Künstlichs Koma bei zeitlich terminierten Depressionen?

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5 Antworten

Hallo SNIB1990,

grundsätzlich ist dies in Deutschland nicht möglich. Es ist auch nicht notwendig. Und das liegt vor allem in der Entscheidung von einem Psychotherapeut oder evtl. sogar einer psychatrischen Einrichtung, inwiefern welche Maßnahmen notwendig sind.

Vor allem hinterlässt ein künstliches Koma häufig Hirnschäden und viele andere Risiken drohen. Das ist der letzte Ausweg für Menschen, die es PHYSISCH (nicht psychisch) notwendig haben.
Info: http://www.apotheken-umschau.de/Gehirn/Kuenstliches-Koma-Was-ist-das-347079.html

Ich würde raten, vor allem wenn Gefahr für eine Person in deinem Umfeld besteht, egal ob selbstzerstörerisch, suizidal oder emotional, die Familie zu informieren und dafür zu sorgen, dass diese Person Hilfe bekommt. Wenn der Therapeut nicht reicht, sollte evtl. ein stationärer Aufenthalt in Betracht gezogen werden. Dort wird auf jeden Fall geholfen und besagte Person kann zur Ruhe kommen. Das ist ein langwieriger aber auch anhaltender Prozess und verspricht oft viel Erfolg.
Also EINSCHREITEN!

Es ist natürlich auch schwer direkt zu helfen, wenn wir nicht wissen was genau vorgefallen ist, was besagte Person belastet und wieso es zeitlich terminiert ist.

Trotzdem viel Glück.

LG

Ascentia =)

PS:


Kinder und Jugendtelefon – Nummer gegen Kummer e.V.


Tel. 0800 – 1 11 03 33 | Internet:

Ihr könnt hier montags – samstags von 14.00 – 20.00 Uhr kostenlos und anonym anrufen.


Elterntelefon – Nummer gegen Kummer e.V.


Tel. 0800-1 11 05 50 | Internet:

montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr – kostenlos und anonym


Telefonseelsorge


Tel. 0800-1 11 01 11 | Tel. 0800-1 11 02 22 | Internet:

24 Stunden täglich  -  kostenlos und anonym




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1. Ich finde, Du hast Deine Frage nicht korrekt gestellt. Natürlich ist rein theoretisch vieles möglich. Aber Du möchtest vielleicht wissen, ob es legal möglich wäre? 

2. Meines Wissens nach gibt es keine Depression, die auf einen bestimmten Zeitraum terminiert wäre.

3. Ich würde den behandelnden Psychotherapeuten fragen, was er davon hält. Vielleicht kommt man der Lösung des Problems dann näher...

4. Ich kann mir keine Konstellation vorstellen, wo es Sinn machen würde, jemanden wegen einer Depression für zwei Monate ins künstliche Koma zu versetzen, mal ganz abgesehen von den damit in Verbindung stehenden Risiken und Nebenwirkungen. Ich denke, man wird auch keinen gewissenhaften Arzt finden, der das machen würde, zumal dieser Zustand ja auch eine permanente Überwachung erfordern würde.

5. Ich kann den Wunsch ja noch nachvollziehen, aber seine Durchführung ist meines Erachtens weder durchführbar, vertretbar oder sinnvoll.

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Das zählt keine Krankenkasse, und es macht auch gar keinen Sinn. Der Schlaf hat keinerlei therapeutischen Wert, aber starke Nebenwirkungen.

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Kommentar von SNIB1990
12.07.2016, 22:43

Was wären mögliche Nebenwirkungen?

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Definitiv nicht, Ärzte verweigern sowas. Ich habe nämlich selbst mal darum gebeten, als ich die Bettruhe samt künstlicher Ernährung nicht ausgehalten habe, mich doch einfach bis zum zielgewicht zu narkotisieren, bin auf sehr taube Ohren gestoßen ;)

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So ein Blödsinn. Bei Koma´s (ob künstlich oder nicht) drohen immer Gehirnschäden und wenn die Patienten aus diesem erwachen brauchen sie eine Reha.

Denkst du ernsthaft eine Krankenkasse würde die teuere Überwachung und Reha bezahlen?

Ich behaupte mal das kein Arzt in Deutschland einen Patienten wegen Depressionen ins Koma legen würde.

Selbst bei Sedierungen über Stunden sind die Nebenwirkungen schon nicht ohne und der Patient ist durch den Wind, bei mehrmonatigen Koma kannst die Leute dann gleich vergessen.

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