Kündigungsrecht - Teilzeitbeschäftigung?

3 Antworten

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Die steht im Arbeitsvertrag, in der Regel 14 Tage, eine Begründung ist nicht erforderlich. Ein Kündigung muss schriftlich mit Unterschrift im Original gegeben werden.

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in der Regel 14 Tage

Wie kommst Du denn darauf?!?

Diese Frist gilt nur (zunächst) während einer vereinbarten Probezeit.

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Es gibt keine gesonderten Fristen für Teilzeitbeschäftigte.

Wenn es keine vertraglich abweichenden Fristen gibt (arbeitsvertraglich eventuell längere, tarifvertraglich eventuell längere oder auch kürzere), dann gelten die gesetzlichen Fristen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB § 622 "Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen".

Der Arbeitnehmer hat dann immer eine Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats.

In den ersten 2 Jahren gilt diese Frist auch für den Arbeitgeber; danach verlängert sie sich stufenweise je nach der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses.

Während einer vereinbarten Probezeit gelten für beide 14 Kalendertage zu einem beliebigen Datum.

Der Arbeitgeber muss bei einer ordentlichen, fristgemäßen Kündigung keine Gründe angeben. Es muss aber einen betriebs-, verhaltens- oder pesonenbedingten Grund geben, wenn das Kündigungsschutzgesetz anzuwenden ist; das ist der Fall, wenn das Arbeitsverhältnis bei der Kündigung länger als 6 Monate bestanden und der Betrieb mehr als (umgerechnet) 10 Vollzeitkräfte hat.

Um Deine Frage konkret beantworten zu können, muss man also wissen, wie lange Du bereits beschäftigt bist, ob es einzel- oder tarifvertragliche Regelungen gibt und ob es sich um einen Kleinbetrieb (nciht mehr als die genannten 10 Vollzeitkräfte) handelt.

Für Teilzeitbeschäftigte gelten dieselben Kündigungsfristen wie für Vollzeitbeschäftigte. Die Kündigungsfristen stehen in der Regel im Arbeitsvertrag. Ausserhalb der Probezeit in es in der Regel ein Monat.

Eine Kündigung durch den Arbeitsnehmer muss nicht begründet werden.

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Es geht um eine Kündigung durch den Arbeitgeber

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@sonnig750

Der Arbeitgeber muss sich an die vertragliche/tarifvertragliche oder gesetzliche (4 Wochen zum 15ten bzw. Monatsende)Kündigungsfrist halten. Als Begründung reicht zunächst betriebsbedingt/verhaltensbedingt/personenbedingt. Falls Du eine Kündigungsschutzklage erhebst müsste die Begründung weiter erklärt werden.

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@janawieniq
Als Begründung reicht zunächst betriebsbedingt/verhaltensbedingt/personenbedingt.

Der Arbeitgeber muss die Kündigung im Kündigungsschreiben nicht begründen.

Es muss lediglich ein solcher Grund gegeben sein - sofern das Kündigungsschutzgesetz überhaupt anzuwenden ist.

Auch die von dir genannte gesetzliche Frist gilt nur in den ersten 2 Jahren, danach verlängert sie sich stufenweise.

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Vielen Dank

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Kündigungsfrist des Arbeitnehmers im Baugewerbe?

Hallo,

ich habe ein paar Fragen zur Kündigungsfrist des Arbeitnehmers im Baugewerbe. Ich habe in einem Betrieb meine Ausbildung abgeschlossen (Dauer: 3 Jahre) und wurde danach auch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen (20.07.11 bis heute). Das wären mit der Ausbildungszeit, 4 Jahre und 3 Monate Beschäftigungszeit. Es gilt der BRTV für das Baugewerbe: http://www.soka-bau.de/soka-bau_2011/desktop/de/Arbeitgeber/Urlaubsverfahren/brtv/index.html

Nun meine Fragen, wie lange habe ich Kündigungsfrist, wenn** ich** kündigen will?

Zählt die Ausbildungszeit zur Beschäftigungszeit, in Bezug auf die Kündigungsfrist?

Kann ich jeden Tag kündigen oder nur zum 15. bzw. Ende eines Monats?

Nach einer bestimmten Beschäftigungszeit verlängert sich die Kündigungsfrist, gilt dies nur im Falle einer Kündigung durch den Arbeitgeber oder auch für die Kündigung durch den Arbeitnehmer?

Gruß Pat

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