Kugelung (Ballotage) bei Freimaurern?

1 Antwort

Nein. Es gilt die Regel, dass ein siebtel oder mehr der eingelegten Kugeln schwarz sein muss. Das heisst, dass bei kleinen Logen die Chancen etwas schlechter sind, weil die gesamte Anzahl Kugeln nicht durch 7 teilbar ist. Übrigens kommt es ganz selten vor, dass mehr als 1 Kugel schwarz ist, weil der Kandidat vor der Ballotage eingehend geprüft wird. Die meisten Ballotagen enden dann auch ,,hell leuchtend" ohne schwarze Kugeln.

vielen Dank!

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Wobei man dazu sagen muss, dass die Regeln vom Hausgesetz der jeweiligen Loge abhängen - also durchaus unterschiedlich sein können...

Wichtig ist allerdings der Hinweis von ulrich1919, dass die Entscheidung in der Praxis meist schon getroffen ist. Man sollte bei einer Loge anklopfen, bei der man auf den Gästeabenden den Eindruck gewonnen hat, dass "es passt" - nicht, wo man sich die besten Chancen für die Aufnahme ausrechnet.

Bestünden ernste Bedenken bezüglich eines Aufnahmekandidaten, würde man ihn diesbezüglich ansprechen, um diese möglichst frühzeitig auszuräumen. Bewahrheiten sie sich, wird man so bald wie möglich signalisieren, dass es in Bezug auf die betreffende Loge wohl nicht passen wird und ggfs. sogar an andere Logen weiterempfehlen, bei denen der Betreffende besser passen dürfte.

Jede Loge ist die Summe ihrer Mitglieder und hat eine eigene Gruppendynamik. Vielfalt ist ausdrücklich erwünscht, denn sie bereichert die Gruppe. Manche Konstellationen (z. B. Schwiegersohn und Schwiegervater in der gleichen Loge) können allerdings Konfliktpersonal bergen, die es vor einer Aufnahme abzuwägen gilt.

Herzliche Grüße

krato333

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