Kündigung widersprechen

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Dadurch der Mieter eine falsche Kündigungsfrist angegeben hat, wird die Kündigung nicht unwirksam.

Widersprechen mußt Du der nicht.

Als netter Vermieter würde ich dem Mieter einen Brief mit dem Hinweis auf seinen Fehler schreiben.

Wobei ich, auf Grund Deiner anderen Frage, immer noch der Meinung bin das für den Mieter die vereinbarte 4wöchige K-Frist gilt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AnnetteNowak
28.10.2012, 11:27

Die Sache ist etwas brisant. Der Mieter meiner Wohnung ist ein sehr guter Kunde der Zeitmietzentrale, über die der Mietvertrag abgeschlossen wurde. Der Mieter ist eine große Firma, die für ihren Mitarbeiter ein möbliertes Apartment als Übergangslösung gesucht hat. Der Mietvertrag wurde mir so übermittelt, daß der Mitarbeiter der Firma bis Ende des Jahres mietet mit Option auf Verlängerung (worauf wir uns dann auch auf eine Mietpreissenkung geeinigt haben). Der Mieter hatte mir auch den 31.12. mündlich bestätigt, da er sich danach eine eigene größere Wohnung suchen wolle. So habe ich dann auch den Mietvertrag unterschrieben, ohne auf die 1monatige Kündigungsfrist zu achten, ich habe mich auf die Zusagen der Zeitmietzentrale und des Mieters verlassen und auf die Klausel, daß ein vorzeitiger Auszug die Mietzahlungspflicht für die übrige Zeit nicht berührt. Nun hat aber die Firma einen Monat vorher gekündigt und beruft sich auf ihr 1monatiges Kündigungsrecht. Ich möchte jetzt auch erstmal nicht widersprechen, weil die Zeitmietfirma einen neuen Mieter ab dem 1.12. sucht, und auch keinen Ärger mit ihrem guten Kunden haben möchte. Aber aufgrund der mündlichen Vereinbarungen möchte ich auch nicht auf der Dezembermiete sitzen bleiben, falls die Zeitmietfirma keinen neuen Mieter finden sollte. Und deshalb meine Frage, muß ich innerhalb einer bestimmten Frist widersprechen oder kann ich das erst einmal so laufen lassen?

0

Sie wird automatisch zum rechtlich zulässigen Termin wirksam. Teile also dem Mieter schriftlich mit, dass seine Kündigung entsprechend der gesetzliche Kündigungsfrist zum ...... bestätigt wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch wenn dein Mieter früher auszieht, so muss er zahlen solange der Mietvertrag läuft. Dabei ist es unerheblich ob er die Wohnung tatsächlich nutzt oder nicht. So gehts ja nun nicht. Hinweisen würde ich ihn auf jeden Fall das er einen Vertrag unterschrieben hat und du auf Einhaltung pochst. Was den Widerspruch angeht, würde ich dir dringend empfehlen einen Anwalt zu fragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bestätige die Kündigung zum Datum der gestzlichen Frist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sag ihm das er die Frist einhalten muss!!

Oder akzeptiere die verringerte Frist einfach!!

Weg will er ja sowieso wieso solltest du ihn halten und riskieren das er den Monat nicht bezahlt oder irgendwas aus Wut beschädigt?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

was soll dann sowas. ich verstehe nicht wie man den leuten so im weg stehen will. scheinbar versteht ihr euch nicht so gut, sonst hättest du nix daggegen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sady82
28.10.2012, 10:38

Hehe... das ist vor allem eine Geld Frage. Wenn der Mieter einen Monat früher auszieht, zahlt er auch einen Monat weniger Miete. Und wenn er 3 Monate Kündigungsfrist unterschrieben hat und dann sagt "Och nö, ich hau nach 2 ab und zahl nur 2" dann ist das absolut nicht in Ordnung.

0

Was möchtest Du wissen?