Kündigungsgrund=Chef; Bewerbungsgespräch?

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4 Antworten

oooh ich kann dir so gut nachfühlen - Mir gings ähnlich... 3 Monate in nem Job nach der Ausbildung, dann nen neuen, aber nach ca. 9 Monaten wieder weiter beworben... Weil der Chef einfach ein absolutes A...loch war...

Meiner Meinung nach solltest du in dem Fall NICHT zu ehrlich sein.

Schlecht über den Chef zu reden kommt absolut gar nicht gut an, so sehr es einem auch auf der Zunge brennt in manchen Momenten ;)

Jetzt ist eben die Frage: Inwiefern unterscheiden sich die Unternehmen? Das wäre gut zu wissen.

Beispiel: Mein "altes" Unternehmen war ein Minibetrieb (3 Niederlassungen, ings. 12 MA, bei meiner nur 2,5 MA...), in einer meiner Meinung nach eher "männlichen" Branche. (Ich wurde von Kunden oft angequatscht mit: "Ich möchte gerne mit einem Mann sprechen!") Ich hab dann den Grund eher auf die Interessen bezogen... Also dass ich wieder in einen "weiblicheren" Bereich möchte, in eine Branche, die mich interessiert.

Wenn der angestrebte Job in ner anderen Abteilung war, war das natürlich auch sinnvoll zu nennen.

Wenn das Unternehmen, bei dem ich mich beworben hab, viel größer war, hab ich das erwähnt... Dass ich wieder in ein größeres Unternehmen will....

Joa, dann hab ich noch dazu erwähnt, dass ich jetzt endlich einen Job haben möchte, in dem ich langfristig bleibe, und mich daher auch nur auf Stellen beworben hab, bei denen ich mir 100% sicher bin, dass sie mir zusagen. Dass es mir leid tut, ich meine Kollegen und meine Kunden vermissen werde (was nicht gelogen war.. ich hab halt den Chef weg gelassen ;)), das aber langfristig für mich die richtige Lösung ist...

Ich denke, so sollte das ganze besser klingen als "Weil mein Chef ein Penner ist!" ;)

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Auf keinen Fall den Chef beschuldigen, das kommt immer extrem negativ rüber. Denn jeder wird sich fragen: "Wenn er bei mir kündigt, redet er dann auch so negativ über mich?"

Ich würde immer versuchen so nah an der Wahrheit zu bleiben wie es geht, ohne negativ zu reden. Deine Ausbildung ist ja noch nicht so lange her, da ist es normal, dass man sich erstmal "orientieren" muss.

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Du kannst es problemlos mit "schlechtem Betriebsklima" umschreiben und danach das Thema auf die erwarteten guten Umgangsformen im neuen Betrieb bringen.

Ein Bewerbungsgespräch ist schließlich keine Fragestunde, bei der Du nur antworten musst.

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Servus

Also ich würde zum chef gehen und alles direkt sagen was man nicht mag

Z.B.
Ich mag nich wie sie mit mir umgehen und mit dem umgangston komm ich erst recht nicht klar. Deswegen kündige ich! (umdrehen und weg gehen)

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