Kündigung weil ich nicht zum Personal Gespräch gehe?

13 Antworten

Bitte rufe in deinem Betrieb an und sage, dass du wegen deiner erkrankung nicht zum Personalgespräch kommen wirst, sondern erst, wenn du wieder arbeitsfähig bist! Einen Termin sollte man schon absagen, wenn man ihn nicht wahrnehmen kann.

Natürlich kann dich dein Betrieb kündigen, aber diese Kündigung wird vor dem Arbeitsgericht scheitern, das du dann anrufen solltest.

Ich kenne deinen Betrieb nicht und weiß nicht, wie rau dort mit Arbeitnehmern umgegangen wird, aber grundsätzlich ist ein Personalgesopräch erst mal nichts Schlechtes. Man hat dort gelegentlich sogar die Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen oder Arbeitsumstände zu benennen, die krank machen.

Es gibt verantwortungsvolle Arbeitgeber, die einfach mit ihren Leuten - gerade wenn sie krank sind - im Gespräch bleiben wollen.

Es gibt halt auch Arbeitgeber, die ihre Leute mit allen möglichen Sachen, auch mit "Personalgesprächen" schikanieren und sie in die Kündigung treiben wollen.

Welchen du hast, kann man aus deinen paar Zeilen leider nicht entnehmen.

Während einer Arbeitsunfähigkeit ruht auch die Weisungsbefugnis des Arbeitgebers.

Daher muss man, auch wenn man dazu in der Lage wäre, einer solchen Aufforderung nicht Folge leisten.

Lohnt sich aber durchaus, darüber nachzudenken, wie förderlich es für das "Klima" ist, einer solchen Forderung nicht nachzukommen.

Auch wenn das Fernbleiben nicht als Grundlage für eine Kündigung herhalten kann (darf), reicht es womöglich nach anderen Gründen zu suchen ....

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Während einer Arbeitsunfähigkeit ruht auch die Weisungsbefugnis des Arbeitgebers.

Das ist nicht richtig.

Selbstverständlich kann der Arbeitgeber auch während der Erkrankung des Arbeitnehmer sein Weisungsrecht nach der Gewerbeordnung GewO § 106 ausüben - auch wenn die Anweisungen möglicherweise nicht direkt umgesetzt werden können.

Außerdem darf der Arbeitgeber auch einen erkrankten Arbeitnehmer - sofern diesem das möglich und zumutbar ist - zum Gespräch in den Betrieb bestellen, sofern es bei diesem Gespräch, und sein es auch nur am Rande, auch um wenigstens eines der Inhalte seines Weisungsrechts geht, also um Ort, Zeit und Inhalt der Arbeitsleistung des erkrankten Arbeitnehmers.

Ohne diese inhaltlichen Voraussetzungen muss ein erkrankter Arbeitnehmer nicht zum Gespräch erscheinen.

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Was du leider nicht schreibst ist, ob du weiter krankgeschrieben bist (seit drei Wochen sagt nichts darüber aus wue lange noch..) und ob du bettlägrig bist, also gar nicht ausser Haus kannst.

Wenn du z. B. Einen gebrochenen Arm in Gips hast, dann gehst du doch auch aus dem Haus, obwohl krankgeschrieben.

Wenn aber deine Krankmeldung endet und du ab heute wieder arbeiten müsstest, dann ist der Termin sehr wohl bindend. Das nennt sich "Krankenrückkehrgespräch" und dort möchte man mit dir klären, ob irgendwas in der Arbeit deine Fehlzeiten verursacht hat und was man tun kann, um weitere Fehlzeiten zu verringern und zu vermeiden.

Wenn du also zu so einem Gespräch aufgefordert wirst, dann solltest du da auch hingehen. Da darfst übrigens und selbstverständlich ein Mitglied des Betriebsrats mitnrhmen, der mit dur an dem Gespräch teilnimmt.

Weisungen des Arbeitgebers nicht Folge zu leisten kann selbstverständlich eine Abmahnung zur Folge haben, bei mehreren Abmahnungen stehen die Chancen auf einen Rauswurf sehr gut!

Also - solltest du weiter krankgeschrieben sein, dann wäre es eine Selbstverständlichkeit und würde erwartet werden, dass du dem Arbeitgeber anrufst und ihm das mitteilst, dass du am Gespräch ( noch) nicht teilnehmen kannst. 

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