Kündigungsfrist (BWL)

2 Antworten

Klaus ist jetzt 20 Jahre im Betrieb. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall nach § 622 BGB 7 Monate zum Monatsende. Klaus muss seine Kündigung also spätestens am 28. Februar erhalten. Die Frist von 7 Monaten fängt dann am 1. März an zu laufen und der 30. September ist der letzte Arbeitstag.

Walter ist jetzt 13 Jahre beschäftigt und hat somit eine Kündigungsfrist von fünf Monaten zum Ende eines Kalendermonats. Er muss spätestens am 30. April seine Kündigung erhalten.

Bei beiden Beispielen gilt, der Zugang der Kündigung zählt. An den angegebenen Tagen muss die Kündigung also zugegangen sein und nicht z.B. zur Post gebracht werden. Bekommen Klaus oder Walter die Kündigung nur einen Tag später, ist die Kündigung nicht mehr fristgerecht.

Wenn man einen AN zu einem bestimmten Termin, der ja dann der letzte Arbeitstag ist, kündigen möchte, muss man die maßgebende Kündigungsfrist zurückrechnen um den letztmöglichen Kündigungstermin zu erhalten damit die Fristen eingehalten werden.

Wenn du die Frage nach dem letzten Arbeitstag beantworten musst, ist mit § 622 BGB zu arbeiten.Grundfrist: 4 Wochen jeweils zum 15 oder zum Ende eines Monats. Das heißt: Kündigung erfolgt am 27.2 2013. Vier Wochen wären am 27.3 um, das geht aber nicht, man kann nur auf den 303. kündigen. Kapiert? Nun kommt noch Klaus,der schon 20 Jahre beschäftigt ist. Hier reden wir nicht mehr von vier Wochen sondern gem. § 622 Abs. 2 Nr. 7 BGB von sieben Monaten Kündigungsfrist. Also: Am 27.2. kann Klaus auf letzten Arbeitstag 30.9 gekündigt werden. Wenn du gefragt wirst: Wann muss die kündigung spätestens ausgesprochen werden rechnet man umgekehrt, also vom letzten AT zurück auf den Tag des Kündigungszugangs. 30.9. heißt vier Wochen zurück, also reden wir vom 2.9 Wenn Klaus 12 Jahre beschäftigt ist bitte fünf Monate zurück, also Kündigung am 30.4. spätestens.

Kauf auf Probe: Du erhälst ein Produkt, kannst es ausprobieren und dich nach festgelegter Zeit für oder gegen den Vertrag entscheiden. (Bei Kauf zur Probe nimmt man ein Produkt als Pilot ins Sortiment auf, schaut, wie es bei den eigenen Kunden zb ankommt. Aber das weißt du ja) Kauf nach Probe.: Der Käufer erhält ein Muster, dessen Qualität ist ausschlaggebend für den Qualitätsmaßtab der gesamten Lieferung. Also: bei 500 Flaschen Wein müssen alle so schmecken wie die Probeflasche.

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