kündigungsfrist minijob

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4 Antworten

Arbeitsrechtlich ist der Minijob ein Arbeitsvertrag wie jeder andere. Wenn nichts anderes vereinbart ist, gelten sämtliche gesetzliche Bestimmungen.

Ein mündlicher Arbeitsvertrag ist rechtsgültig,genauso wie ein schriftlicher.Er unterliegt somit den Regeln des Arbeitsrechts.

Allerdings kann man verschiedene Vereinbarungen im Streitfall nicht nachweisen.

Das betrifft in deinem Fall die Frage,ob eine Probezeit vereinbart wurde oder nicht. Während einer vereinbarten Probezeit,längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. (§ 622 Abs.3 BGB)

Wenn nicht über eine Probezeit gesprochen wurde,gilt die gesetzliche Kündigungsfrist, wie sie im § 622 Abs.:1 BGB festgeschrieben ist:Danach kann das Arbeitsverhältnis eines Arbeitnehmers mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

Beachte aber,dass die Kündigung grundsätzlich schriftlich zu erfolgen hat,um rechtswirksam zu sein;die elektronische Form ist ausgeschlossen.

Hi flottemama,

dass du einen Arbeitsvertrag nicht schriftlich machst ist ein ein äusserst grosser Fehler. Ein mündlicher Vertrag ist aber trotzdem rechtsgültig, aber sehr warscheinlich hast du keine Beweise für eure Abmachungen, was momentan dien Hautpproblem ist.

Von der Kündigungsfrist her, musst du wohl oder übel entweder so einrichten wie deine Chefin es sagt oder du machst deine Rechte gültig und versuchst auf den mündlichen Vertrag zu beharren. Dies ist jedoch mit wenige Chancen verbunden.

Am besten du redest in Ruhe mit deiner Chefin und erkundigst dich bei anderen Mitarbeitern, was sie für Fristen haben.

Ich wünsche viel Glück LG Alpha

Also wenn ihr keinen schriftlichen Vertrag habt, kann dir auch niemand was tun, wenn du von heute auf Morgen nicht mehr kommst...

Ohweih-das ist nicht richtig.

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Auch der mündliche Vertrag ist natürlich in beide Richtungen bindend. Der Arbeitgeber kann das Arbeitsverhältnis jederzeit belegen, da er ja Lohn bezahlt hat. Einfach nicht mehr hingehen, würde einen Schadensersatzanspruch auslösen

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