Kündigung weil Betrieb/Firma die Räume gekündigt wurden - Abfindung?

6 Antworten

Die Frage habe ich leider erst jetzt gesehen. Generell besteht kein gesetzlicher Zahlungsanspruch auf eine Abfindung. Eine Abfindung im Rahmen eines Aufhebungsvertrages ist immer Verhandlungssache. Warum zahlt der Arbeitgeber eine Abfindung? Der Arbeitgeber zahlt, weil er ansonsten das Risiko eingeht, dass eine auszusprechende Kündigung unwirksam ist. In den meisten Fällen ist eine Kündigung unwirksam, wenn Kündigungsschutz besteht und ein Kündigungsgrund nicht darstellbar ist.

Voraussetzung für Kündigungsschutz ist erst einmal, neben einer mehr als sechsmonatigen Betriebszugehörigkeit, dass in dem Betrieb mehr als zehn Vollzeit Mitarbeiter tätig sind. Unter dieser Mitarbeiterzahl steht nach dem Kündigungsschutzgesetz kein Kündigungsschutz und Kündigungen können nur ausnahmsweise wegen Sittenwidrigkeit angegriffen werden.

Sollte Kündigungsschutz bestehen, in dem Betrieb also rechnerisch mindestens 10,25 Mitarbeiter arbeiten wäre als nächstes zu fragen, ob die Kündigung des Mietvertrages zur Folge hat, dass der Arbeitgeber vollständig aufhört. Dieses erst einmal eine tatsächliche Frage.

Darüber hinaus macht es natürlich immer Sinn ein Fachanwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen um genau diese Details im einzelnen zu klären.

Hallo,

die Filiale wird also geschlossen und keine neue im Ort eröffnet, richtig? Dann werden wir hier über eine betriebsbedingte Kündigung sprechen, gegen die grundsätzlich erstmal schwierig vorzugehen sein wird.

Der Einzelfall wäre aber sicher zu prüfen.

Es stellt sich noch die Frage der Unternehmensgröße. Handelt es sich um ein kleines Unternehmen, mit regelmäßig 10 oder weniger Mitarbeitern greift das Kündigungsschutzgesetz nicht... da sieht es dann dunkel aus.

Auf jeden Fall kann eine Kündigung jetzt nicht zum Dezember ausgesprochen werden, wenn der Mitarbeiter schon so lange im Betrieb ist. Wenn es über 20 Jahre sind, ist die Frist 7 Monate, über 15 Jahre sind es 6 Monate.

Hoffe, mein etwas mehr als Halbwissen ist an der Stelle nicht lückenhaft... ansonsten hoffe ich auf Familiengerd oder Hexle mich zu korrigieren :-)

LG, Chris

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schlau ! Der Laden schließt nicht nach Wunsch von ihnen oder gerd .

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@Kuestenflieger

Trotzdem kann zum Dezember keine Fristgemäße Kündigung ausgesprochen werden. Da hat der Antworter schon recht.

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@Maximilian112

Nur gut das hier alle die Umstände kennen , nur die Fragestellerin nicht !

Was ist das für ein Betrieb ? Wer ist der Eigentümer des Gebäude ? War das ein Miet oder Pachtvertrag ? Wann wurde das Verhältnis aufgekündigt ? Welche Frist gilt bei Immobilien ?

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@Kuestenflieger

Die Kündigung Erfolge schon im April und setzt Dezember ein.

Vermieter ist privat. Das Geschäft hat in anderen Stätten Stellen, die aber irgendwie doch nicht zusammen gehören. Ich sehe da auch nicht durch.

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@Maximilian112

Die Kündigung wurde schon April vergeben.

Ich habe ihr geraten. Ein Anwalt zu suchen, sie kann sich ja mit ihren Kollegen zusammen tun.

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@Maximilian112

siehe neue Info : die kam schon im April = 11 Monate !

Nur erst jetzt reagiert nicht die Betroffenen , sondern ein Kind davon . komisch ?

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@Kuestenflieger

7 Monate Frist ist eine lange Zeit. ..... wenn man sich in Fristen in keinster Weise auskennt.

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Das ist eine betriebsbedingte Kündigung. Wenn das Unternehmen nicht mehr besteht oder nicht mehr bestehen kann, kann es auch niemanden beschäftigen. Da kann man nichts machen als Arbeitnehmer. Blöd, aber es ist so, da hilft auch kein Anwalt.

Wenn man sich mit dem Arbeitgeber gut verstanden hat über all die Jahre und er einen auch schätzt, wird er das sicher zum Ende honorieren als Dank für die gute Zusammenarbeit. Verpflichtet ist er aber nicht.

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Das unternehmen besteht noch, aber nicht mehr diese Zweigstelle.

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