Kündigung wegen Umzug---

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10 Antworten

Das kommt darauf an. Warum ziehst du um. Hast du derzeit einen Job oder bist du arbeitslos. Eine Meldung ist meines Wissens nach sofort nach bekanntwerden beim Arbeitsamt meldepflichtig, dann kann die Jobsuche gleich am neuen Ort begonnen werden.

wamial 23.08.2012, 09:38

Ich ziehe zu meinem Freund nach Göppingen---und ich habe einen Vollzeitjob!! aber 70 km pendeln-ist bei der Strecke(hab 3 Jahre Erfahrung) Calw-Göppingen Zeit und kostspielig...aber es waren ja nur informative Fragen !! Danke

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es gibt 2 Möglichkeiten: Sperrfrist 3 Monate hinnehmen, zum Jahresende fristgerecht selber kündigen und dann umziehen und dann zusehen am neuen Wohnort einen neuen Job zu finden. Oder schon jetzt bei der Arge und auch in Zeitungen einen neuen Job suchen damit es quasi unterbrechungsfrei weitergeht. Oder mit dem jetzigen Arbeitgeber in Verbindung setzen, vielleicht gibts ja die Bereitschaft seinerseits dich zum Jahresende zu kündigen wegen z.b. Auftragsmangel oder sowas - so bleibt die SPerre und niemand kann dich daran hindern umzuziehen. 70Km Pendeln würde ich auch nicht, denn das kostet doch mal eben 2,5 Stunden Fahrzeit und eine zusätzliche Tankfüllung in der Woche--bei den hohen Spritpreisen und dem lächerlichen Betrag für Fahrtkosten lohnt es sich nur noch für den Staat wenn du arbeitest und pendelst. Ist ja nicht so das jeder in seinem Job 20 Euro Netto die Sunde verdient .. wo man die zusätzlichen Spritkosten locker wegstecken kann---wenn ein Drittel des Einkommens nur für Sprit drufgeht und die Tendenz ja steigend ist, kannst genauso gut erstmal stempeln gehen bis sich die Situation ändert.

  • Such dir umgehend einen neuen Job am neuen Wohnort.
  • Kündige deinen alten Job erst, wenn du einen neuen hast.
  • Für die evtl. Übergangszeit pendelst du die 70 km.
  • Wenn du trotzdem kündigst und eine Weile arbeitslos bist, kann es sein, dass das Jobcenter dir eine Sperrfrist auferlegt.
  • Es gibt einige Gründe, wo das Jobcenter einen Umzug an einen neuen Ort akzeptiert ohne Sperrfrist, wenn man noch keinen neuen Job hat, z.B. wenn man aus familiären Gründen umzieht. Erkundige dich aber vorher, ob das bei der Fall ist. Wenn nein, dann erst neuen Job suchen, dann kündigen.

3 Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist dies der Arbeitsagentur persönlich anzuzeigen - da Du aber selbst kündigen willst, würdest Du in den ersten 3 Monaten eine Sperre des ALGI erhalten.

Für den zweiten und dritten Monat der Sperre müsstest Du Dich selbst krankenversichern (es besteht eine Vericherungspflicht...)

Bis zum Ende des Jahres sind es noch über 4 Monate. Was spricht dagegen, dir in der Nähe des neuen Wohnortes einen Job zu suchen? Und was spricht dagegen, wie viele Tausende andere 70 km zum Arbeitsplatz zu pendeln?

LeLLide55 23.08.2012, 08:25

der Spritpreis und die Lebenszeit die man verliert - in jedem Fall ein Verlust....

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Werniman 23.08.2012, 08:42
@LeLLide55

Darauf nimmt das JC leider keine Rücksicht. Mit dem Hinweis,man könne zumindest die Fahrtkosten steuerlich absetzen,werden die die Weiterführung des Jobs auf jeden Fall verlangen. Was anderes wäre es,wenn die Pendelzeiten über die die gesetzlichen Normen hinausgehen. Dürfte aber bei 70km noch nicht der Fall sein.

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wamial 23.08.2012, 09:31

Danke--nichts spricht dagegen---außer daß ich noch 2 Optermine habe,die ich Anfang 2013 habe ...also wird schwierig,einen neuen Job mit Aussicht auf evt. Krankenschein zu beginnen....

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FreeEagle 23.08.2012, 12:15
@wamial

Gerade dann würde ich den jetzigen Job nicht kündigen!

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Wenn du kündigst, bekommst du die Sperrfrist ja eigentlich immer.

Ich weiß nicht, ob es bei bestimmten Umzugsgründen einen Entfall der Sperrfrist gibt.

Warum ziehst du denn um? Wenn es einfach nur so ist, weil die Stadt dir besser gefällt, gehe ich schon davon aus, dass es eine Sperre gibt.

Aber ist ja Ende des Jahres. Da hast du ja auch noch Zeit kräftig zu suchen im neuen Ort.

Vielleicht ist es dir ja auch möglich, die Zeit, bis du was neues hast, die 70km zur Arbeit zurückzulegen?

Macht z.B. mein Onkel jeden Tag so.

Sperrfrist wird es wohl geben, da die die 70 km nicht als Grund ansehen, nicht mehr dort zu arbeiten! Du könntest ja jeden Tag pendeln. Und melden würde ich das so schnell wie möglich

eine Sperrzeit kannst du entgegen,wenn du dich schonmal um eine Arbeit an deinem neuen Wohnort bemühst.

Ist eine Sperrfrist unumgänglich ??


Wer einfach umzieht und wegen 70 Km seinen Job kündigt, bekommt mit Sicherheit die Sperre. Glaube nicht, dass du sie verhindern kannst.

Auf jeden Fall melde dich so früh wie möglich beim Jobcenter (und Arbeitsagentur!?)

Warum suchst du dir nicht schon vor dem Umzug einen Job am neuen Wohnort? Eine Sperre wird wohl kaum zu umgehen sein.

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