Kündigungschutzklage zurückziehen wegen neuem Job?

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3 Antworten

Wenn die fristlose Kündigung mit hoher oder an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unberechtigt war, so würde ich die Klage an Deiner nun auch durchziehen. Denn eine ordentliche Kündigung wirkt sich nicht nur im Lebenslauf und mental besser aus, sondern es könnte dabei auch noch Geld wegen dann fälliger Lohnansprüche für den Zeitraum einer ordentlichen Kündigungsfrist herauskommen. 

Ja OK! Aber falls die ordentliche Kündigung( 31.12.) am Ende stehen WÜRDE, fällt mein neuer Arbeitsbeginn 15.12. da rein ...und dann? ^^

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@rookie831

Es müsste sich im Zuge dieses Prozesses von vornherein auch auf einen "Vergleich" hinarbeiten lassen. Das Arbeitsgericht würde ohnehin erst einmal beide Parteien anhören und dann einen Schlichtungsversuch anstreben.

Du klagst ja nicht auf Wiedereinstellung, sondern lediglich gegen die ( mögliche ) Unzulässigkeit der fristlosen Kündigung. Und wenn es dann im Verfahren schon alleine festgestellt wird, eine fristlose Kündigung zu Unrecht ausgesprochen zu haben, so kann das Verhältnis zwischen den Parteien als nachhaltig gestört und zerrüttet angesehen werden. Diese Tatsache würde dann auf eine Unzumutbarkeit der weiteren Zusammenarbeit argumentierbar sein und somit auf einen finanziellen Vergleich hinauslaufen.

Lasse Dich dahingehend einfach noch einmal von Deinem Anwalt rechtssicher beraten.

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Erst den neuen Vertrag sicher unter Dach und Fach bringen. Danach entscheiden, ob es Sinn macht, die Klage zurückzuziehen.

Wenn Du im Recht bist, muss der alte AG zahlen - das würde ich erst mit dem Anwalt besprechen.

Sonst verzichtest Du vielleicht auf Dir zustehendes Geld.

Zunächst erst einmal den neuen Arbeitsvertrag schriftlich fixieren.

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