Kündigungsfrist nach 10 Monaten in Kleinbetrieb- 2 Wochen?

4 Antworten

Kündigung efolgte während 10 wöchiger Krankheit

Zumindest in Deutschland ist das irrelevant. Sollte die Frage sich auf ein anderes Land beziehen, kann das aber schon von Bedeutung sein.

Wann die Kündigung geschrieben oder abgeschickt wurde, ist uninteressant. Wichtig ist einzig und allein der Zugang.

Eine Kündigungsfrist von 2 Wochen gilt nur in der Probezeit, und dort auch nur für maximal 6 Monate. Da im Arbeitsvertrag oder einem Tarifvertrag laut deinem Kommentar nichts anderes geregelt ist, gilt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsletzten. Allerdings wird diese Kündigung trotzdem wirksam, wenn du nicht spätestens drei Wochen nach Erhalt vor dem Arbeitsgericht klagst.

leider haben wir aus Unwissen die Kündigung aber unterschrieben zurückgesandt, können wir trotzdem dagegen vorgehen?

Es sind ja nicht einmal 14 Tage , wie in der Probezeit, eingehalten worden

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@steffikerry

Was hast Du da unterschrieben? Wenn Du nur Deine Unterschrift geleistet hast, ist das nur ein Nachweis, dass Du die Kündigung "zur Kenntnis" genommen hast.

Reiche daher Kündigungsschutzklage ein.

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@steffikerry

Es sind ja nicht einmal 14 Tage

Stimmt, jetzt wo du es sagst. Ich hatte das falsch berechnet.

leider haben wir aus Unwissen die Kündigung aber unterschrieben zurückgesandt

Was genau hast du unterschrieben? Doch hoffentlich nur, dass du den Erhalt bestätigst! Oder irgend etwas mit der Überschrift "Aufhebungsvertrag" - dann hättest du nicht nur das Problem, dass du nicht dagegen angehen kannst, sondern auch noch eine 3-monatige Sperre beim Jobcenter.

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@Hexle2

Wenn Du nur Deine Unterschrift geleistet hast, ist das nur ein Nachweis, dass Du die Kündigung "zur Kenntnis" genommen hast.

Dein Wort in Gottes Gehörgang. Nicht dass man dem Fragesteller da einen Aufhebungsvertrag untergejubelt hat.

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Der AG kann zwar, da es sich um einen Kleinbetrieb handelt, kündigen, allerdings nicht mit der Frist von zwei Wochen, da Du ja schon länger als sechs Monate im Betrieb bist.

Wenn im Arbeitsvertrag keine oder die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB angegeben ist oder kein anderslautender Tarifvertrag Anwendung findet, hat der AG die Frist von vier Wochen zum 15. oder Ende eines Monats einzuhalten.

Gegen die Kündigung selbst wirst Du wohl nichts tun können, wohl aber gegen die falsche Kündigungsfrist.

Dagegen muss aber unbedingt innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung (21. September) Klage erhoben werden. Entweder durch einen Anwalt (Rechtsschutzversicherung/Gewerkschaft) oder Du gehst selbst zur Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts. Da wird bei der Klageerhebung geholfen und das ist kostenlos.

Wenn die jetzige Kündigung nichtig ist muss der AG eine neue, fristgerechte Kündigung aussprechen. Also sofort zum Arbeitsgericht/Anwalt/Gewerkschaft

danke, aber was ist ein anderslautender Tarifvertrag ? Im AV finde ich nichts!

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@steffikerry

Wenn im Arbeitsvertrag kein Verweis auf einen Tarifvertrag steht und im Betrieb kein Tarifvertrag Anwendung findet, kannst Du das "vergessen".

Das habe ich geschrieben, weil manche AG im Arbeitsvertrag auf den geltenden Tarifvertrag hinweisen und sich ausführliche Erklärungen was z.B. Urlaubsanspruch, Kündigungsfristen usw. angeht, sparen.

Der Gesetzgeber lässt in Tarifverträgen oft andere Regelungen zu. Hier kann z.B. die Kündigungsfrist in der Probezeit kürzer als zwei Wochen betragen. Arbeitsvertraglich sind solche Kürzungen allerdings nicht möglich.

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Viele Antworten hast ja bereits erhalten. Das einzige was du aus meiner Sicht prüfen solltest, ob hier ein Tarifvertrag Anwendung findet. Denkbar sind etwa allgemein verbindliche Tarifverträge, die auch nicht immer in dem Arbeitsvertrag erwähnt werden. Es ist zulässig in einem Tarifvertrag kürzere, als die gesetzlichen Fristen zu vereinbaren. Regelmäßig wird dies etwa in dem Bereich Sicherheitsdienste gemacht.

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edit: 

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