Kumpel im Heim, wie viel Geld steht ihm zu?

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9 Antworten

Ein Taschengeld von 120 Euro  haben nur wenige Leute zur Verfügung. Dein Kumpel kann ja ausziehen, mit 19 hindert ihn niemand daran. Dann kann er ja mal versuchen, wie weit er mit 400 euro kommt. Taschengeld zum Verballern hat er dann jedenfalls nicht mehr.

Die Ausgangssperre ist für den 19 j. sicher blöd, aber in dem Heim herrschen halt diese Regeln.

Wie gesagt, er kann ausziehen. Und sich wundern, wie das Leben wirklich spielt.

Es gibt einen Grund, warum er mit 19 immer noch im Heim ist. Er kann sich genau vorlegen lassen wohin sein Geld fliesst. Entweder er muss sich an seiner Unterbringung beteiligen, KK,bezahlen etc. oder sein Lohn wird vom Jugendamt verwaltet.

Eine Vollpension für 280€ ist doch iO.

Für Feiern oder so braucht man halt mehr Geld.... von den Eltern zB

Kommentar von KleinerEngel18
16.03.2016, 14:43

Er hat mit seinen Eltern keinen Kontakt mehr, das Jugendamt hat ihn nicht umsonst da raus geholt.

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Hätte er eine eigene Wohnung für sich alleine, hätte er noch weniger Geld zur freien Verfügung. Warum kann man mit 120 Euro im Monat nicht feiern gehen?

Mehr steht ihm nicht zu.


Ja, wenn er dort lebt, muß er sich an die dortigen Regeln halten. Wenn nicht, muß er ausziehen. Und dann hat er keine 120€ Taschengeld mehr...


Schau mal ins SGB VIII, §94, Abs.6. Dort findest du deine Antwort:

(6) Bei vollstationären Leistungen haben junge Menschen und Leistungsberechtigte nach § 19 nach Abzug der in § 93 Abs. 2 genannten Beträge 75 Prozent ihres Einkommens als Kostenbeitrag einzusetzen.

Das ist vollkommen i.O.

Zu den Regel, dass er um 20:30 Uhr im Heim sein muss, naja, das sollte es schon altersmäßigen Spielraum geben, aber es gelten auch hier die Hausregeln...

Nein - ihm stehen monatlich 4000€ zu. Außerdem noch Wohnung, Haushälterin, Chauffeur und Prostituierte.

Kommentar von tigerlill
16.03.2016, 14:36

tolle Antwort.. tz tz

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Kommentar von passaufdichauf
16.03.2016, 14:54

So wird man Diamant-Fragant?! Ganz tolle Leistung!

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Was mich wundert ist, dass nicht erwähnt wird, was mit dem Kindergeld ist. Sollte vielleicht mal einen Abzweigungsantrag nach dem EStG §74 stellen! 

Aber es bleibt dabei. Wenn er nicht zusätzlich zum Amt gehen will, sollte er die Zeit der Ausbildung dort durchziehen. Oder wie will er von 400€ eine Miete und die Nebenkosten, essen und trinken, etc. bezahlen? Selbst mit 190€ mehr durch das KG blieben im keine 120€ zum verprassen! 

Warum geht er am WE nicht jobben? Wäre eine gute Alternative zum beschweren über zu wenig Geld! 

Kommentar von passaufdichauf
17.03.2016, 15:46

Das Kindergeld wird sich ebenfalls das Jugendamt als in dem Fall Berechtigte einstreichen. Denn das Jugendamt zahlt hier den (anteiligen) Unterhalt für den Jugendlichen.

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Ein Heimplatz kostet den deutschen Staat ab 40.000 EUR pro Jahr!

Ja, die von dir genannten Zahlen gehen sogar sehr in Ordnung!!

Kommentar von autmsen
17.03.2016, 14:54

Naja, diese durchschnittlich oder bis zu 40.000,- Euro sind wenigstens eine tatsächliche Investition in die Zukunft unseres Staates. Durchaus im Gegensatz zu den billionenschweren Steuerbeträgen die wir unfähigen Managern nachwerfen. Bei den Banken wird das Geld nachweisbar dazu verwendet von Gerichten weltweit verhängte hohe Strafen zu zahlen. 

Eine Art kann durchaus ohne Banken. Ohne Nachwuchs stirbt sie aus. Mag Dir neu sein. War aber schon immer so auf dieser Erde. 

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