Kulturelle Unterschiede - Frankreich und Deutschland

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Besseres Essen, besseres Benehmen, eine höhere, allgemeine Kulturstufe, gewohnheitsmässig lässigere aber gepflegtere Umgangsformen, etwa 45 Möglichkeiten eine Briefanrede zu gestalten und eben so viele Abschieds- und Grußformeln, einfach eine etwas differenzierte Form der Lebenswahrnehmng und Bewältigung

( Und die Autos sind immer besser gefedert, gemütlicher und besser designt und sehen nicht aus wie aggressive Autobahn-Panzer))

Und die schönen Künste werden gefördert und entsprechend genützt und honoriert, .etc. (Deutschland ist dageggen nach Ermordung/vertreibung der zu großem Anteil Kulturschaffenden und fördernden jüdischen Mitbewohner nach dem Krieg auf den Stand eines geistig/kulturellen Entwicklungslandes zurückgefallen, leider)

"eine höhere, allgemeine Kulturstufe, "<

SOll ich lachen? Dort gibt es Tötungsstationen für Tiere! Das spricht nicht gerade FÜR die achso hoch entwickelte Kultur dort. Achja: Und die körperliche Züchtigung von Kindern gehört noch zur Erziehung dort und wird von mehr als der Hälfte der Eltern praktiziert. (Ist gesetzlich erlaubt) (Ich mag Frankreich wirklich, aber es hat auch einfach Schattenseiten und sollte nicht als Über-nation dargestellt werden!)

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@kirschsaft88

Industrialisierte, abhängig gemachte, wackere "Nationaldeutsche" wie dich (?) kann man anscheinend nicht überzeugen. Du kannst wohlmöglich differenzierte Betrachtungsweisen leider weder verstehen, nachvollziehen, noch erkennen.?

Bldung habe ich vergessen, die noch Bildung ist , etwa in Frankreich und dort nicht etwa nur "Ausbldung" und Abrichtung an eine von aussen vorgefertigte Zwangstätigkeit ist und sein muss, um sich mit dem darin mühsam "verdienten" Geld etwas Freiheit zurück kaufen zu "dürfen" in Plastikschund und billigem verseuchten anderen Schrott und entsprechend künstlich chemisch, medikamentös "aufbereiteten" Nahrungsmitteln,..

In Frankreich sind nicht umsonst die Mittagspausen deutlich länger und man lässt sich gewöhnlich auch mehr Zeit zum Essen und gemütlichen trinken, man erwartet nicht allseits gehetzt wie ein Rudel Wölfe darauf, im Restaurant "möglichst schnell " bedient zu werden und schaut nicht unbedingt nur auf den Preis einer Ware, um deren Qualität zu erkennen. Weil man sie woanders noch "spürt", der Sinne fähig ist. Alles Tatsachen und Zustände, die in Deutschland spätestens mit der Vetreibung der jüdisch stämmigen Bevölkerungsteile verloren gegangen sind, ..(jetzt ein wenig von Türken und anderen Migranten auf anderen Wegen zurückgebracht wurden, ..)

Und wo es tatsächliche körperliche/emotionale Züchtigung in erhöhtem Maße gibt, das ist ja wohl Deutschland auch ganz vorne dabei und wenn das "Gesetzlich" nicht mehr geht, dann werden Menschen auch hier im Land auf das übelste moralisch erniedrigt und ausgegrenzt (eine Attitüde die jedoch auch der französischen Bourgeoise nicht komplett fremd ist)

Die gut erzogenen und abgerichteten Deutschen taugen besonders zum Kriegsdient (aktuell werden sogar Frauen dazu herangezogen)

und welche Armee musste denn 1945 mühevoll von den gesammelten Kräften anderer, weltweiter Nationen niedergekämpft werden, damit sie nicht ihr brachial despotisches und faschistisches Zwangsregime (von dem heute noch viel Anteile imverwertendend Industrialismus verblieben sind) über die restliche Welt verbreiten??


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@Sajonara

noch als persönliche Historie,

da ich früher in Frankreich gelebt habe, bin ich dort auch in Imbiss Stuben (fast-foods, snacks oder dergl.) gegangen. Und einmal in Paris stand ich sinnierend, was ich denn nehmen könnte ein/zwei Meter vom Tresen entfernt und schaute mir die Anzeigentafel mit den "Angeboten" an. Da kam jemand von hinten und fragte mich höflich, ob ich warten würde oder bestellen und hat sich dann erst, nach meiner entsprechenden Antwort, vor mich auf den freien Platz gestellt. etc. so etwas habe ich dort öfter erlebt.

Zurück in Deutschland, gleiche Situation, gleicher oder ähnlicher Ort:

nur da Schwups drängelten sich immer gleich Leute vor, ohne einen Ton zu sagen oder zu fragen , weil da ja eine Lücke war und sie so ausgehungert waren und kaum an Verzicht gewöhnt, das sie sich vordrängelen mussten, weil ja hier einer so "blöd" war und Platz machte, ohne direkt was zu bestellen, und nachfragen konnte und wollte ja auch keiner (weil das ja sicher Zeitverschwendung war und ist, zu reden miteienander) und dieses Verhalten ist hier, in Deutschland allgemein üblich und Usus.

(Fast Überall huschen sie wortlos in Deutschland an einem vorbei, um sich in die Lücke vor einem zu drängeln ohne zu fragen oder zu reden, .).

Udn dann frage man sich noch, was es an gelebten kulturellen Unterschieden zu Frankreich hier so geben mag?

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@Sajonara

Natürlich etwas polemisiert und pauschalisert beschrieben, habe die entsprechenden Situationen aber tatsächlich so erlebt,

Muss aber "gestehen" auch in Deutschland "höfliche" Menschen angetroffen zu haben, wie manchmal auch etwas "hastige" in Frankreich, ..

(Mir hat sogar mal jemand (damals noch zu DM Zeiten)) 50 Pf geschenkt, weil ich zu wenig für eine große Portion Pommes dabei hatte, anstatt nur die kleine Portion zu nehmen, .)

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aus eigener langjähriger erfahrung: autoblech ist nicht so wichtig und beim essen lassen wir uns bei der zubereitung mindestens so viel zeit, wie beim verzehren der mahlzeit. das gilt für frankreich. die entsprechenden gegenteile gelten in deutschland.

(Ist die Frage noch aktuell für dich?)

Was ich definitiv bei so einem aufgegebenen Referatsthema noch anführen würde, ist die Sprache. Das ist wohl das bedeutsamste Merkmal einer Kultur. Du könntest die sprachliche Unterschiedlichkeit kurz benennen, aber auch die gemeinsame Sprachfamilie mit dem Deutschen aufzeigen.

Dann das unterschiedlichen Bildungssystem, auch das politische System/ Staatssystem gehört zur Kultur.

Was in Frankreich im Vergleich zu Deutschland ja besonders ist, ist, dass die nationale französische Kultur durch die Politik besonders gefördert wird. In der französischen Sprache gibt es viel weniger Anglizismen als im Deutschen, und wofür wir englischsprachige Begriffe übernommen haben, haben die Franzosen eigene muttersprachliche Bezeichnungen erfunden oder kreiiert. Es gibt Quoten auf frazösischsprachige Musik, und so weiter ...

Ich würde mich hüten, vorurteilende Ansichten zu präsentieren. Sicher gibt es eine andere Esskultur als bei uns, aber sie zu bewerten, hat nichts in einen Vortrag zu suchen. Man kann natürlich Vorurteile mit anführen, so etwas kann ja ein nettes Schmankerl für zwischen durch sein. Aber da du ja auf ein Gymnasium gehst, das auf die Studierfähigkeit (wie man so sagt ...) vorbereiten soll, ist das nicht nicht passend (und so eine Aufgabenstellung verleitet vielleicht auch dazu), und es spricht nicht für wissenschaftliches Arbeiten.

Viel Glück (-;

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