Kündigungsfrist in der Probezeit 2 Wo. zum WochenEnde. ich will 4 Wochen vorher Kündigen. Kann der AG mir nach der Kündigung nochmal mit 2 Wo. Frist Kündigen?

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3 Antworten

warum sollte das der Chef; eine Kündigung reicht. Eigenkündigungen ziehen ne Sperre von 3 Monaten nach sich. 

Du kündigst formell mit den 2 Wochen. 

es können auch 4 Wochen sein. Die Frist ist gewahrt.

warum sollte das der Chef

Die Frage kann man zwar stellen - aber darum geht es hier nicht, sondern darum, ob der Arbeitgeber das kann!

Und ja: er kann!

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Vielleicht nochmal im Detail. Ich dachte ich hab nur die vorgegeben Zeichen in der Überschrift.

Ich bin in der Probezeit und beide Seiten haben in dieser nach Arbeitsvertrag eine Kündigungsfrist von 2 Wochen zum Wochenende.

Ich habe ein neues Jobangebot zum 1.05. angenommen. Würde aber gerne am 04.04. zum 30.04 schon kündigen.

Der Grund:

Wir haben ab 1.04. neues Geschäftsjahr und alles wird umgestellt. Ich bin im Aussendienst und Kunden usw. werden neu zugeteilt. Es wäre für mich und für meinen Arbeitgeber sinnlos wenn ich noch bis zum 11.04. arbeite mich den Kunden als neuer Ansprechpartner vorstelle und dann am 11.04 zum 30.04 fristgerecht kündige.

Und meine Frage ist. Kann mir der Arbeitgeber nach meiner ordentlichen Kündigung am 04.04. zum 30.04 z.b. am 05.04. eine Kündigung schreiben die fristgerecht zum 22.04 wäre ums mir schön reinzudrücken?

Dann müsste ich mich eine Woche Arbeitslos melden usw. wäre einfach nur quatsch :/

Vielen Dank

Kann mir der Arbeitgeber nach meiner ordentlichen Kündigung am 04.04. zum 30.04 z.b. am 05.04. eine Kündigung schreiben die fristgerecht zum 22.04 wäre ums mir schön reinzudrücken?

Ja, der Arbeitgeber kann eine eigene Kündigung nach Deiner aussprechen, wenn es von den Fristen her passt.

Wenn Du also jetzt zum 30.04. kündigst, kann der Arbeitgeber noch zum 23.04. kündigen.

Ob das "Sinn" macht, warum der Arbeitgeber das tun sollte - wie hier in den Antworten gefragt wird, ist für die Tatsache, dass er das "kann", völlig unerheblich - aber immerhin würde der das Entgelt für Dich für 1 Woche einsparen.

Zwar darf die Kündigung durch einen Arbeitnehmer nicht mit einer Gegenkündigung durch den Arbeitgeber (sozusagen als "Strafe") beantwortet werden, aber innerhalb der Probezeit muss auch der Arbeitgeber für seine Kündigung keine Begründung geben.

Eine juristische/gerichtliche Auseinandersetzung darüber wäre sicher wenig sinnvoll.

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Nein es macht ja kein Sinn die Kündigung doppelt auszusprechen. Entweder du kündigst und dein AG nimmt an. Oder Er kündigt dich und du aktzeptierst die Kündigung. So oder so es wird keine 6 Wochen Kündigungsfrist sein.

Nein es macht ja kein Sinn die Kündigung doppelt auszusprechen.


Ob es "Sinn macht" oder nicht, ist doch überhaupt nicht die Frage!

Die Frage ist, ob der Arbeitgeber noch eine eigene Kündigung zu einem früheren Zeitpunkt aussprechen kann, wenn es von den Fristen her passt - auch wenn eine "Gegenkündigung" (sozusagen als '"Strafe") nicht erlaubt ist, aber bei einer Kündigung in der Probezeit muss keine Begründung gegeben werden.

Und ja: er kann!




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