Kündingen, nach Ablösung bitten, was ist bei so einem Arbeitgeber angebracht?

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9 Antworten

Du kommst nicht drumherum die zwei Wochen Kündigungsfrist einzuhalten.

Dazu kläre mit dem neuen Arbeitgeber ab, ob du etwas später dort anfangen kannst.

Oder versuche in einem Gespräch mit dem jetzigen Arbeitgeber,ob er mit einem Aufhebungsvertrag mit kurzfristiger Beendigung einverstanden ist.Aber ohne seine Zustimmung geht das nicht.

Was für mich unverständlich ist, dass du einem Arbeitsbeginn bei dem neuen Arbeitgeber zum 18.07. zugestimmt hast, obwohl dir eine Kündigungsfrist von zwei Wochen bekannt ist.

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Ist doch alles bestens, Du beginnst erst am 18.07. bei dem neuen AG, kündigst am besten sofort (sind ja nur zwei Wochen Frist in der Probezeit) und selbstverständlich wird Dir die geleistete Arbeit bezahlt. lg Lilo

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Kommentar von FrauJessica
12.07.2016, 09:03

Heute ist der 12.07. wenn er die Kündigung heute abgibt muss er zum 26.07 kündigen. Er kann dann nicht am 18.07. anfangen. Doppelbeschäftigung 

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Kommentar von bwmartin
12.07.2016, 09:05

Aber wie sieht es mit der 4Wochen-Regelung aus? Ich  meine gelesen zu haben das der Arbeit aber erst ab der 5.Beschäftigungswoche zahlen muss...

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Fristlose Kündigung durch Arbeitnehmer

Die
fristlose Kündigung kann in gleicher Weise auch von einem Arbeitnehmer
ausgesprochen werden. Wichtige Gründe können z.B. die unpünktliche
Zahlung des Arbeitgebers, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder
grobe Beleidigungen und Arbeitsschutzverletzungen sein. Auch hier gilt,
dass in der Regel zuvor eine Abmahnung seitens des Arbeitnehmers
erfolgen muss.

.......www.afa-anwalt.de/arbeitsrecht-ratgeber/kuendigung/ausserordentliche-kuendigung/#fristlose

Körper­ver­let­zung, Tätlich­keit

Wer ei­nen Ar­beits­kol­le­gen, Vor­ge­setz­ten oder den
Ar­beit­ge­ber körper­lich an­greift, d.h. schlägt, tritt oder ihm
sol­che Miss­hand­lun­gen an­droht, muss mit ei­ner frist­lo­sen
Kündi­gung rech­nen. Auch ab­sicht­li­che Remp­ler, ein vorsätz­li­ches
Schub­sen oder dgl. können als Tätlich­keit ge­wer­tet wer­den.

Wird die Tätlich­keit tatsächlich aus­geführt und nicht nur
an­ge­deu­tet oder an­ge­droht, ist im Nor­mal­fall ei­ne vor­he­ri­ge
Ab­mah­nung nicht er­for­der­lich.

Denn wer sich zu ei­ner sol­chen Ent­glei­sung hin­reißen lässt, muss
wis­sen, dass er da­mit den Be­stand sei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses
gefähr­det, d.h. dass der Ar­beit­ge­ber mit ei­ner (frist­lo­sen)
Kündi­gung re­agie­ren wird. Hier spielt auch ei­ne Rol­le, dass der
Ar­beit­ge­ber auf­grund sei­ner Fürsor­ge­pflicht ge­genüber dem Op­fer
der Tätlich­keit Wie­der­ho­lungsfälle ver­hin­dern muss.

...www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Fristlose_Kuendigung_Kuendigungsgruende.html#tocitem10

Das gilt auch im Umkehrschluss!

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Die Tage, wo du da gearbeitet hast, sind durch den AG zu bezahlen. Wenn im Arbeitsvertrag eine Kündigungsfrist von 14 Tagen steht, musst du die einhalten. Das gilt ja für beide Seiten.

Wenn du zum 18.07. eine Neue Stelle hast, teile dem neuen Arbeitgeber mit, das du erst zu einem bestimmten Zeitpunkt anfangen kannst, da dein jetziger Arbeitgeber dich nciht vorher gehen läßst.

Wenn er dafür Verständnis hat, dürfte es dabei keeine Probleme geben

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Kein Arbeitgeber ist scharf darauf, diese Kündigungsfrist einzuhalten. Du bist gerade erst angefangen, und vermutlich noch nichtmal eingearbeitet. Wenn du Kündigst, biete einen Auflösungsvertrag an. Natürlich werden die bisher gearbeiteten Tage gezahlt. 

Lässt sich der AG nichtd arauf ein ( was schön blöd wäre) würde ich

im Übrigen den neuen Job einfach antreten. Was soll deinem jetzigen schon für ein Schaden entstehen?

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Ich würde versuchen deinen Arbeitgeber um einen Auflösungsvertrag zu bitten, sollte das nicht klappen kündige direkt und sag dann deinem neuen Arbeitgeber bescheid, dass du erst am 26.07.16 anfangen kannst. Die Tage die du gearbeitet hast wirst du bezahlt bekommen.

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Rede offen und ehrlich mit deinem Arbeitgeber.Sag du hast ein besseres Jobangebot bekommen und du bist hier nicht zufrieden und glücklich. Oft weiß der Geschäftsführer auch gar nicht was alles im Betrieb vor sich geht.

Ihr könntet euch dann einigen und zB einen Aufhebungsvertrag machen.

Die Zeit vom 01.07.- bis zum Tage der Kündigung bekommst du natürlich trotzdem bezahlt.

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Kommentar von bwmartin
12.07.2016, 09:08

Der Geschäftsführer weiß sehr wohl was hier vor geht, denn er ist es um wen es sich hier dreht. (beleidigungen, schläge auf den Rücken etc. )

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Natürlich werden die bezahlt. Du solltest auf jeden Fall fragen, ob sie einer sofortigen Vertragsauflösung zustimmen. Ansonsten solltest du heute kündigen. Sieh ggf. zu, dass du den Antrittstermin für die neue Stelle etwas nach hinten schieben kannst. Viel Erfolg!

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Wenn du gehen willst kannst das tun. Allerdings mit der 14 tägigen Kündigungsfrist.
Außer Dein Chef ist einverstanden, dann kannst sofort gehen.

Geld für die bisher gearbeitete Zeit bekommst mit einer Abrechnung

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