Kündigung,Probezeit, Krankenstand?

6 Antworten

Geh zum Arzt und lass Dich krank schreiben. Wenn Dir dann gekündigt wird, bleibt wenigstens Deine Krankenversicherung bestehen.

Entweder man ist krank oder man ist es nicht. Sich krank schreiben lassen, weil man eine Kündigung erzwingen will, ist Betrug. Und da ist der Arzt gleich mit dran, wenn der ArbG den ArbN dem Medizinischen Dienst vorführt. Darüber hinaus ist dein Verweis auf die Krankenversicherung auch blanker Unsinn.

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@ralosaviv

Richtig, wenn man krank ist, ist man krank - und dann schreibt der Arzt einen krank (so wie hier z.b. wegen der Knieschmerzen.

Wenn das Arbeitverhältnis während der Krankschreibung endet - egal ob durch Auslaufen des Arbeitsvertrages oder Kündigung - bleibt die Krankenversicherung in der Pflicht, z. B. Krankengeld zu zahlen. Ist kein Unsinn, habe ich selbst so erlebt.

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Kündigen kannst Du nur unter Einbehaltung der 2 wöchigen Kündigungsfrist.

Krank melden würde ich dir nicht raten, wenn es nicht stimmt. Der Arbeitgeber hat das Recht die Krankmeldung anzuzweifeln. In dem Fall kann er deine Krankenkasse beauftragen, diese zu überprüfen. Dazu schickt dich deine Krankenkasse dann zum MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen). Kommt da raus, dass Du nicht krank bist, hast Du gleich mehrere Verfahren am Hals: Zum einen wegen Sozialbetrug ggf. inkl. Schadensersatzforderung der Krankenkasse, des weiteren wegen Vertragsbruch und damit eine Vertragsstrafe vom Arbeitgeber ggf. auch inkl. Schadensersatzforderungen.

Mein Tipp: Kündige und arbeite weiter, aber nur im Rahmen deines Vertrages. Stehen da 8 Stunden, dann mach nach 8 Stunden Feierabend, egal was der Chef sagt... machen kann er ja nichts, gekündigt hast Du ja schon.

Aber Achtung: Eine eigene Kündigung hat immer erst mal eine Sperre beim Amt (ALG1 + ALG 2) zur Folge! Du musst beweisen, dass die Arbeit unzumutbar war und Du keine Chance hattest, daran etwas zu ändern!

Mein Knie tut weh,seit ich da arbeite,laufen geht auch nur mit Tabletten,also ich glaube der Arzt wurde keine Zweifeln haben,15 Stunden sind halt 15 Stunden...irgendwann sagt auch Gesundheit Stop...und wenn ich nur so verschwunde?der Arbeitsplatz ist einfach zum ank.....wenn ich schon dran denke,daß morgen wieder 15 stunden auf mich warten,ich schlafe die ganze nacht nicht...:-(((( ich hab vorher jahrelangs in österreich gearbeitet,dort ist mir sowas nie passiert...wenn probezeit,dann probezeit,wenn es mir nicht passt,dann will ich einfach gehen und nicht noch 2 wochen durchleiden und nerven fertig machen.......:-((((((((((

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@EmiliaSofia

Naja auch Probezeit berechtigt nicht immer zur fristlosen Kündigung.

Die Frage die ich mir stelle, wieso machst Du das mit? Was steht denn in deinem Vertrag? Da stehen doch sicher nicht 15 Stunden drin oder? Wenn doch, kannst Du da schnell raus kommen.

Wenn nicht, wieso arbeitest Du nicht einfach nur die Stunden, die angegeben sind. Wenn dem Chef das nicht passt, kann er dich ja kündigen, dann bekommst Du auch Arbeitslosengeld etc. ohne Sperre.

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@Scaver

Problem,ich hab gar keinen Arbeitsvertrag bekommen,obwohl ich es schon 2x gesagt hab,ich will einen....meine Kollegen sagen,es sind sowieso keine Stunden eingetragen...

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Mal ehrlich - wer sich auf einen Job in der Gastronomie einlässt, der sollte nicht so naiv sein und davon ausgehen, dass dies ein Zuckerschlecken ist - langes und schweres körperliches Arbeiten sind in der Branche üblich und an der Tagesordnung.

Du schreibst, du bist 15 Stunden " auf den Beinen ".... ich bin 18 Stunden auf den Beinen, arbeiten tue ich aber auch nur max. 9 Stunden, aber halt viel Warte- und Rampenzeiten die keine Arbeitszeit sind - ziehe mal deine Pausen und alles ab und dann schreibe uns, wie lange du tatsächlich arbeitest.

Kündigen und anschließend " krank " wäre Betrug an der Allgemeinheit, denn wir finanzieren dann mit unseren Kassenbeiträgen dein Krankengeld und darauf haben wir generell keine Lust - denn Lohnfortzahlung gibts erst ab der 5. Woche.

Ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung st dies jedenfalls nicht und wenn das in Österreich so geht, dann liegt das daran, dass wir für unsere Kündigungsfristen und soziale Absicherung vor langer Zeit mal gekämpft haben wobei es auch Tote gab zu Bismarks Zeiten... auch wir müssen uns an die Fristen halten - tun wir das nicht, dann greifen die Konsequenzen wie Sperre des Arbeitslosengeld bis zum Schadensersatz an den Arbeitgeber.

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