Kündigung zum Sonntag möglich?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • Zu Punkt 1 / 2 Wochen = 14 Kalendertage zu beliebigen Datum - egal ob Sonn- oder Feiertag, da kommt auch ein Zuhälter nicht drum herum...

  • Zu Punkt 2 / da zwingend die Schriftform vorgeschrieben ist, sind mündliche Abreden dazu generell unwirksam und damit irrelevant...

  • Zu Punkt 3 / Enddatum rückwärts Frist in Kalendertagen + 1 Tag für die Abgabe und wenn das ein Samstag ist dann ist das eben ein Samstag, Samstag = Werktag! - mit Zustellung im Briefkasten gelangt es in der Einflußbereich des Empfängers, damit hast du deine Schuldigkeit getan. Allerdings sollte man da rein aus Vorsicht etwas vorkalkulieren und lieber einen Tag früher abgeben.

  • Zu Punkt 4 / eine Kündigung muss zwingend das Merkmal der eigenhändigen Unterschrift haben, daher ist alles elektronische ausgeschlossen - nicht einmal per E-Brief wäre sie wirksam ausgesprochen.

Hier will der Zuhälter nur Geld sparen und sei es nur 1 Tag...

Des weiterensolle Sie den Brief zurückdatieren und dann sei es auch ok, wenn er erst am 24.09. beim Arbeitgeber wäre.

Vorsicht Falle !! für die Frist ist immer nur das Datum des Zugangs entscheidend - das Datum des Schreibens ist völlig irrelevant - man ist gehalten unbedingt die übliche Postlaufzeit mit einzuberechnen.

Vielen Dank für die umfassende Antwort.

Mir geht es nun noch einmal um Punkt 2. Meine Frage ging hier ja nicht um Schriftform oder nicht sondern darum, dass die Mitarbeiterin der Zeitarbeitsfirma meiner Freundin auf die Mailbox gesprochen hat, dass bei der zweiten Kündigung das die Frist kein Problem sei. Sie solle einfach den Brief zurückdatieren und dann sei es auch ok, wenn die Kündigung erst am Montag da ist.

Ist es dann der Eingang der Kündigung am Montag rechtsgültig oder gilt unverändert der Samstag als letztmöglicher Eingangstag und die mündliche, aufgezeichnete Abrede ist irrelevant?

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@ToNKeY4ever

Eines sollte man sich merken - eine Zeitarbeitsfirma sollte man nicht trauen!

Diese "mündliche Absprache" hat keinerlei Wirkung auf die erste Kündigung - die wurde wirksam ausgesprochen, zudem würde es ein Arbeitsrichter mit Wut erfüllen, wenn an einer Kündigung herumgebastelt wird bis sie passt für eine der Parteien.

Nenne mir auch nur einen Grund, warum deine Freundin der ZAF auch nur einen Tag Geld schenken soll?

Ich bezweifle sehr starkt, dass die ZAF in einem Verfahren zugeben würde, dass dem rumdoktern an der Kündigung so zugestimmt hat. Ich entwickle mal ein mögliches Szenario:

Die Kündigung wird " wie besprochen " abgegeben, deine Freundin tritt den neuen Job am 08.10. an. Die ZAF kündigt nachträglich das Verhältnis fristlos wegen Arbeitsverweigerung und verlangt Vertragsstrafe (was sie garantiert tun werden). Deine Freundin klagt dagegen und muss sich dann vorhalten lassen, dass Ihre Kündigung erst am xx.xx.xxxx einging und damit erst die Frist beginnt. Die ZAF wird von der Mailbox nichts mehr wissen wollen und wenn deine Freundin das aufhebt und abspielen will ist es kein zulässiger Beweis.

Egal wie - wenn sie jetzt von der Kündigung abrückt wie von der ZAF empfohlen, schaufelt sie sich eine finanzielle Falle

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@stelari

Die erste Kündigung ist angeblich gar nicht angekommen (habe noch nie erlebt, dass ein innerdeutscher Brief mit gedruckter Adresse nicht angekommen ist - und dann angeblich genau dieser - ist definitiv erstunken und erlogen, auch wenn es sicher möglich, wenngleich extrem unwahrscheinlich ist) und wir haben keinen Gegenbeweis, da wir es nicht als Einschreiben geschickt haben, da ich dachte, dass auch hier das FAX mit Sendebericht ausreichen würde.

(Es ist für mich absolut unverständlich, warum ein FAX nicht mit der "Schriftform" gleichzusetzen ist, nur weil die Unterschrift fotokopiert wurde - beschissenes Beamtendeutsch -.-)

Die zweite Kündigung kam zu spät und somit muss sie am Montag, dem 8.10. noch bei denen arbeiten. Zum Glück war es kein Problem das mit der neuen Firma zu regeln, sodass sie dort nun am 9. beginnt.

Ich werde gegebenenfalls noch einen Satz zu dieser Zeitarbeitsfirma schreiben, um andere zu warnen, aber nicht solange meine Freundin noch dort versklavt ist.

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@ToNKeY4ever

Ok - ein Einschreiben beweist auch nichts - nur dass ein Brief verschickt wurde, könnte auch ein leerer Umschlag gewesen sein... allerdings wirkt ein Einschreiben als Anscheinsbeweis wesentlich schwerer wie gar kein Nachweis... merken für die Zukunft! Es ist ja nur 1 Tag - ich würde mir den Rest der Woche noch durch Doc Hollyday versüßen lassen... entspannt in den neuen Job ist doch viel schöner oder?

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@stelari

Am Ende hatten Sie dann genau das Gegenteil erreicht, da meine Freundin die ganze Woche krank war, und sie den Montag so nun noch bezahlen mussten - selbst schuld.

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Auf mündliche Absprachen von der Mailbox kannst du Dich nicht verlassen.

Die erste Kündigung ist aber immer noch wirksam. Ob das die Firma will oder nicht.

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