Kündigungsschutzgesetz bei befristetem Arbeitsverhältnis?

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2 Antworten

....also gilt eine gesetzlich geregelte 4-wöchige Kündigungsfrist.

Nicht unbedingt, denn nach § 15 Abs.:(3) Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG unterliegt ein befristetes Arbeitsverhältnis nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist.

Bei mehr als 10 Arbeitnehmern ist das KSchG anwendbar. Das heißt aber nicht, dass der Arbeitgeber einen Grund für die Kündigung angeben muss. Das muss er nämlich nur auf Nachfrage des Arbeitnehmers bei einer fristlosen Kündigung machen. Normalerweise wird der Grund aber mit angegeben.

Bei mir steht jetzt kein Grund drin - sollte aber dennoch in Ordnung sein meinst Du?
Oder sollte ich doch mal nen Anwalt fragen?

Es gibt auch (mMn) ein paar Formfehler in der Kündigung, bspw. ist die Unterschrift nur so "dahingekritzelt" - zwar steht unter der Unterschrift der Name in Druckbuchstaben (Arial) aber ich las das das u.U. auch nicht unbedingt wirksam sein muss.

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@Matze22309

Ist im Arbeitsvertrag denn überhaupt eine Kündigungsmöglichkeit ausdrücklich vereinbart?

Denn nur dann ist ein befristetes Arbeitsverhältnis überhaupt ordentlich kündbar; ansonsten nicht, sondern endet nur durch Erreichen der Befristung oder des Zwecks.

Eine Unterschrift muss nicht unbedingt leserlich, aber jedenfalls als Unterschrift erkennbar sein; ein bloßes Namenskürzel reicht nicht.

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