Kulturwissenschaften Kombinationen?

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Das hängt davon ab in welche Richtung du gehen möchtest:

Wenn du in den Journalismus möchtest, wäre als Nebenfach Germanistik oder eben Journalismus nicht verkehrt.

Wenn du in die Bildung willst, passen Erziehungswissenschaften oder Pädagogik

Beim Kulturmanagement passt irgendwas Wirtschaftswissenschaftliches,

In der interkulturellen bzw. internationalen Richtung macht ein sprachwissenschaftliches Profil Sinn.

Wenn dich Politik interessiert, dann Politikwissenschaften oder Soziologie

Wenn du dir vorstellen kannst im Museum zu arbeiten macht Geschichte oder auch etwas in Richtung Medienwissenschaften Sinn - ebenso wenn du in Richtung Medien willst (wer hätt´s gedacht)

Und natürlich ist es auch wichtig, schon während des Studiums entscheiden zu können in welche Richtung man will, was man auch teilweise in der Auswahl bestimmter Lehrangebote steuern kann und natürlich indem man Praktika macht - auf diese Weise sichert man sich auch schon wichtige Kontakte.

Ich persönlich finde das ganze Karrieregetue und den Networking-Kram auch unangenehm, aber ich für meinen Teil kann zumindest sagen, dass ich immerhin nicht nur Kontakte knüpfe um an gute Positionen zu kommen oder meinen Lebenslauf zu "designen", sondern weil das, was ich (zur zeit noch) nebenberuflich und in Praktika tue, auch persönlich interessiert.

Wie es mit den Berufschancen aussieht, hängt dementsprechend auch davon ab, inwieweit man sich in eine bestimmte Richtung vorgearbeitet hat. Für Geisteswissenschaftler mag es schwerer sein, direkt ohne Praxiserfahrung in einen beruf zu starten, aber das finde ich erhlich gesagt gar nicht so schlecht.

Was den NC angeht ist es schon recht unterschiedlich, ich brauchte damals einen Durchschnitt von 2,1 (wobei mein Durchschnitt durch meinen Auslandsaufenthalt nochmal angehoben wurde) an anderen Unis an denen ich mich beworben habe ging der NC aber auch von 1,7 bis 2,8 oder war eben komplett einschreibungsfrei.

Hey,

meine Freundin hat Kulturwissenschaften an der Uni Potsdam studiert. Während des Studiums und danach hat sie viele Praktika in Berlin gemacht bis sie einen festen Job gefunden hatte, obwohl sie einen sehr guten Bachelor und Master gemacht hatte. Sie liebt ihren aktuellen Job in einer NGO, die sich mit dem Mauerfall befasst, also alles gut.

Ich studiere Kulturarbeit an der FH Potsdam und das ist schon ein bisschen anders. Es ist sehr viel praktischer angelegt. Während des Studiums behandelt man zwar viele theoretische Inhalte wie Kulturtheorien, Kulturpolitik, Sozialwissenschaften etc., aber an all den theoretischen Input angeknüpft lernt man wie man einen Kulturbetrieb leitet oder ein kulturelles Projekte umsetzt. Man hat während des Studiums ein fünfmonatiges Pflichtpraktikum und viele meiner Kommilitonen haben mehr als genug Jobangebote.

Falls du mehr darüber wissen willst, ruf einfach mal an in der Studienberatung der FH Potsdam. Die bieten im Oktober 2018 auch ein einwöchiges kostenloses Probestudium an, der Studiengang Kulturarbeit ist auch dabei. Das ist eine gute Möglichkeit, um ein bisschen ins Studentenleben rein zu schnuppern, sich mit Studierenden auszutauschen und einen tieferen Einblick in das Studienfach Kulturarbeit zu erlangen.

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Mit den Berufschancen und der Bezahlung sieht es wie bei jedem Mode-, Massen- und Soft-science-Studium natürlich äußerst mäßig aus, sorry

Das war aber nicht meine Frage, sorry (;

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