Kumpel fährt alleine Auto mit BF17 Führerschein?

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9 Antworten

Folgen für den Fahrzeugführer:

§6e StVG:

Eine auf der Grundlage der Rechtsverordnung nach Absatz 1 erteilte
Fahrerlaubnis der Klassen B und BE ist zu widerrufen
, wenn der
Fahrerlaubnisinhaber entgegen einer vollziehbaren Auflage nach Absatz 1
Nummer 2 ein Kraftfahrzeug ohne Begleitung durch eine namentlich
benannte Person führt. Die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis erfolgt
unbeschadet der übrigen Voraussetzungen nach den Vorschriften des § 2a.

§2a StVG:

(2) Ist gegen den Inhaber einer Fahrerlaubnis wegen einer innerhalb der Probezeit begangenen Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine rechtskräftige Entscheidung ergangen, die nach § 28 Absatz 3 Nummer 1 oder 3 Buchstabe a oder c in das Fahreignungsregister einzutragen ist, so hat, auch wenn die Probezeit zwischenzeitlich abgelaufen oder die Fahrerlaubnis nach § 6e Absatz 2 widerrufen worden ist, die Fahrerlaubnisbehörde

seine Teilnahme an einem Aufbauseminar anzuordnen und hierfür eine Frist zu setzen, wenn er eine schwerwiegende oder zwei weniger schwerwiegende Zuwiderhandlungen begangen hat,

ihn schriftlich zu verwarnen und ihm nahe zu legen, innerhalb von zwei Monaten an einer verkehrspsychologischen Beratung nach Absatz 7 teilzunehmen, wenn er nach Teilnahme an einem Aufbauseminar innerhalb der Probezeit eine weitere schwerwiegende oder zwei weitere weniger schwerwiegende Zuwiderhandlungen begangen hat,

    ihm die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn er nach Ablauf der in Nummer 2
    genannten Frist innerhalb der Probezeit eine weitere schwerwiegende oder
    zwei weitere weniger schwerwiegende Zuwiderhandlungen begangen hat.

Im Gegensatz zu den Trollen lese ich hier nichts von einer "mehrjährigen Sperre" o.ä. beim ersten Verstoß.

Folgen für den Beifahrer:

Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen
anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt
hat.

Ist nicht der Fall. Er ist lediglich mitgefahren, hat ihn nicht dazu angestiftet.

Als Gehilfe wird bestraft, wer vorsätzlich einem anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat Hilfe geleistet hat.

Trifft ebenfalls nicht zu. Er hat ihm weder das Fahrzeug noch die Schlüssel besorgt.

Dazu kommt, dass Beihilfe und Anstiftung zum Fahren ohne FE schon grundsätzlich ausgeschlossen sind, da kein Fahren ohne FE vorliegt, sondern lediglich ein Verstoß gegen die Auflagen der erteilten FE.

Wo genau die Trolle hier eine Straftat des Beifahrers sehen und woraus sich dann auch noch eine FE-Sperre für ihn ableiten lassen soll, erschließt sich mir nicht so recht.

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Wenn Du glaubhaft Versichern kannst, das Du es nicht wusstest das er keinen Führerschein hat, könntest Du nicht bestraft werden.

Aber Du weißt es ja, daher kann auch der Beifahrer mit einer Strafe rechnen.

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Las Ihn alleine fahren den das Risiko auf einen Unfall ist sehr groß den Ihr beide könnt noch gar nicht fahren und Gefahren richtig einschätzen . 

Wen er den Schein verlieren will soll er so weiter machen und dann kommt eine lange Sperrfrist auf ihn zu bevor er den Schein ganz neu mache darf den der wird eingezogen so wie die BF17 Kiste die ist sofort weg und der Schein der ausgestellt worden wäre wird dann von der zuständigen Stelle vernichtet er bekommt ihn gar nicht wen er 18 werden sollte .

Tödlicher Unfall nie ausgeschlossen bei Leuten die gar nichts können und erst Recht mit dem Kindergartenschein BF17 er verhält sich wie ein Kind im Kindergarten mit seiner Einstellung so rum zufahren  an deiner Stelle nimm ihn den Schlüssel ab und sag seinen Eltern was er so treibt das er das Auto nicht mehr ohne Erlaubnis nehmen kann . 

Auf solchen Freunde kann man verzichten die nur aus Spass aus sind und keinerlei Rücksicht nehmen nachher bei einer Kontrolle sagt der noch das Du ihn dazu überredest hast zu fahren obwohl Du weist das er mit Dir nicht so fahren darf Dann hast Du den Schwarzen Peter und den Ärger .

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Kommentar von migebuff
28.04.2016, 19:28

dann kommt eine lange Sperrfrist auf ihn zu bevor er den Schein ganz neu mache darf den der wird eingezogen so wie die BF17 Kiste die ist sofort weg und der Schein der ausgestellt worden wäre wird dann von der zuständigen Stelle vernichtet er bekommt ihn gar nicht wen er 18 werden sollte .

Interessant. Wo genau kann ich das nachlesen und warum steht im StVG etwas völlig anderes?

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Fahr lieber nicht mehr mit. Es könnte Ärger geben.

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Der Fahrzeughalter (Vater oder Mutter?) macht sich nach meiner Meinung auch strafbar!

Nicht nur das. Wenn er einen Unfall baut, haften seine Eltern für ihn. Das kann die ganze Familie finanziell ruinieren, wenn er beispielsweise jemanden totfährt. Die Versicherung greift auf den Fahrzeughalter zurück.

Es hat einen Grund, wenn er nur mit seinen Eltern fahren darf. Er gefährdet sein eigenes Leben und seine Gesundheit und Leben und Gesundheit von anderen Verkehrsteilnehmern. Das ist sehr verantwortungslos und natürlich gehen er und seine Eltern ein hohes Risiko ein.

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Du müsstest damit rechnen, deinen Führerschein zu verlieren. Genau wie dein Freund auch.

Ist es das wert? 

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Kommentar von Crack
28.04.2016, 20:06

Unsinn,

welche Gesetzesgrundlage soll das denn vorsehen?

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Er bekommt seinen Schein abgenommen. Er fährt ohne gültige fahrerlaubnis. Die Versicherung wird im Falle eines Unfalls nicht bezahlen. 

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Kommentar von migebuff
28.04.2016, 19:47

Die erteilte Fahrerlaubnis wird nach §6e StVG wegen Verstoß gegen die Auflagen widerrufen. Warum ist ein Verstoß gegen die Auflagen der Fahrerlaubnis möglich, wenn angeblich garkeine Fahrerlaubnis existiert?

Auf welcher Rechtsgrundlage kann die Versicherung trotz bestehendem Vertrag die Leistung gegenüber Dritten verweigern?

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Dein Freund bekommt den Schein weg. Vielleicht noch eine Strafe oben drauf. Es kann auch für Dich ohne weiters eine Strafe geben, da Du ja wustest, das dein Freund ja noch keine 18 ist.

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Ihm wird der Führerschein abgenommen, dir wird der Führerschein abgenommen und ihr bekommt saftige Sperren.

Außerdem sind die Eltern auch dran, weil sie gegen die Aufsichtspflicht verletzen und die Versicherung zahlt natürlich auch nicht, wenn was passiert.

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Kommentar von migebuff
28.04.2016, 19:11

dir wird der Führerschein abgenommen

Da du dir bei deiner Aussage so überaus sicher bist, kannst du sicher auch kurz die Rechtsgrundlage für den Entzug der FE des Beifahrers zitieren.

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Kommentar von airsoftpro
28.04.2016, 20:19

Die Eltern dran weil sie sie Aufsichtspflicht verletzt haben? Was redest du für einen sch**ß? Mit 17 Aufsichtspflicht. Das heißt also die Eltern müssen immer neben einem stehen und gucken das er nichts falsch macht? Die gilt etwa bis 6 und nicht bis 17!

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