Kündigungsschreiben Formulierung zu viel?

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2 Antworten

Dann wollen wir mal hoffen, dass der Arbeitgeber Dich schnell los wird. Einen Mitarbeiter, der "krank wird", um einen reinzuwürgen, will man eh nicht haben.

Ansonsten has Du wohlweislich die Schikane nicht beschrieben. Und dass die Mitarbeiter gleich behandelt werden müssen, das existiert nur in Deine Wunschvorstellung. Dass der Chef desorganisiert ist, ist seine Sache und sein Geld, das er damit verliert.

Dass Du einen Vertrag hast, in dem keine Kündigungsfirst steht, das ist Deine. So was unterschreibt man nicht. Üblicherweise wärst Du auch noch in der Probezeit. Steht darüber auch nicht drin?

Nun gut zu der Kündigung. In Gefahr bringst Du Dich nicht. Wenn Du aber in der Branche weiter arbeiten willst, dann solltest Du das lassen. Die Leute reden untereinander. Deshalb den Kinderkram weglassen und einfach kündigen.

Wichtig ist, dass der Termin drinsteht, zu dem Du kündigst. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt nach § 622 BGB 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Und eine Bestätigung der Kündigung kann man verlangen, ein Recht darauf hast Du aber nicht. Du musst nur sicherstellen, dass die Kündigung zugegangen ist (Zeugen oder Einwurfeinschreiben).

Lass den ganzen schnick schnack am besten einfach draussen, deinem Chef wird es so ziemlich Wurst sein was in der Kündigung steht, solange er es Rechtlich nicht anfechten kann.

So kann deine Kündigung aussehen wenn du das Datum nicht weisst
Kannst den Gruß unten ja weglassen und nur deinen Namen + Unterschrift hin schreiben.

Kündigung meines Arbeitsvertrages

Sehr geehrte ....

hiermit kündige ich Ihnen meinen bestehenden Arbeitsvertrag ordentlich und fristgerecht zum nächstmöglichen Datum.

Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt meiner Kündigung sowie das Datum wann der Arbeitsvertrag endet schnellst möglich schriftlich.

Überdies bitte ich Sie, mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis auszustellen.

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