kündigungsfrist von 6 Monaten.kommt man da schneller raus?

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5 Antworten

er muss keinem sagen wohin er geht...geht niemanden etwas an...wenn er reibungslos wechseln kann...das heißt ohne arbeitslosigkeit zwischen durch könnte er einen aufhebungsvertrag mit dem arbeitgeber machen...das setzt vorraus das der arbeitgeber einwilligt...aber wenn er sich was gutes einfallen lässt willigt er vielleicht ein...das problem ist wenn er es rausbekommt das er dann in einem anderen baumarkt arbeitet weiß ich nicht in wie weit er dagegen vorgehen kann, denn es stand ja im vertrag...aber er könnte sich doch mal bei einem anwalt auskunft holen

Um die Kündigungsfrist kommt man nur per Aufhebungsvertrag herum - dazu müssen beide Parteien aber auch einverstanden sein. Ein Wettbewerbsverbot ist nur dann wirksam, wenn der alte Arbeitgeber für die vereinbarte Dauer eine Vergütung zahlt.

Die Karenzentschädigung beträgt mindestens die Hälfte der durchschnittlich erhalten Bezüge des Arbeitnehmers. Dabei ist zu beachten, dass, je schwerer die Beschränkung ist um so höher die Karenzentschädigung ausfallen muss. Die Hälfte ist tatsächlich nur die Untergrenze.

Einzurechnen bei der Berechnung der Karenzentschädigung ist alles, was der Arbeitnehmer als geldwerten Vorteil durch seine Beschäftigung verdient hat, also auch Einmalzahlungen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, evtl. Sachbezüge (Dienstwagen) und sonstige Zulagen. Wer variable Lohnanteile hatte, z.B. Provisionen, Gewinnbeteiligungen oder Tantiemen, bekommt diese auf Basis des Durchschnitts der letzten drei Jahre des Bezugs berechnet. Wenn die Beschäftigungsdauer kürzer war, eben aus der Gesamtdauer des Bezugs.

Wenn vergessen wurde, die Karenzentschädigung ausdrücklich zu regeln, kann das Wettbewerbsverbot nichtig sein. Dies gilt nicht, wenn das Wettbewerbsverbot so vereinbart wurde, dass neben den ausdrücklich geregelten Punkten "im Übrigen" die §74 folgende HGB gelten sollten. Dann nämlich ergibt sich die Berechnung der Karenzentschädigung direkt aus dem Gesetz. (BAG Urteil vom 28. Juni 2006 Aktenzeichen: 10 AZR 407/05)

Der neue Arbeitgeber kann Schadensersatz fordern, wenn er die Stelle nicht pünktlich antreten kann - dies hätte er schon im Vorfeld klären müssen. Lange Kündigungsfristen haben nicht immer ihren Vorteil...

Ein Angebot wäre für den alten Arbeitnehmer er lässt ihn früher gehen und er verzichtet dafür auf die ihm zustehende Vergütung aus dem Wettbewerbsverbot - sofern das wirklich wirksam vereinbart wurde woran ich so meine Zweifel habe

Wenn er Monate warten muß dann muß der alte AG aber diese Wartezeit bezahlen. Ich denke mal nicht dass der das macht. Ich würde schon mal fragen woher in dem halben Jahr die Brötchen kommen :-)

er hats unterschrieben und da kommt er nicht raus. Und wenn die das erfahren, kann es teuer für ihn werden. Er muß es nicht erzählen, aber er kann.

Warum will er denn wechesln? Vielleicht kommt ja wenn er nach einer Fristverkürzung fragt auch ein besseres Angebot von seinem aktuellen Arbeitgeber?

Maximilian112 25.01.2013, 05:48

nicht alles was in Arbeitsverträgen steht ist auch rechtens

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sandryves 25.01.2013, 06:42

manchmal ist geld nicht alles.desweiteren geht es auch nicht ums geld soweit ich weiss.

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magni64 25.01.2013, 21:13
@sandryves

Die "Betriebsspionageparagraphen" sind allgemein gültig. Im Allgemeinen, meine ich. Natürlich kann es im Detail sein, daß je nach Position und Betrieb diese Bestimmung ungültig ist. Regalauffüller, Verkäufer oder Lagerarbeiter sollten da eigentlich ausgenommen sein. Aber in der Geschäftsleitung, Abteilungsleiter und auch andere Bereiche in denen Einblick in die Firmenstrategie gewährt wird, unterliegen fast immer dieser Bestimmung.

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Nein muss er nicht, das sind persönliche Daten die er nicht preisgeben muss.

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