Kündigungsschreiben durch Arbeitnehmer?

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4 Antworten

Hallo,

ich würde das Kündigungsdatum genau benennen und hinzufügen: ersatzweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Ansonsten reicht das vollkommen.

Der AG möchte die schriftliche Kündigung zu seiner Sicherheit. Denn das Arbeitsverhältnis bestand ja -zumindest für die paar Tage, da du ja die Arbeit aufgenommen hast. Wenn der AG dir einen unterschriebenen Vertrag geschickt hatte, sogar schriftlich, denn theoretisch könntest du ja jederzeit deine fehlende Unterschrift drunter setzen.

Selbst ohne schriftlichen Arbeitsvertrag oder eine Unterschrift hierauf, hast Du einen bestehenden Vertrag (dann halt mündlich).

Du hast ja wohl auch seit dem 5. dort gearbeitet.

Und dann ist eine schriftliche Kündigung von Dir auch erforderlich!

Lasse Dir die Übergabe mit Datum und Unterschrift auf Deiner Kopie bestätigen!

heisserTee 11.05.2017, 14:27

"(1) Der Arbeitgeber hat spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen." NachwG §2

Nur vielleicht zur Ergänzung. Verträge können meist schriftformlos getätigt werden, aber es gibt doch Ausnahmen.

LG

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alarm67 11.05.2017, 21:48
@heisserTee

heisser Tee, vielen Dank, ist hier aber irrelevant, da der Arbeitnehmer gerade mal 4 TAGE nach Arbeitsaufnahme selbst wieder kündigt, also diesen einen Monat nicht erreicht hat!

Im Übrigen, selbst wenn der Arbeitnehmer schon über einen Monat dort gearbeitet hätte, hätte er dennoch einen mündlich geschlossenen und gültigen/wirksamen Arbeitsvertrag!

Hier nachzulesen:

Erfüllt der Arbeitgeber seine Verpflichtung nicht, ist der Arbeitsvertrag gleichwohl gültig zustande gekommen (deklaratorische Wirkung). Durch den Verstoß gegen die Nachweispflichten gerät der Arbeitgeber aber in Verzug und haftet dem Arbeitnehmer auf Ersatz des Verzugsschadens (vgl. § 280 BGB), z. B. dafür, dass der Arbeitnehmer aufgrund des fehlenden Hinweises auf einen geltenden Tarifvertrag eine Ausschlussfrist aus diesem Tarifvertrag versäumt hat und sein Anspruch dadurch verfallen ist.[1] Ein nicht erbrachter Nachweis kann sich außerdem in einem Streitfall vor Gericht in der Weise zu Gunsten des Arbeitnehmers auswirken, dass diesem Beweiserleichterungen eingeräumt werden.

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§ 623 BGB
"Schriftform der Kündigung
Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder Auflösungsvertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen."

Deswegen braucht er das..

Mal ne Frage noch so an dich: hast Du im echten Leben auch so ein großes Maul, oder scheißt Du dir davor in die Hose, vor Du Jemanden sagst, dass er ein Hur****** ist?

Im Gegensatz zu einem Arbeitsvertrag, der nicht schriftlich abgeschlossen werden muß, bedarf eine Kündigung immer der Schriftform (eigenhändig unterschrieben).

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