Kündigung, Widerruf, Rückabwicklung oder anderes bei Rentenversicherung

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14 Antworten

Ich würde auch erst einmal zur Ruhe raten. Es kommt ja jetzt nicht auf zwei Wochen an.

In 2004 waren die Richtlinien und Beratungsdokumentationen noch nich so weit wie heute. Heute hättest Du im Vorschlag schon die Summe der Abschlusskosten in EUR und Cent, damals war das eben noch nicht überall verbreitet.

Es hat sich aber im Großen und Ganzen nichts daran geändert: Die Abschlusskosten für eine Rentenversicherung werden über die ersten fünf Jahre verteilt und so geht wärend dieser Zeit nur ein bescheidener Sparbeitrag in das Vertragsguthaben.

Auf Sicht lohnt sich das dann, wenn Du noch einen langen Zeitraum danach Fondsanteile durch monatlichen Sparbeitrag kaufst und dabei ja keinen Ausgabeaufschlag mehr zahlst. Je länger die Spardauer, desto günstiger ist diese Regelung. Grundsätzlich. Der "Breakeven-Point" sollte nach etwa 12 Jahren erreicht sein. Je nach Kursentwicklung kann es natürlich auch früher oder später werden.

Ob Du tatsächlich ein für Dich ungeeignetes Produkt hast oder die Fondsauswahl einfach nicht die richtige war, muss genau geprüft werden.

Ich würde mich zunächst an die betreuende Stelle wenden. Die sollen sich mit Dir zusammensezten und Dir Rede und Antwort stehen. Entweder können Sie Dir durch switchen der Fonds und weitere Erläuterungen helfen oder Du sammelst "Munition" für weitere Schritte. Nur lass Dir bitte nicht vorschnell eine neue Anlage verkaufen, sonst zahlst Du die nächsten fünf Jahre noch einmal die Abschlusskosten.

Sollte das Produkt wirklich "Schrott" sein, dann gilt natürlich der Spruch: Lieber ein Ende mit Schrecken.. Falls dem aber nicht so ist, wäre es ein tragischer Fehler, einen Baustein für die Vorsorge nach neun Jahren kaputtzumachen. Denke daran, dass wir beim DAX durch die Griechenlandkrise erst heute wieder in etwa auf dem Stand von vor fünf Jahren sind. In der Zwischenzeit hast Du monatlich günstig Anteile am Fonds gekauft - mehr, als in einer Phase mit hohen Kursen. Wenn Deine Fonds sich in Zukunft wieder "normal" entwickeln, hast Du sogar eine höhrere Rendite als angenommen.

Eine Rückabwicklung aufgrund Beratungsfehlern halte ich für schwierig. Wenn Du das anstrebst, bekommt der Vermittler von damals heute noch richtig Probleme. Auch hier rate ich zu professioneller Hilfe.

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Kommentar von mirko2331
26.03.2017, 03:35

Rückabwicklung funktioniert mittlerweile sehr gut. Bei http://www.rückabwicklung24.de kann man seinen Vertrag kostenfrei prüfen lassen. Neuerdings auch ohne Rechtsschutzversicherung. Sollte man einmal anfragen.

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Hatte auch eine Canada Life und hab eine Rückabwicklung gemacht! Hat super funktioniert. Dank http://www.rueckabwicklung24.de/ erhielt ich viel mehr als wenn ich sie gekündigt oder verkauft hätte! Die Versicherung hat auch sofort ausgezahlt ohne das es zu einem Rechtsstreit kam! Allerdings wird eine Rechtsschutzversicherung benötigt. Die gibt es aber für ca. 100 Euro im Jahr. Macht das!

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Kommentar von jeromeschmi
16.08.2016, 12:03

Schaue ich mir einmal an - danke für den Tipp.

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Hallo,

in der Regel sind in Rechtsschutzversicherungen ein Ausschluß beim Erwerb, der Veräußerung, der Verwaltung und der Finanzierung von Kapitalanlagen vorgesehen!

z.B. hier: Ausgenommen sind Kapitalanlagen... in Form von Lebens- oder Rentenversicherungen, wenn die Versicherungsleistung ausschließlich als fester Geldbetrag in einer bestimmten Währung vereinbart ist (fondsgebundene, index-, zertifikatsoder derivatsbasierte Versicherungen bleiben ausgeschlossen)!

Als Alternative kann ich hier nur den Versicherungs-Ombudsmann nennen, welcher ohne Kosten zu verursachen tätig wird als Vermittler zwischen Versicherer und Versich.nehmer!

Hierzu mal den Link für diesen Ombudsmann: http://www.versicherungsombudsmann.de/home.html

Viel Erfolg damit wünscht euch siola

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Kommentar von Ifm001
02.07.2013, 17:57

Ja, der Ombutsmann war schon auf meiner virtellen Liste unter Punkt 2. Aber auch für dem brauche ich ja erstmal eine Reaktion der Versicherung.

Bisher habe ich gute Erfahrung damit gemacht in solchen Kündigungen in die richige Richtung zu sticheln (also mich zu informieren was theoretisch so möglich ist und dann mit Satzkonstruktionen wie "ich kann mir nicht vorstellen, dass ..." arbeite und niemals mit Paragraphen drohe).

Nur ist die Thematik hier recht komplex und es geht um deutlich grössere Summen so dass ich für das Schreiben etwas Futter brauche ... wie geschrieben ... ich möchte da nur nichts mit dem Schreiben verbauen und nicht den Eindruck aufkommen lassen, dass ich mich abspeisen lasse.

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Habe in einem anderen Faden gehört das die Canada Life auch bereits ausgezahlt hat, wenn man eine Rückabwicklung angestrebt hat. Also die haben es gar nicht erst zu einer Gerichtsverhandlung kommen lassen. Hört sich klasse an. Vielleicht kann mir ja Rückabwicklung24 ebenfalls bei einer fondsbasierten Rentenversicherung von der Allianz weiterhelfen.

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Genau, Rückabwicklung lohnt nicht? Sehe ich anders und werde das nun prüfen lassen. Auch Canada Life mit Dynamik, abgeschlossen als Student in 2004, Eingezahlt über 12.000 Euro, Wert 8.500 Euro laut neustem Auszug, Rückkaufwert etwa 6500 Euro. Raus kommen soll da angeblich ein hoher sechsstelliger Wert, nahezu unmöglich, wenn ich die monatlichen Gebühren sehe. Zudem müsste die Rendite nahezu 20% per Jahr betragen um da hin zu kommen. Da fahre ich bei Rückabwicklung aber deutlich besser. Dieses Ding mit Geldvernichtung will ich los werden. Da investiere ich lieber anders.

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Maßgebend für deinen Vertrag sind deine Versicherungsbedingungen und ein vor allem dein Versicherungsschein. Darin müsste eine sogenannte Garantiewerttabelle enthalten sein, außer du hast eine Fondsgebundene Police, was ich nicht hoffe!?. Auch erhälst du sicherlich jährlich eine MItteilung über das vorhandene Guthaben!?

Beides nimmt die Versicherung zum Argument dafür, dass du zu mehr als als einmal über die Werte und Ihre Entwicklung aufgeklärt wurdest. Mit Zugang des Versicherungsscheins hättest du widerrufen können, wenn dir die Werte nicht gefallen haben.

Die Rückzahlung der eingezahlten Beiträge kannst du nicht verlangen! Das ist normal sogar ein extra § in den Bedingungen. Du wirst dich mit einer normalen Kündigung zufrieden geben müssen.

In den ersten Jahren, und ja auch mit Beginn 2004 ist dein Vertrag noch in den ersten Jahren, ist bei Renten-und Lebensversicherungen immer ein gefühlter Verlust vorhanden. Das ist aber keine Neuigkeit ...

Je nach Konstelation oder Beitragshöhe machst du im durchschnitt frühestens ab 12. Jahr Gewinn.

Wenn du noch mehr wissen willst, sag ruhig Bescheid

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Ich würde sie nicht kündigen. Es gibt neue Gesetzesentwürfe welche eine Rückabwicklung ermöglichen. Schau mal hier:

http://rentenversicherungverkaufen.jimdo.com/

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Kommentar von juttamd
19.10.2015, 21:50

Klasse Info. Dankeschön!

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Du hattest ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen. Da di aber längst um sind, kannst du nur unter großen Verlusten kündigen.

Falls es sich um eine "Förderrente" (Riester) handelt, bekommt dann erst einmal der Staat seine ganze Subvention zurück. Da bleibt dann wahrscheinlich gar nichts

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Kommentar von Vbhilfe24
16.08.2016, 16:59

Sorry, aber das ist kompletter Humbug!

Es herrscht seit den BGH Urteilen von 2014 und 2015 ein unbegrenztes Widerspruchsrecht bei Lebensversicherungen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden.

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Canada Life ist ein anerkannter Lebensversicherer, welcher in Deutschland selbstverständlich deutschem Recht unterliegt. Verkauft werden fast ausschließlich fondsgebundene Versicherungen. Du hast deinen Vertrag seit 2004! Solche alten Verträge solltest du gut festhalten und nicht kündigen. Du bekommst solch einen Vertrag nie wieder.

Was hängengeblieben ist, kannst du garnicht selbst ausrechnen. Willst du es genau wissen, so rufe bei der Gesellschaft an ( Köln/Tl. im Internet zu finden unter CanadaLIfe) und frage nach der Wertsteigerung. Die Gesellschaften sind sehr vorsichtig mit ihren Prognosen. Weil keiner weiß was in 15 Jahren sein wird.

Einen Anwalt benötigst du nicht für eine Kündigung. Die Gesellschaften reiben sich die Hände, wenn der Kunde so dumm ist zu kündigen. Dann sind sie teure Verträge los, die Abschlußgebühren sind eh bezahlt (vom Kunden) und man kann etwas neues anleiern. Denn irgend etwas müssen die Leute für ihre Altersvorsorge ja tun!

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Kommentar von Ifm001
03.07.2013, 21:24

Was hängengeblieben ist, kannst du garnicht selbst ausrechnen.

Ich habe die bisher eingezahlten Beiträge mit dem "geglätteten Wert des Anteilguthaben" verglichen, welcher auf der Jahresinformation ausgewiesen ist.

Willst du es genau wissen, so rufe bei der Gesellschaft an ( Köln/Tl. im Internet zu finden unter CanadaLIfe) und frage nach der Wertsteigerung.

Ich habe schon per Mail um eine Erklärung gebeten. Bis auf die Info, dass meine Mail an die Fachabteilung geleitet wurde keine weitere Reaktion. Nach zwei Wochen kann ich denke ich zumindet eine "Habe sie noch etwas Geduld"-Antwort erwarten.

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Wie steht es mit gekündigten Verträgen der Canada Life? Kann man die ebenfalls rückabwickeln?

Dann kann man ja theoretisch noch einen schnellen Euro machen?!

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Was soll man denn hier anhand der wenigen Fakten für Empfehlungen oder Ratschläge geben ?

eine Rentenversicherung CanadaLife Generation private abgeschlossen

das ist ein guter und anerkannter Versicherer.

Wir hatten damals über FinanceScout24

Generation Internet - ist für Geld und solche wichtigen Entscheidungen oft der falsche Weg. Was für ein unabhängiger Berater ? Ein Makler aus der Umgebung oder wie kommts ?

im Vertrag...FinanceScout als Berater... Jahresauszügen... inzwischen ein mir nicht bekanntes Unternehmen

Generation Internet. Wer es billig, online und direkt haben will, kriegt auch genau das !

Als ich dieses Jahr mal ausgerechnet habe was da so hängengeblieben ist...

WAS hast Du WIE auf der Basis WELCHER Daten ausgerechnet ? Erst dann kann man sagen, wo der Fehler liegt. Unabhängig davon ist das zum einen kein Sparbuch, da gehen die ersten Jahre Kosten ab und wenn das 2004 war und Fonds drin sind, kommt noch eine Krise dazu, die aber später keinen mehr interessiert...

Sowohl die Informationen des Beraters wie auch das Informationsmaterial der CanadaLife wie auch die Vertragsunterlagen lassen nicht darauf schliessen, dass ein Verlust eintreten kann.

Da wäre ich jetzt ganz vorsichtig mit so einer Aussage, ich kenne die Unterlagen der CL von früher. Bei Fondsrenten steht das normal auch mit drin. Bei Kapitalrenten steht das nicht mit drin, weils keine Verluste gibt.

Nun möchte ich diese Versicherung natürlich loswerden

Erstmal bitte durch einen FACHMANN prüfen lassen, der auch wirklich sagen kann, was da los ist. Ich schmeiß ja bei ner Fehlermeldung mein Auto auch nicht weg, bevor der Meister da reingeschaut hat ;-)

Von einfach stilllegen halte ich in diesem Fall auch nichts

Wie kommst Du zu dieser Meinung ?

eine Rückabwickung einleiten, widerrufen

Was willst Du da rückabwickeln ? Und was widerrufen ? Die Widerrufsfrist ist vorbei !

Schön wäre es auch, wenn ihr einen Beispielsatz bzw. -aufbau könntet, wie ich das Schreiben an den Versicherer formulieren sollte.

Wir kennen weder den Vertrag noch die Situation, was sollen wir da formulieren ? Die reine KÜndigung sollte jeder formulieren können ;-)

Wenn die Versicherung nur eine normale Kündigung akzeptieren sollte, bin ich bereit rechtliche Schritte einzuleiten (Rechtsschutzversicherung ist vorhanden).

Was willst Du da einleiten ? Es gab eine Beratung, wohl ein Protokoll, es gab die Unterlagen und Du merkst nach eigenen wilden Berechnungen nach gewaltigen 9 Jahren, das da was nicht stimmt ? Und wie siola schon schrieb, gibts da oft einen Ausschluß in der Rechtsschutz - aus gutem Grund !

Halte Dich erstmal an einen Fachmann und danach sehen wir weiter.

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Kommentar von Ifm001
03.07.2013, 21:28

Du solltest anstatt in deinen Vorurteilen zu baden, mal den Inhalt des von mir geschriebenen richtig zur Kenntnis nehmen.

Sorry ... aber ich habe überhaupt kein Verständnis für deinen Beitrag!

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Erst nach Durchsicht sämtlicher Vertragsunterlagen kann man dazu einen qualifizierten Rat erteilen.

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Kommentar von Ifm001
02.07.2013, 18:00

Das weiss ich! Meine Fragestellung geht auch nicht in die Richtung einer Umfassenden Beratung.

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Sagen wir mal so: Was erhoffst du dir? Das du die Versicherung los wirst und 1:1 alle gezahlten Beiträge zurückbekommst?

Das kannst du vergessen. Das muss man ganz klar so sagen.

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Kommentar von Ifm001
02.07.2013, 17:02

Da kommt es ja darauf an, was ich an Aussagen und Versprechen nachweisen kann. Aber Du kannst gerne schreiben, was ich da - unter optimalen Bedingungen - rechtlich maximal erwarten kann.

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Das heißt soviel das wenn ich eine Lebensversicherung habe, die in der Vergangenheit bereits gekündigt wurden ist, dass ich diese nunmehr rückabwickeln lassen kann?

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Kommentar von franzmannes
14.09.2016, 22:46

Das habe ich auch so verstanden ! So wohl funktionieren, selbst wenn man schon das Geld ausgezahlt bekommen hat.

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