Kündigung zum 31.01.2015 Urlaubsanspruch

10 Antworten

Im Gegenteil, du musst schauen das du die 3 zuviel genommenen Tage ( du hast ja bei 24 Urlaubstagen 2 im Monat) wieder reinarbeitest. Oder sie werden dir vom Lohn abgezogen. Das dein Arbeitgeber die dir schenkt glaube ich kaum.

Urlaub darf dir nicht von Lohn abgezogen werden. Der Arbeitgeber ist selbst schuld wenn er Urlaub genehmigt der noch nicht erarbeitet wurde.

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@Veneficium06

So kann man das nicht sagen. Es kommt auf die Kündigungsfristen an und wann die Urlaubsgenehmigung erteilt wurde.

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@Nordseefan

Was hat das mit "Kündigungsfristen" und dem "Zeitpunkt der Urlaubsgenehmigung" zu tun?

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@Familiengerd

GAnz einfach: hat er zum Beipiel den Urlaub schon im Juni beantragt und wurde er dann genehmigt, dann kann der AG - trotz Kündigung - nicht auf einmal kommen und sagen nee ist nicht. Hat sie den Urlaub erst nach der Kündigung beantragt und genehmigt bekommen ist der AG in der Tat selbst schuld.

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@Nordseefan

Ganz so einfach ist es nicht:

Wenn ein Arbeitnehmer vor einer Kündigung mehr Urlaub genehmigt bekommen hat, als ihm aufgrund des Beendigungsdatums zusteht, den Urlaub aber noch nicht angetreten hat, dann muss der Arbeitgeber ihm Urlaubsentgelt nur zahlen für den dem Arbeitnehmer tatsächlich zustehenden Urlaubsanteil, also nicht für den zu viel genehmigten Urlaub.

Anspruch lediglich auf Entgelt für den tatsächlich zustehenden Urlaub hat ein Arbeitnehmer, der zu viel genehmigten Urlaub bereits genommen hat, auch dann, wenn das ihm zustehende Urlaubsentgelt nicht schon vor Antritt des Urlaubs gezahlt worden sein sollte; bei nachträglicher Zahlung des Urlaubsentgelts besteht nur Anspruch auf Entgelt für den tatsächlich zustehenden Urlaub.

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Nein, die stehen Dir erst ab dem1. Juli zu. Anmerkung: Wahrscheinlich wird Dir das Weihnachtsgeld, sofern bezahlt, zurückgefordert.

Der Anspruch auf Resturlaub ist vom Kündigungstermin abhängig. Bei einer Kündigung innerhalb der ersten sechs Monate im Kalenderjahr besteht dabei ein Urlaubsanspruch von einem Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Beschäftigungsmonat. Fällt der Kündigungstermin hingegen auf den Monat Juli bis Dezember, ist der volle gesetzliche Mindesturlaub zu gewähren. Dieser Mindesturlaub von 20 Werktagen gilt für alle Arbeitnehmer, die zum 1. Juli gekündigt werden oder selber kündigen und länger als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sind.

Das mit Juli ist falsch. Das mit dem Weihnachtsgeld stimmt allerdings, es kann zurückgefordert werden.

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@Ginger1970

der Text bestätigt nur meine Aussage, dass ihr der Resturlaub nicht zusteht.

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@Ginger1970

@ Ginger1970:

Der Anspruch auf Resturlaub ist vom Kündigungstermin abhängig.

Erstens hat das nichts mit dem Kündigungstermin zu tun (also dem Termin, an dem die Kündigung ausgesprochen wurde), sondern mit dem Termin, zu dem die Kündigung wirksam wird: also dem Termin des Endes des Beschäftigungsverhältnisses.

Wahrscheinlich ist das in dem Artikel aus t-online.de auch nur sehr missverständlich formuliert

Darum ist auch die Aussage von *Novos" zum Juli richtig und Deine Aussage ist falsch.

Zweitens solltest Du besonders bei so langen wortwörtlichen Zitaten aus dem Internet die Quelle angeben (hier: http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/job-karriere/id_68654338/resturlaub-bei-kuendigung-wie-viel-steht-mir-noch-zu-.html ).

Ich nehme an, Du hast es nur "vergessen", denn der Text ist immerhin durch Kursivschrift als Zitat gekennzeichnet ... :-)

Drittens:

Das mit dem Weihnachtsgeld stimmt allerdings, es kann zurückgefordert werden.

Ob das stimmt oder nciht, kann man nicht sagen, weil es ausschließlich darauf ankommt, was vertraglich dazu vereinbart worden ist!

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@Familiengerd

Ich habe die Quelle bereits vorher in meiner Antwort angegeben! Unter Kündigungstermin verstehe ich den Termin des Endes des Beschäftigungsverhältnisses.

Ich habe geschrieben "es KANN zurückgefordert werden".

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@Novos

Alles gut. Die Leute sollen einfach auch mal selber in ihren Vertrag und ins Internet gucken...

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@Ginger1970
Ich habe geschrieben "es KANN zurückgefordert werden".

Das habe ich selbstverständlich gelesen, aber ob es tatsächlich zurück gefordert werden kann, hängt eben von bestimmten Bedingungen ab, ohne deren Erfüllung es eben nicht zurück gefordert werden kann - und dazu wissen wir nichts.

Ist aber auch gleichgültig, weil es darum hier nicht geht! :-)

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Normal ja, aber was ist mit dem Urlaubs Urlaub :D ( also die 2 Tage des Februars ^^^^ )

Wenn du zum 31.1.2015 kündigst dann musst du nicht bis Ende Februar arbeiten.

Dir steht theoretisch nur der Urlaub zu für die Zeit die du in der Firma arbeitest (also 4 Tage bei 2 Monaten) Wenn du jedoch alle 24tage Urlaub nimmst und dann vor Jahresende die Firma verlässt, dann hat die Firma Pech gehabt,sie kann sich den zuviel genommenen Urlaub ja nicht zurück holen)

Auf die restlichen 18 Tage hast Du selbstverständlich keinen Anspruch, da Du nicht erst in der 2. Jahreshälfte aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidest.

Mit 6 Tagen Urlaub hast Du bereits mehr genommen, als Dir anteilmäßig zusteht.

Der zu viel genommene Urlaub bzw. das dafür gezahlte Arbeitsentgelt darf vom Arbeitgeber aber nicht zurück gefordert werden (also keine Verrechnung mit Lohnansprüchen), da Du mit Deiner 2-jährigen Beschäftigungszeit die "Wartezeit" von 6 Monaten als Bedingung erfüllst.

Das Bundesurlaubsgesetz BUrlG schreibt in § 5 "Teilurlaub" Abs. 1 Buchstabe (c) zum Urlaubsanspruch in Deinem Fall vor:

Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitnehmer [...] wenn er nach erfüllter Wartezeit in der ersten Hälfte eines Kalenderjahrs aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet.

In Abs. 3 heißt es - zu Deinem Glück - für diesen Fall in Buchstabe (c) aber auch:

Hat der Arbeitnehmer im Falle des Absatzes 1 Buchstabe c bereits Urlaub über den ihm zustehenden Umfang hinaus erhalten, so kann das dafür gezahlte Urlaubsentgelt nicht zurückgefordert werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Beruf/Ehrenamt, lange private Beschäftigung mit Arbeitsrecht

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