Kündigung wegen Störung des Betriebsfriedens

4 Antworten

Scheinbar sieht der Betriebsrat ja diese Möglichkeit. Für Aussenstehende ist das wirklich nicht zu beantworten. Bei einem eetl. Kündigungsschutzverfahren, das ja dann sicherlich zingend von ihr angestrebt wird, muss wiederum der Einzelfall geprüft werden. Pauschal kann hier selbst ein Arbeitsrechtler im Voraus gar nichts sagen.

Egentlich müßte sie erst eine Abmahnung bekommen bevor eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden kann. Wenn aber die Störung des Betriebsfriedens dermaßen in sämtliche Belange der Firma übergreift, selbst der BR der fristlosen Kündigung positiv gegenüber steht, sollte man es tun.

Es MUSS keine Abmahnung kommen. Eine Kündigung aus wichtigem Grund ist immer auch ohne Abmahnung möglich. Das Stören des Betriebsfriedens ist hier ein Kündigungsgrund, der mE keine kündigungsvorbereitende Maßnahmen , wie Abmahnungen, bedarf.

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Ihr habt euch an den Betriebsrat gewandt und das ist der richtige Weg. Die Abmahnung ist u.U. wegen fehlender rechtlicher Grundlage eh unwirksam. Ob diese leitende Angestellte überhaupt eine Disziplinarvorgesetze ist kann man ggf. auch anzweifeln.Macht druck beim Betriebsrat, der soll mal was für seine Daseinsberechtigung tun.

Arbeitgeber bricht Unternehmenszusage

Hallo,

mein Arbeitgeber hat mir die Zusage gemacht einen Aufhebungsvertrag zum Datum x abzuschließen. Diese Zusage möchte er jetzt nicht mehr einhalten. Die Zusage war mündlich bzw. telefonisch und per Mail. Diese Mail wurde im Auftrag vom Vorgesetzten meines Vorgesetzten geschrieben, der somit auch eine Führungskraft bzw. ein leitender Angestellter ist. BR ist auch schon informiert, allerdings hat der in der Vergangenheit schon immer arbeitgeberfreundlich verhandelt. Reicht die Email denn für eine Anklage bzw. welche Möglichkeiten haben ich dagegen vorzugehen?

Viele Grüße

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Betrug bei der Lohnabrechnung, was kann ich tun?

Wie einige Kollegen und ich (leitende Angestellte im öffentlichen Dienst mit 8000 Mitarbeitern) vor kurzem feststellen mussten, schreibt sich unser Abteilungsleiter monatlich zu Unrecht 80 Überstunden (jeder von uns weiss wann er kommt und wann er geht, niemals sind zweistellige Überstunden angefallen) gut (welche er sich monatl. auszahlen läßt) und zudem für eine unter uns leitende Angestellte monatlich aufgeteilte Rufbereitschaft, in welcher jeder von uns auf eine aktive Arbveitszeit von max. 4 Stunden kommt, in der Regel 18 Stunden gut (was defintiv nicht sein kann). Diese zufällige Entdeckung machten wir vor einigen Tagen und konnte zunächst für ein ganzes jahr nachvollzogen werden.

Wir alle sind über das entdeckte Stinksauer, zumal wir jeder einzelne nicht einmal das uns zugesagte monatliche Grundgehalt bekommen (also zu niedrig eingestuft sind) und Nachverhandlungen und Gespräche über eine baldige Anpassung mit der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage immer wieder hinausgezögert werden.

Was können wir unternehmen ohne Gefahr zu laufen Frontal in brenzlige Situationen zu geraten?

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Werde ich im Öffentlichen Dienst gekündigt? HiLFE habe angst!?

Hallo, arbeite seit gut 5 Jahren im Öffentlichen Dienst als Sachbearbeiter inkl Ausbildung und bin 22 Jahre alt. Seit gut 1Jahr bin ich gewechselt in die Tochtergesellschaft und laut Aussage von Chef verichte ich meine Arbeit nicht gut. Die 1. Arbeit konnte ich 6 Monate nicht ausführen, da ich evtl kognitiv nicht in der lage war und jetzt seit gut 5 Monaten bin ich in einer anderen Abteilung und laut Aussage von den Kollegen mache ich noch sehr viele fehler. Habe jetzt in ca 3 Wochen ein Gespräch mit dem Leiter, mit meinem letzten Vorgesetzten und mit meinem jetzigem Vorgesetzen.

Ich werde momentan als " dummen " Kollegen dargestellt, dass sagt der Vorgesetzter nicht direkt quasie durch ein Blumenfeld mit Andeutungen und etc.

Neben mir ist seit gut 3 Monaten ein Kollege, der mir über die Schultern schaut. Jedesmal wenn ich sage ich brauch keinen, sagen die anderen Kollegen ich brauch einen und soll noch nicht alleine arbeiten.

Ich arbeite in einem Öffentlichen Konzern wo ca 60% der Belegschaft nocht Beamte sind.

Bin Angestellter.

Meine Frage; kann mich der Chef fristlos wegen unzureichender Arbeit kündigen oder ähnliches. Was würde auf mich beim Gespräch zu kommen, was glaubt ihr ?

Sollte ich im Vorfeld den BR bitten beim Gespräch dabei zu sein. ?

Habe extreme existens ängste..

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BR Mitglied gegen mich

Hallo zusammen,

ich habe da mal ne Frage. ;-)

Ich bin in einem Unternehmen als Supervisor angestellt und habe drei Abteilungen mit insgesamt 34 zu leiten, die je von einem Teamleiter geführt werden. An unserem Standort gibt es eine BR Gremium und wie soll es auch anders sein, auch ein Mitglied in einem meiner Bereiche. Schon mal vorab, ich habe kein Problem mit der Institution BR. Das Mitglied in meinem Bereich macht mir schon seit nun 5 Jahren Probleme. Er verzieht sich wo er nur kann und schiebt BR Tätigkeiten vor. Wenn seine direkte Führungskraft ihn sucht und wieder an die Arbeit bringen will, verwickelt er ihn in Diskussionen und hält immer BR wichtig, wichtig vor. Mit der Vorsitzenden ist das schon mehrfach besprochen worden, sie sagt BR Tätigkeit ist BR Tätigkeit. Auch die Geschäftsleitung geht nur spärlich dagegen vor, wegen der vertrauensvollen Zusammenarbeit und ich soll es eben weiter so machen wie bisher, ihm immer hinterher rennen. Er scharrt immer seine Leute in den Peakphasen um sich und bildet Gruppen und andere Kollegen arbeiten. Immer wieder müssen wir dies unterbrechen und ihn bitten, in wichtigen Fällen in das BR Büro zu gehen. Natürlich sind es immer nur spezielle Kollegen, die gegen alles und jeden sind, der Rest traut sich schon nichts mehr zu sagen, da die Kollegen es immer schon geschafft haben, mit dem BR zusammen, flexiblere Schichtpläne zu kippen, weil sie nicht wollten. Das schürt Unzufriedenheit, leider in die falsche Richtung, da der Groll gegen die Vorgesetzten geht, weil die nichts durchsetzen können. Dieses Mitglied redet offen mit seinen Kollegen über Kündigungen, Einstellungen oder sonstige Beschlüsse im BR. Ebenfalls sind Gesprächsthemen das man nun was gegen den einen oder die andere Führungskraft in der Hand hat. Also auch punktuelle Hetze gegen meine Mitarbeiter oder mich. Ein 4 Augengespräch mit der BR Vorsitzenden führte auch nur dazu, daß ich ihr sagte ich käme mir vor wie bei einer Hexenjagd. Das hatte sie mir auch bestätigt, daß das so wäre. Tja, leider nur 4 Augen. Wenn neue Mitarbeiter oder Führungskräfte eingestellt werden, warnt er diese vor mir. Er erzählt offen Lügen. Leider habe ich hier noch nie jemanden gehabt, der den Mut hatte dies mit mir zu verwenden, sondern hat ihm nur gesagt, daß ihn das nicht interessiert. Ich habe dies mal mit dem Personaler durchgesprochen, aber er hat in dem Fall nichts machen wollen, da gerade eine Verhandlung über eine BV anstand. Das Gremium ist durch ihn nur auf meine Bereiche fixiert und in jeglichen Management / BR Sitzung ist es Bestandteil, daß man ihn zum arbeiten auffordert und ihn in seiner Tätigkeit behindert und überwiegend nur Themen aus meinen Bereichen. Meist Nichtigkeiten wo ein Mitarbeiter nicht mal den Weg zu seinem Vorgesetzten gefunden hat um dies zu klären und der BR auch eigentlich keinen Auftrag hat. So die "uns ist aufgefallen" Themen. Problematisch ist es hier, daß der Standortleiter dies mit mir aufnimmt und das für bare Münze nimmt. ...

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BR Wahlen

Hallo,

dürfen leitende Angestellte bzw Einsatzleiter in den BR gewählt werden? Meiner Ansicht nach geraten die in einer Doppelfunktion in einen Interessenskonflikt! In vorliegendem Fall suchen zwei Leitende zusätzlichen Kündigungsschutz da der Betriebsteil verkauft werden soll, im Übrigen ist an eine korrekte Interessensvertretung solcher Herrschaften für die Arbeitnehmerschaft in genanntem fall ohnehin nicht zu denken.

LG

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Urlaubsanspruch bei Kündigung durch den Arbeitnehmer?

Hallo!

Ich werde nächste Woche meinen Job fristgerecht kündigen. Nun ist es so, ich kündige im 1.HJ, gehe aber erst im Oktober, also 2.HJ zu meinem neuen AG.

Ich habe gelesen, dass wenn ich im 2.HJ gehe, ich Anspruch auf den vollen Urlaub habe.

Stimmt das? Und bezieht sich das auf den gesetzlichen Urlaub von 24 Tagen oder auf die 30 Tage die ich normalerweise pro Jahr habe? Oder doch nur anteilig?

Kennt sich ja jemand aus?

Was sagt das Gesetz?

Hat dazu jemand einen aussagekräftigen Link für mich?

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