Künstliche Intelligenz könnte Verschwörungstheorien im Internet löschen?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

nein 84%
Ja 11%
unentschieden 5%

28 Antworten

nein

Ich finde es lustig, dass die Leute die eine "Demokratie" verteidigen wollen, immer andere Meinungen und Aussagen verbieten wollen, weil sie eine Gefahr oder Feinde der Demokratie wären. Die Demokratie ist doch genau das, Meinungen zu Wort kommen lassen und das Volk entscheiden lassen, egal ob richtig oder falsch.

Davon ab, wie soll eine KI bitteschön Inhalte von fremden Computern löschen? Das Internet ist nur eine Ansammlung an Computern die verbunden sind. Du möchtest also eine Super KI vom Staat die vollen Zugriff hat auf jeden Computer der mit dem Internet verbunden ist?

Am Ende sind wir alle nur Menschen, haben Meinungen, sind in vielen Bereichen keine Experten, sondern urteilen nach Halbwissen in Kombination mit Erfahrungen. Die müssen nicht für alle richtig sein oder für Person X.

Wenn das Volk da jemanden wählt, der schädlich für das Volk wäre, dann liegt das in Verantwortung des Volkes. Gerade heutzutage mit dem Internet hat man bzgl. Informationsbeschaffung Gottseidank noch quasi unendliche Möglichkeiten, anders als in anderen Ländern wo stärker zensiert wird, wie du es dir wünscht.

Denn für den kleinen Mann würden diese KIs sicher nicht arbeiten, sondern für große Unternehmen und Staaten, da fällt der kleine Mann gerne mal als Kollateral Schaden raus aus der Rechnung, weil er als Zahl schlicht unbedeutend ist.

Davon ab gibt es auch viele Sachen die als Verschwörungstheorie oder quatsch angefangen haben und sich hinterher als wahr herausgestellt haben. Genauso haben wir viele Studien und Sachen worauf wir unser ganzes Leben ausrichten, die sich als falsch herausgestellt haben. Irgendwer füttert die KI ja auch, was ist also eine Verschwörungstheorie und was nicht?

Für mein empfinden wird das Internet heute schon zu sehr eingeschränkt, das war vor 20-25 Jahren mal anders, als es noch nicht so Mainstream war und daher auch noch nicht so stark für negative Zwecke genutzt wurde. Leider treffen diese Folgen nun alle. Wobei wir aktuell "nur" davon reden, dass auf den Plattformen gelöscht, zensiert oder Sachen in Suchmaschinen schlicht nicht auffindbar sind bzw. die angebotenen und empfohlenen Inhalte ggf. einer Agenda bzw. ihrer Viralfähigkeit nach sortiert und angeboten werden.

Meiner Meinung nach ist in einer Demokratie genau das was du forderst das gefährlichste, der fehlende Dialog. Es sollte doch eher darum gehen sich an einen Tisch zu setzen, über Sachen zu reden, auch Meinungen zu hören die man nicht unterstützt und sich ggf. anzunähern, gerade in der Politik, für das Volk.

Stattdessen kämpfen Parteien gegeneinander, Politiker können keine eigene Meinung haben oder von einer Agenda leicht abweichen, da sie immer auch für die Partei sprechen usw.

Und mal zu Trump, müssten wir dann nicht eher in unseren Medien aufräumen? Ich erinnere mich z.B. an das Treffen mit dem japanischen Premierminister, der zusammen mit Trump Fische gefüttert hat. Die haben da beide nach und nach Löffel für Löffel rein geworfen. Nach einer Zeit hat der japanischen Premierminister den Rest mit einen Schwung entleert und Trump hat es ihm anschließend gleich getan.

Bei uns in den Medien wurde das publiziert ala Trump achtet die Traditionen nicht und wirft das ganze Fischfutter auf einmal rein und schön geschnitten gezeigt, wie der Premierminister ein paar Löffel reinpackt gefolgt von Trump seiner Gesamtausleerung.

Das selbe mit der schönen Mauer da an der Grenze zu Mexico. Die wurde schon viele Präsidenten zuvor beschlossen, abgesegnet und so gut wie jeder hat dran gebaut, nur nix dazu gesagt. Die waren aber alle heilige. Trump tut es und äußert es auch und er ist der Böse. Letztlich gibt es dafür viele, viele Beispiele. Denke Trump ist für die USA und dort ist er Präsident, nicht wirklich verkehrt. Ob das nicht so toll ist für andere Länder und ob seine Twitteraktionen peinlich sind steht auf einem anderen Blatt.

Was den Klimawandel angeht, da bin ich mir genauso wenig sicher, bin kein Wissenschaftler. Klar kann ich den Meinungen von bestimmten Leuten glauben. Genauso wie Ärzten die Jahrzehnte lang runtergebetet haben, dass zu viele Eier schlecht sind und gefährlich sind wegen dem Cholesterin und das noch bis vor wenigen Jahren, während dies aus einer Studie stammt, bei der man in den 30er einen Karnickel (Pflanzfressern) ein paar Eier reingestopft hat und das tot umgekippt ist.

Oder bleiben wir mal bei der Ernährung und nehmen das böse Fett aus der 7 Länder Studie, die eigentlich über 20 Länder groß war, nur hat man alle unter den Tisch fallen lassen, welche die These nicht gestützt haben. Wir haben die komplette Lebensmittelindustrie umgestellt. Fett wurde überall reduziert, dafür wurde Zucker hochgeschraubt, wir konsumieren heute weniger Fett als vor dieser Studie, trotzdem sind Herzleiden und Diabetes durch die Decke gegangen.

Meiner Meinung nach sollte man über ALLES frei reden können, egal wie kontroverse es ist, denn wenn es das ist, dann wird es auch eine hitzige Diskussion, wo sich genug Leute mit Ahnung beteiligen, so dass wir zur Wahrheit kommen oder einfach wie auch schon vor dem Internet, zur Meinung des Stärksten.

Am Ende willst du zurück zur Zeit vor dem Internet, wo dir etwas vorgelegt wird in Form der Zeitung und des TV, wo nur Leute mit richtig Geld am Ende entscheiden welche Informationen raus gehen.

Und was macht eine Verschwörungstheorie aus? Eine große These ohne Beweise? Du hast religöse Züge erwähnt, was ist mit der Religion selbst? Eine Verschwörungstheorie? Wie ist es das die Welt eine Scheibe ist? Heute vielleicht, früher war die Verschwörungstheorie, dass sie keine ist. Oft ist etwas lange Zeit auch wissenschaftlich gestützt richtig, bis jemand raus findet, dass wir uns einfach versehen haben, etwas übersehen haben, was Falsches beobachtet haben usw. Zu diesen Wahrheiten sollten wir in deiner optimalen Welt also niemals kommen dürfen.

Ich denke das Problem wird sich Größtenteils von selbst lösen. Gerade die jüngere Generation die mit dem Internet aufwächst hinterfragt häufiger etwas, weiß wie sie an Informationen kommt. Ggf. wäre es gut hier noch ein wenig zu schulen, damit Leute erkennen was Meinungsmache ist, Leute lernen sich Gegenargumente offen anzuschauen und lernen Informationen zu filtern. Informationen löschen will ich aber ganz sicher nicht.

Auch die Holocaustleugnung finde ich persönlich falsch. Habe mich mit dem Thema abgesehen der Schule nicht wirklich auseinander gesetzt, der Rest sind einfach fetzen die man hier und da mal gehört hat, sowohl von der einen, als auch von der anderen Seite. Aber unabhängig jeglicher Meinung, wenn hier bestimmte Meinungen und Aussagen verboten werden, dann lässt mich das nicht unbedingt an der Gegenseite zweifeln..

Mal davon ab egal wie schlimm das alles war, so gab es ähnliche und schlimmere Ereignisse in der Geschichte, sowohl weiter zurück als auch gegen der selben Zeit, denen nicht halb soviel Bedeutung zugemessen wurde. Womit nicht heute noch massiv Politik gemacht wird, Leute politisch nieder gemacht werden, indem sie in eine Rechte ecke geschoben werden usw. Auch brauch nicht jemand der 70 Jahre später geboren wird irgendeine "Schuld" tragen.

Finde z.B. heutzutage ist diese Nazikeule mit das gefährlichste was es gibt, da es Meinungen relativ schnell total niederknüppelt. Nehmen wir mal die AfD, unterstütze ich nicht, auch wenn ich finde das einige wirtschaftliche Punkte nicht wirklich verkehrt klingen. Aber die werden quasi als das absolut Böse dargestellt. Mal die Punkte, das Programm und die Wahlplakate gelesen? Sind quasi zu 90% identisch mit Aussagen der CDU/CSU in den 90ern. Das galt damals als leicht Rechts von der Mitte, während man heute über rechtsextrem und verfassungswidrig diskutiert, einige vorhandene da drin mal abgesehen.

Und lass die AfD z.B. komplett falsche Lösungen für jedes Problem dieser Welt haben, trotzdem sind da 12-13% des Volkes hinter. Und die sind sicher nicht alle blöd oder böse und rechtsextrem. Die fühlen sich von anderen Parteien verraten und haben reale Probleme und Sorgen. Das ignorieren wir aber und sagen einfach das sind die bösen Braunen, die eh alle blöd sind. Zensieren sie also quasi und hauen ab und an mal mit der Nazikeule drauf. Dialoge in den ÖR und Talk Shows am liebsten auch nicht.

Oder mal davon ab unsere "unabhängigen" Öffentlichrechtlichen, die unsere Hauptinformationsquelle waren vor dem Internet. Wie viele Geschichten hatten wir da mit Moderatoren die raus sind und mal über die Praktiken geredet haben. Sei es Eva Herman, Katrin Huß oder die "leisen Skandale" um Magazine wie Frontal 21, die bei sowas wie der Killerspieldebatte mal ein Video aus irgendeinen Mod nehmen, wo auf Leichen geschossen wird und das Lachen aus einer total anderen Szene da drüber schneiden.

Ich für mein Teil sehe in weniger und eingeschränkten Meinungen jedenfalls auf ganzer Ebene sehr, sehr, sehr viel mehr Gefahren, als wenn ich Meinungen hören kann, die unwahr sind oder die ich nicht toll finde.

Ich wäre ja fast eher für etwas wie soziale Netzwerke in der Blockchain, die technisch schlicht kaum zu zensieren sind.

Dein Beitrag ist hervorragend, danke. Aber hättest du den nicht etwas kürzen können ;-?

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Du hast ungefähr alles, von dem, was ich gesagt habe, falsch interpretiert.

"Davon ab, wie soll eine KI bitteschön Inhalte von fremden Computern löschen? Das Internet ist nur eine Ansammlung an Computern die verbunden sind."

Nunja, das meiste ist eben nicht auf Privatcomptern, sondern auf großen Servern gespeichert.

"Am Ende sind wir alle nur Menschen, haben Meinungen, sind in vielen Bereichen keine Experten, sondern urteilen nach Halbwissen in Kombination mit Erfahrungen"

Richtig, deswegen steht Nicht-Experten auch keine fachliche Meinung zu. Deswegen sollten wir uns an der internationalen Wissenschaftscommunity orientieren. Das Gegenteil passiert aber im Internet. Deshalb ist das Volk mittlerweile sehr verwirrt in dieser Frage.

"Wenn das Volk da jemanden wählt, der schädlich für das Volk wäre, dann liegt das in Verantwortung des Volkes."

Wenn dein 6-jähriges Kind seine Geschwister mit der Waffe von Pappi erschießt, liegt es also in der Verantwortung des Kindes? Meiner Meinung nach, darf ein Kind gar nicht so viel Verantwortung bekommen und mit einer potenziell gefährlichen Waffe herumlaufen. Genauso verhällt es sich mit der ungeblideteten Mehrheit des Volkes. Sie kann gar nicht beurteilen, ob der Klimawandel anthropogene Ursachen hat, oder nicht. Deswegen ist es schlicht falsch, dass darüber seit Jahrzehnten emotional debattiert wird. Die Klimaforschung ist die einzge Instanz, die das fachlich beurteilen kann.

"Auch brauch nicht jemand der 70 Jahre später geboren wird irgendeine "Schuld" tragen."

Es geht auch nicht darum, Schuld zu tragen, es geht darum, Verantwortung zu tragen, dass so etwas nicht nochmal passiert.

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@Dobbediedob
Nunja, das meiste ist eben nicht auf Privatcomptern, sondern auf großen Servern gespeichert.

Das sind für den Staat immer noch fremde Computer. Davon ab, wenn wir von den großen Netzwerken drauf gehen sind da immer noch sehr, sehr viele Inhalte von Menschen, die diese Hoster als Dienstleister nutzen, auch wenn sie es nicht auf ihren privaten Rechner betreiben ist das nicht minder ihr System.

Schau dir mal an wie viele Datenpannen wir regelmäßig haben und das bei großen, großen Unternehmen, die dadurch massive Verluste einfahren. Was meinst du wie es da aussieht, wenn wir etwas haben, dass Zugang zu allem hat?

Richtig, deswegen steht Nicht-Experten auch keine fachliche Meinung zu. Deswegen sollten wir uns an der internationalen Wissenschaftscommunity orientieren. Das Gegenteil passiert aber im Internet. Deshalb ist das Volk mittlerweile sehr verwirrt in dieser Frage.

Quasi intelligente Eliten, die das Vieh treiben und darüber entscheiden? Wenn diese Experten es nicht hinkriegen die Sachen klar und eindeutig zu beweisen und es ebenfalls dem Volk klar zu machen, dann liegt der Fehler bei ihnen, nicht dem Volk oder sie haben eben auch nur eine These, die nicht genügt untermauert ist.

Ich mein mal ehrlich, das Klima ist verdammt kompliziert, wir kriegen es hingegen nicht mal sicher hin das Wetter für einen Tag zuverlässig voraus zu sagen und zu sagen ob es regnen wird oder nicht.

Ich sage nicht wir sollen nix tun. Schon alleine die Tierzucht ist ein Thema, wo aktuell Sachen ablaufen die so nicht sein dürfen, nicht des Klima wegen, sondern der Tiere wegen. Bei vielen anderen Sachen fehlen schlicht vernünftige Alternativen, wie dem Transport.

Gerade an so Stellen haben wir hier in Deutschland schon immer maximal versagt, indem wir Infrastruktur (Telekommunikation, Zugverkehr etc. pp) privatisiert haben. Auch zahlen wir schon ziemlich lange eine Ökosteuer, die von der Definition ja eigentlich da greifen sollte, wo wir nun mit der CO2 Steuer ansetzen wollen.

Und wie gesagt auch diese internationalen Wissenschaftler haben in der Vergangenheit ordentlich was verbockt. Das sind auch nur Menschen und die sind auch nicht unbedingt immer unabhängig. Das wo Geld drin steckt wird eben eher gefördert.

Btw wo ich die Ernährung schon paar mal als Thema hatte, einfach mal Richtung der Organisationen da schauen. Lebensmittelampel? Von der Nahrungsmittelindustrie verhindert. Zuckerempfehlungen von der WHO, erstaunlicherweise nochmal verdoppelt. Ansonsten mal die Empfehlungen bzgl. Ernährung bei Diabeteserkrankungen anschauen, die meist auch von entsprechenden größeren Organisationen kommen.

"Korrekte" Informationen würde deine KI nun im Vergleich dazu löschen? Davon ab nehmen wir mal an, wir liegen bei etwas falsch. Wie erfahren wir sowas? Meist durch Diskussionen, Ideen von Menschen, die andere Leute aufgreifen usw. Deine KI erstickt sowas aber im Keim.

Wenn dein 6-jähriges Kind seine Geschwister mit der Waffe von Pappi erschießt, liegt es also in der Verantwortung des Kindes?

Nein, von Pappi. Aber was ist wenn es mit einem normalen Butterbrotmesser passiert oder mit einem Schraubenzieher oder einen elektrischen Gerät? Oder, oder, oder.

Aber du vergleichst hier quasi alle mündigen Menschen im wahlfähigen Alter mit 6-jährigen Kindern. Wenn wir an so einen Punkt sind, dann brauch es keine Milliarden für eine KI, die anschließend Meinungen löscht, sondern ggf. ein paar Euro in der Bildung.

Wenn wir wirklich das Problem haben, das ein Großteil nur falsche Meinungen glaubt und nicht die Wahrheit, die wesentlich leichter, lückenloser und einleuchtender zu kommunizieren sein sollte, dann haben wir ggf. eher Probleme bei der Bildung innerhalb dieser Wissenschaftcommunities und nicht beim Volk.

Seit wann haben wir diesen Anstieg an Treibhausgasen? Ist das etwas das mit Trump aufgekommen ist? Haben Leute vor Trump massive Verbesserung verbracht im Vergleich zu ihm?

Meiner Meinung nach ist deine Idee einfach der maximal falsche Weg. Statt Meinungen nachher nieder zu knüppeln, um die Welt vor dem blöden Volk zu schützen, sollte man ggf. das Volk schlauer und mündiger machen. Bildung, Medienkompetenz, ggf. auch ein wenig Aufmerksamer für Rhetorik und Interessen machen etc. pp.

Nicht weniger Dialoge, sondern mehr schlaue und fundierte Dialoge. Bei Trump denke ich, ist die Klimageschichte auch nur ein ganz kleiner Teil. Die USA hat ganz andere, akute Probleme, die der kleine Mann merkt, um die verspricht sich Trump zu kümmern und damit kriegt er die Leute. Auch wenn er polarisiert und mit seinem Twitterkram eher peinlich ist, er ist einer der ganz wenigen Politiker, die relativ offen kommunizieren wo es mit ihm lang geht.

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@apachy

"Wenn diese Experten es nicht hinkriegen die Sachen klar und eindeutig zu beweisen"

Es ist schonlange zweifelsfrei bewiesen. Das Thema steht unter Experten schon lange nicht mehr grundsätzlich zur Debatte. Es ist Jahrzehnte her, dass sich die Forscher die Gedanken gemacht haben, die jetzt das Volk als sogenannte "Zweifel" anbringt. Das ist alles längst ausdiskutiert. Wie gesagt, die Metastudie von 2017 zeigt, dass sich bei den letzten 54.000 Studien zu diesem Thema 99,94% der Forscher einig in der Frage sind, ob der Klimawandel menschgemacht ist. Der einzige, der jetzt noch blöd rumdiskutiert, ist das Volk. Aber wie willst du das Volk auf P.h.D-Niveau bringen? Das geht nicht...

"sondern ggf. ein paar Euro in der Bildung."

Jo, Bildung ist extrem wichtig in diesen Fragen! Aber das ist ein Thema, was die Politik vor Jahrzehnten verschlafen hat. Uns bleibt keine Zeit jetzt noch 20 Jahre zu wartenn, bis die nächste Gegenration ausreichend gebildet ist, um endlich zu kapieren, was los ist. Man kann weder Dummheit verbieten, noch Intelligenz in die Köpfe hämmern. Wenn der Pöbel es jetzt nicht schnallt, dann muss man sich eben über ihn hinwegsetzen. Nützt ja nichts.

"Wenn wir wirklich das Problem haben, das ein Großteil nur falsche Meinungen glaubt und nicht die Wahrheit, die wesentlich leichter, lückenloser und einleuchtender zu kommunizieren sein sollte, dann haben wir ggf. eher Probleme bei der Bildung innerhalb dieser Wissenschaftcommunities und nicht beim Volk."

Mutter Natur ist eben nicht einfach. Das Thema ist so komplex, dass man es Jahre über Jahre studieren muss, um die globalen Zusammenhänge zu verstehen. Beim Thema Klima musst du Ahnung von Physik, Meteorologie, Chemie, Biologie, Geologie und Paleontologie haben, wenn du es in der Gänze verstehen willst. Das kann man nicht mal so eben in 5 Minuten erklären.

"Seit wann haben wir diesen Anstieg an Treibhausgasen?"

Etwa seit der Industrialisierung

"Statt Meinungen nachher nieder zu knüppeln, um die Welt vor dem blöden Volk zu schützen, sollte man ggf. das Volk schlauer und mündiger machen."

Die Idee unterstütze ich vollkommen! Aber wie gesagt. Bildung ist zwar der nachhaltige und bessere Weg, aber wir haben keine Zeit auf die gebildetetn von morgen zu warten. Bis es auch der letzte Idio*** geschnallt hat, ist es längst zu spät.

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@Dobbediedob
Der einzige, der jetzt noch blöd rumdiskutiert, ist das Volk. Aber wie willst du das Volk auf P.h.D-Niveau bringen?

Wie kriegen es die 0,06% hin das Volk zu überzeugen oder entsprechende Zweifel zu sähen? Mal weg von Trump und USA, schauen wir mal nach Deutschland.

Hier wählen wir seit über 70 Jahren die gleichen Altparteien. Bei uns ist die einzige Partei die dagegen spricht die AfD. Die hatten wir aber nie an der Macht und den Großteil der Zeit gab es sie noch nicht. Warum reden wir dann hierzulande auf einmal von dem Thema. Was hat die Politik die letzten Jahre gemacht? Warum wurde die tolle Ökosteuer, die von der Argumentation genau hier den Nagel trifft nicht dafür genutzt? Warum hat man hier nützliche Infrastruktur abgegeben und z.B. die Bahn privatisiert?

Man hat über Jahrzehnte dauerhaft alles falsch gemacht und nun ist das Volk schuld, wenn es ggf. z.B. wen anderen wählt? Und das dann sogar vermutlich gar nicht wegen dem Thema, sondern weil auch schon ziemlich lange viele andere Sachen schief laufen.

Man kann weder Dummheit verbieten, noch Intelligenz in die Köpfe hämmern. Wenn der Pöbel es jetzt nicht schnallt, dann muss man sich eben über ihn hinwegsetzen. Nützt ja nichts.

Und warum müssen wir dafür Meinungen und Diskussionen verbieten? Wie gesagt Trump ist in den USA ein Neues Thema, genauso wie die AfD hier, wobei die in Summe auch noch wenig zu sagen hat. Wie verhindert das Volk aktuell, dass Gesetze hier erlassen werden? Wie hat das Volk vor Trump es in den USA verhindert?

Ich meine ich hab mich mit dem Thema nie groß auseinander gesetzt, ggf. denke ich in die ganz falsche Richtung. Aber hätte man z.B. die Bahn nicht privatisiert, die entsprechende Infrastruktur ausgebaut und statt Fleisch ggf. mal Ersatzprodukte subventioniert, was wohl auch die Forschung daran voran getrieben hätte, dann könnte heute hier schon vieles anders aussehen.

Wie gesagt ich bin diesbezüglich auch nicht voll überzeugt, habe mich aber auch zuwenig damit beschäftigt und bin generell misstrauisch. Aber wenn Konsens herrscht glaube ich nicht, dass das Volk das Problem ist.

Davon ab meine ich als große Zahl war da auch immer was von wegen 2100 genannt. Lass Trump mal wiedergewählt werden, dann haben wir den bis 2025 da drüben. Letztlich brauch es dann ja erstmal nur einen der das in Gang bringt. Das wir nun zig Trumps in Folge kriegen ist wohl unwahrscheinlich.

Oh und was ist mit China? Da haben wir ja quasi so ein Internet wie du es dir wünscht. Kein Zugriff auf globale Dienste, alles China eigene Dienste und bald eine totale Überwachung. Wie gut läuft das da?

Wer sagt dir, dass die von dir gewünschte Methode nicht genau das Gegenteil bringt? Wissenschaftler regieren uns nicht. Wer entscheidet denn über diese KI. Nehmen wir das Beispiel USA nun, wo Trump an der Macht ist. Soll Trump nun eine KI absegnen, die seine Twitter Posts verbietet und nur Inhalte die quasi gegen seine Politik sind absegnet?

Oder sollen wir irgendeiner Firma diese Macht geben, die mächtiger ist als der Staat und sich über ihn hinwegsetzen kann?

Davon ab ist das Klima ja nur ein Thema von vielen. Sollen wir das Thema, was die Politik seit Jahrzehnten verkackt hat nun wirklich zum Anstoß nehmen und darüber zu diskutieren das Volk zu bestrafen? Man konnte die Meinung des Volkes doch über Jahrzehnte diktieren und hat das getan via Print, Radio und TV. Und nun beschweren wir uns über das Volk, weil es nun mehrere Meinungen bekommt und sich falsch entscheiden könnte? Es hat doch Jahrzehnte alles richtig gemacht und wir fahren trotzdem in allen Themen gegen die Wand.

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nein

Sobald das rauskommt, hat man eine weitere Verschwörungstheorie, die dann den Namen Theorie auch verdient.

Es gab mal einen Bot, der auf Forenbeiträge reagierte, die infrage stellten, der Klimawandel sei von Menschen verursacht. Hat der Ansicht, der Klimawandel sei tatsächlich von Menschen verursacht, einen Bärendienst erwiesen, sobald sich das herumgesprochen hat.

(Abgesehen davon, was ist, wenn sich Verschwörungshypothesen zu Theorien aufschwingen - wie im Fall dessen, was ein gewisser Herr Snowden ausgeplaudert hat? Dann ist so etwas nicht mehr öffentlich diskutierbar und wir haben eine tatsächliche Unterdrückung der Wahrheit, also eine Diktatur, zumindest was die Nachrichtenfreiheit betrifft.)

Was Snowden angeht, muss ich dir Recht geben!

Die VT gab es schon vorher, das stimmt. Aber sie hat nichts gebracht. Nur durch ihre Verbreitung und ohne Snowden wäre es niemals als gesichert rausgekommen.

Von daher sehe ich den Sinn in der "Erhaltung" von VTs kaum.

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@Dobbediedob

Sobald eine Software alles unterdrückt, was von einer Mehrheit oder einer Behörde für eine Verschwörungshypothese gehalten wird, bekomme auch ich den starken Verdacht, dass die offizielle Wahrheit eben nur offiziell, aber nicht tatsächlich ist.

Mit einer Markierung wäre ich allerdings durchaus einverstanden.

2
nein

Man geht von einem unterrichteten, gebildeten und intelligenten User aus. Natürlich ist das nicht so. Es gibt zumeist mehr der anderen Sorte ... aber das müssen wir aushalten und durch Informationen richtigstellen.

Eine Säuberung oder andere Restriktionen unterstützen die Verschwörungstheoretiker, die bereits solche Handlungen vermuten, wo sie noch gar nicht sind. Es wäre also völlig kontraproduktiv.

nein

Es gibt keine KIs, die nachweislich sauber arbeiten. Die besten KIs lenken immer noch Autos in Lastwagen, fahren Radler über den Haufen und behaupten, Pinguine wären Pandabären. Wieso sollte eine künstliche Intelligenz schlauer sein als eine natürliche? Man könnte die Entscheidung also genauso gut Menschen überlassen. Dann stell dir mal vor, was geschieht, wenn es ein solches Instrument gäbe. Wie würde ein amerikanischer Präsident das einsetzen? Zum Löschen seiner eigenen Tweets?!

Ein automatisches Zensur-Projekt wäre nicht "interessant", sondern der absolute Horror.

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie hatte am Anfang auch nur wenige Anhänger und galt für die Mehrheit als absurde Theorie. Die Nazis nannten sie "jüdische Mathematik". Schön, dass sie das nicht weltweit blockieren konnten.

Verschwörungstheorien gab es schon immer. Mal waren es die Christen, die man dann gleich kreuzigte oder den Löwen vorwarf. Später waren es Hexen, Juden, Kommunisten oder Homosexuelle. Ich bin mir nicht sicher, ob das Internet das Problem wirklich verschlimmert. Das grundsätzliche Problem bleibt, dass Menschen lernfähig und -willig sind. Das ist genetisch eingebaut, weil es hilft, Informationen von Eltern anzunehmen und sich danach zu richten. Selbst zu denken wird viel zu wenig gefördert. Und ein System zur Internetzensur würde das vestärken, anstatt das Problem zu lösen.

Einstein hat übrigens auch folgendes gesagt:

"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere"

3
nein

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