Künstler sein: Lohnt sich als Künstler ein Studium für einen sozialen Job als Sozialarbeiter, ...

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6 Antworten

erstmal: biste schon in der künstlersozialkasse? dadurch zahlst du erstmal weniger krankenkassenbeitrag.

dann kommt es natürlich noch auf den sozialen bereich an. je nachdem wieviel zeit man dafür braucht. sozialarbeiter braucht viel zeit, tierheim-ehrenamt nicht ganz so viel, kindergarten-geschichten-vorleser nur einmal pro woche n paar stunden etc....

Sebastien12 26.04.2013, 11:26

so ein Unfug: "Künstlersozialkasse" hat mit Kunst recht wenig zu tun, darin sind nur freiberufler versichtert, die in einem von denen amerkannten künstlerischen Beruf frei arbeiten und nicht weniger als 3990,- EUR im Jahr darin verdienen, also?

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Tazzi 01.05.2013, 11:18
@Sebastien12

natürlich hat sie damit zu tun, sie ist dafür da, daß künstler es leichter haben, sich zu verischern, bis sie genug mit ihrer kunst verdienen. bin schließlich einer.

ich zahl jetzt zB knapp 80€ statt 280€ für die krankenkasse, solange ich mein geld mit einem künstlerischen beruf verdiene und über ein bestimmtes einkommen komme.

DAS meinte ich damit. wenn sein beruf ein anerkannter künstlerberuf ist, kann er sich über die künstlersozialkasse bei seiner tk/bkk/aok oder sonstwo versichern lassen, das spart ihn schonmal geld und hilft daher evtl ein wenig und er muß sich nicht mehr sooo viele gedanken ums geld machen. so kann er dann auch n soziales ehrenamt ausüben, ohne gleich im hinterkopf zu haben, daß er ja kein geld hat.

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Ciao - klingt mir ein wenig nach dem beliebten Satz jedes Absolventen der SOZAK: Jeder Sozialarbeiter ist ein Künstler, jeder Künstler ist auch Sozialarbeiter!

(Keine Angst, diese Tendenz hält nur 2- 3 Jahre.... dann malen, dirigieren die Sozialarbeiter, um ihren Frust abzubauen. Achja, manche erzeugen sie auch ganz entzückende Mosaiken für Gartentische im toskanischen Stil)

Der hübsche Satz "Hallo mein Name ist Mr. Wolf, ich löse Probleme" aus Pulp Fiction legt sich auf die Seele und muss "abgekünstlert" werden.

http://www.zeit.de/2004/19/Aktionism_in_Kunst

Frage ist jetzt nur: Wirst du als "Künstler" mehr verdienen, denn als Hilfsarbeiter? - Wer oder was gibt dir da die "Sicherheit".... (Als Sozialarbeiter bist du auch einer Gehaltsliste unterworfen.... du musst nicht 38 Stunden arbeiten - wenn es dich zu "beidem" hinzieht, mach mal - nach Studium - einen 20 Stunden-Sozialarbeiter-Job und komme den Rest der Zeit deinen Künsten nach)

Es ist immer sinnvoll als Plab B ein abgeschlossenes Studium in der Tasche zu haben. Viele Studenten jammern zwar immer, dass sie so einen Streß haben, eigentlich ist es aber gar nicht so schlimm. Die letzten Wochen vor den Prüfungen sind halz immer hart, wenn man merkt, was man alles noch nicht gemacht hat ;-)

Du solltest also Studentenleben und Künsterdasein mit ein bisschen Organisation unter einen Hut bringen können.

Als Sozialarbeiter muss man ein Künstler sein. Nein im Ernst, mach ein solides KV, wo man dann auch etwas verdient.

Sozialarbeiter werden viel gesucht.....also zumindest ein 2.Standbein

dann kannst du doch gleich als "Kunstrzieher" an einer PH studieren, dazu gibt es auch begleitend Kunst seminare, ..??

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