Kumpel stürzt ab (Drogen)?

8 Antworten

Hallo!

Wir hatten einen gemeinsamen Freundeskreis, zu welchem ich den Kontakt mittlerweile abgebrochen habe.

Das mag bitter sein, aber sicherlich auch nötig. Weitermachen oder bleiben lassen - ich denke schon, dass hier eine Entscheidung, die du ja getroffen hast und der man treu bleiben muss, vonnöten ist. Das geht einfach nicht anders.

und gemerkt dass ich immer wieder den Drang bekomme Rückfällig zu werden,

Das wird schätzungsweise auch noch länger so bleiben. Also bleibe Verlockungen fern!

Aber ich will niemanden mehr um mich rum haben der Drogen nimmt, will
ihn aber auch nicht wegschmeissen weil wir ein sehr enges und gutes
Verhältnis zu einander haben. 

Klar, das ist verständlich.

Du musst ihn ja nicht gleich wegschmeissen, aber was soll jetzt sein? Du oder er?
Hast du denn einen Ausgleich zu deinen Drogen gefunden?

Drogen nimmt ja auch keiner aus Jux und Dollerei. Das hat ja einen Grund. Welchen bei dir? Welchen bei ihm?
Und welche Alternativen gäbe es für euch dafür?
Einen Wunsch kann man sich meist nicht nur über Drogen erfüllen, natürlich gäbe es auch andere Möglichkeiten dazu!

Du musst dich entscheiden, ob du nun wirklich das echte Leben wagen willst oder ob du weiter in einer Illusion leben willst.
Und ob du stark genug bist, ihm zu helfen, kann ich nicht sagen, wer weiß, ob du in deinem Leben alles auf der Reihe hast, so dass du das packen könntest.

Weiter ist es ja super wichtig, dass die Kraft von ihm aus geht - du kannst ihm nicht deinen Willen einhauchen. Das muss schon von ihm kommen.
Es ist seine Sache, was er mit seinem Leben anfängt.
Und wie du ja selbst schon geschrieben hast, keiner will es wirklich, wenn sich andere dabei einmischen. Man will seinen eigenen Weg gehen, egal wie er aussieht. Also lass ihn machen.

Aber du musst halt wirklich ehrlich und aufrichtig entscheiden, ob du es für dich packst, wenn er in deiner Nähe ist, mit all den Drogen.
Du schreibst, dass es nicht so gut ist, was wohl jeder schnell verstehen kann.

Vielleicht kannst du ihn nicht retten, dich aber sehr wohl.
Vielleicht will er nicht gerettet werden, du aber sehr wohl.
Vielleicht will er sich nicht selbst retten, du dich aber schon.

Zieh dein Ding durch und sei egoistischer.
Er mag ein toller Kerl sein, aber er steht sich auch selbst im Weg.

Oder mach es anders. Treffe dich mit ihm nur, wenn er gerade keine Drogen nehmen will und auch keine dabei hat, ich mein, du musst doch auch noch auf dich schauen.
Dann erzählst du ihm davon, wie gut es dir geht und dass du eine große neue Lebensfreude in dir hast, weil du nun ohne Drogen das und das machen kannst und dir dies viel besser gefällt, als mit Drogen immer nur so zu tun als ob.
Mach es ihm schmackhaft.
Und sprecht über eure Bedürfnisse und Wünsche. Und all dem, was ihr selbst dazu tun könntet.
Für was nehmt ihr Aufputschmittel? Wozu diese künstliche Leistungssteigerung?
Wäre es nicht besser, selbst mehr zu werden, anstatt schneller zu leben?
Oder sich tiefer auf etwas einzulassen, um mehr zu erleben.
Und seid ehrlich: mit Drogen erreicht ihr doch eigentlich genau das Gegenteil von dem, was ihr euch eigentlich wünschen würdet!
Auf natürliche Weise könnt ihr auch aus eigener Kraft eure Leistung verbessern. Schritt für Schritt geht das.

Er sollte Verständnis dafür haben, dass ihr euch nur trefft, wenn keine Drogen mit im Spiel sind. Damit könntest du einen guten Kompromiss haben und jeder Seite wäre etwas gedient.
Könnte schon sein, dass dir die Beziehung zu ihm wirklich das bringen könnte, wonach du suchst: Öffnung deines Herzens, Liebe, sich tief auf Beziehungen einlassen, Einheitserfahrungen.
Beschäftigt euch viel mit aufrichtiger Liebe, lenke deine Aufmerksamkeit möglichst oft auf das, was dir als Liebe begegnet. Aber ich meine nicht nur von Menschen abhängig gemacht, sondern auch dein Bett z.B. ist eine Art von Liebe für dich, weil es dich trägt, warm hält und gut schlafen lässt! Denke wirklich mal an alles!
Erkenne auch, dass du dir selbst Liebe geben kannst, für dich sorgen kannst, indem du z.B. keine Drogen nimmst....... das ist ja ein Akt der Liebe an dich!
Aber sei stets konsequent!

Helfe ihm und dir durch Bewusstheit über euch selbst und über Lösungen für dich und euch.

Nunja wenn er den Entzug auf eigene Faust, bzw. mit deiner Hilfe schaffen will hat er eigentlich nur 2 Möglichkeiten, die beide Vor- und Nachteile haben.
Das wäre einmal der kalte Entzug und einmal das langsame runterdosieren. Man sollte sich beides vorher genau überlegen bevor man sich für eines entscheidet.
Kalter Entzug hat den Vorteil, dass es realtiv schnell geht bis man prinzipiell runter ist, Suchtdruck ab und zu (bspw. wenn man andere ziehen sieht) wird aber trotzdem bleiben. Ein kalter Entzug kann aber sehr schwer werden. Die ersten paar Tage hat man hart mit dem körperlichen Entzug zu kämpfen, wenn dieser vorbei ist, kommt das, woran viele scheitern: Der psychische Entzug und die Bekämpfung des Suchtdrucks. Dazu brauch es sehr viel Willensstärke und auch Hilfe von außerhalb.
Auch das runterdosieren hat Vor- und Nachteile. Ein relativ offensichtlicher Vorteil ist, dass man nicht sofort super entzügig wird, sondern eben langsam davon runter kommt und deutlich geringere Entzugserscheinungen hat. Es dauert allerdings auch wesentlich länger eine Sucht so zu beenden. Außerdem ist es bei ständig vorhandenem Stoff schwer immer nur die entsprechende Dosis zu nehmen und nicht mal mehr um wieder Spaß zu haben. Der psychische Faktor spielt hier eine große Rolle, da man dauerhaft in Kontakt mit seinem Suchtmittel bleibt.
Auch könnte diese Methode problematisch für dich werden, da du ja ebenfalls noch gelegentlich Suchtdruck verspürst.

Generell solltest du dir ganz genau überlegen ob du wirklich die Kraft dazu hast, deinen Suchtdruck zu unterdrücken, währenddem du die ganze Zeit mit der Sucht deines Freundes konfrontiert wirst.

Ich kann aus eigenen Erfahrungen mit Personen in meinem Umfeld nur über einen kalten Entzug reden, da ich noch kein runterdosieren aktiv erlebt habe. Während einem kalten Entzug braucht die süchtige Person extrem viel Fürsorge. Die ersten Tage, also während des körperlichen Entzugs sollte fast immer jemand da sein, denn die entzügige Person wird sich i.d.R. kaum aus dem Bett bewegen können. Auch danach, wenn der psychische Entzug beginnt braucht die Person viel Aufmerksamkeit. Wenn du bereits einen Entzug hinter dir hast, wirst du wissen, dass man in jeder freien Minute, immer wenn einem langweilig ist, man sofort an die Droge denken muss. Deshalb ist das wichtigste was diese Person in dem Moment dann brauch Ablenkung. Bestenfalls muss die Person durchgehen beschäftigt sein, so dass es gar nicht dazu kommen kann, dass sie Langeweile verspürt, sondern immer abgelenkt ist.
Das ist eine sehr harte und fast unmögliche Aufgabe für eine Person. Dir kann ich nur den Tipp geben, beschäftige dich so oft es geht während dem Entzug mit ihm. Geht ins Kino, zockt zusammen, geht Fußball spielen, was auch immer aber beschäftigt euch. Falls ihr noch andere gute Freunde habt können die ebenfalls helfen, da du ja sicher nicht jeden Tag Zeit haben wirst.  

Wenn du ihm helfen willst - unterstütze ihn, wenn er dich darum bittet. Aber überlege auch, ob er wirklich Hilfe sucht oder nur jemanden, bei dem er mal Dampf ablassen und sich ausheulen kann.

Stelle deine eigenen Spielregeln auf - und halte dich dran! Sprich z.B. nur mit ihm, wenn er weitgehend "klar" ist usw.

Entscheide vorher, ob du "seinen" Weg mitgehen kannst und willst, oder ihn besser (erst mal) "fallenlässt". Manchmal ist genau das nötig, um dem Betroffenen zu zeigen, dass er wirklich etwas ändern muss.

Oder eben auch, um dich selbst zu schützen.

KP, was damals bei dir vorgefallen ist, aber auch die ärztliche Schweigepflicht hat ihre Grenzen!

Du möchtest nicht mit Oma-Handtaschen-Räubern oder Dauerrückfall-Junkies in einen Topf geworfen werden. Warum denkst du dann, dass alle Psychologen gleich sind?

Überleg dir gut, ob du deinem Freund wirklich einen Gefallen tust, indem du ihm explizit von einem Weg abrätst, der vielen Abhängigen hilft...

Es gibt aber auch Alternativen z.B. Selbsthilfegruppen oder private Drogenberatungen, die ohne Psychologen auskommen. Und auch die Möglichkeit einer körperlichen Entgiftung ohne psychologische Begleitung.

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