Kündigung zum 30.06.13

3 Antworten

Wenn du deinen Urlaub bereits gehabt hättest, bräuchtest du ihn jetzt nicht erstatten. Wenn du nach der Kündigung den Urlaub beanspruchen willst, wirst du nur den halben Urlaub erhalten.

Der volle Anspruch besteht, wenn der ArbN nach erfüllter Wartezeit in der zweiten Jahreshälfte ausscheidet. Bei Kündigung zum 30.06. beträgt der Urlaubsanspruch anteilig 6/12.

Nun habe ich erfahren, dass mir evtl. der ganze Jahresurlaub zusteht.

Das stimmt nicht! Wie ralo schon ganz richtig schrieb, entsteht der Anspruch auf den vollen Jahresurlaub erst bei Ausscheiden in der 2. Jahreshaelfte (also nach dem 30.6.). Dies auch nur, wenn das Arbeitsverhaeltnis dann bereits seit mehr als 6 Monaten bestand.

Die 6 Monate hast du natuerlich schon laengst erfuellt. Allerdings wirst du nicht in der zweiten Jahreshaelfte ausscheiden sondern am letzten Tag der ersten Jahreshaelfte. Somit hast du dann nur einen Anspruch auf 6 Zwoelftel des Jahresurlaubs.

Wuerde das Arbeitsverhaeltnis nur 1 Tag laenger dauern, haettest du dann bereits den vollen Jahresanspruch erworben. So aber gibt's nur den halben.

Kündigung in der zweiten Jahreshälfte - automatisch Anspruch auf gesetzlichen Mindesturlaub?

Hallo,

ich arbeite seit 2011 in einer Firma, bei der ich in diesem Jahr fristgerecht zum 31.7. gekündigt habe. Laut Arbeitsvertrag stehen mir 26 Tage Jahresurlaub zu und beim Ausscheiden innerhalb des laufenden Kalenderjahres wird die 'pro-rata-temporis-Regelung' angewandt.

In meinem Fall also 26 geteilt durch 12 mal 7 = 15 Tage

Ich habe beim Recherchieren auf mehreren Seiten gelesen, dass dem/der Arbeitnehmer/in bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte (nach dem 30.6.) der volle Jahresurlaub zusteht, sofern im Vertrag nicht die pro rata temporis Regel erwähnt ist. ( https://gks-rechtsanwaelte.de/aktuelles/kuendigung-urlaubsanspruch-pro-rata-temporis/ )

Ist sie wie in meinem Fall erwähnt, soll man aber bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte zumindest Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub haben, also bei einer 5-Tage-Woche = 20 Tage.

Das macht immerhin eine Arbeitswoche mehr als die anteilmäßige Berechnung.

Meine Frage ist, ob diese Regel immer zutrifft? Ist sie an einen Tarifvertrag gebunden oder ähnliches? Ich will mich nicht blamieren oder Ärger machen, aber ich möchte auch nicht übergangen werden, sofern mir mehr zusteht als mein Arbeitgeber mir anrechnet.

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

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Danke

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Vielen Dank im voraus für jedes geteilte Wissen!

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