Kündigung wegen Schwangerschaft in der Probezeit?

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11 Antworten

schätze, da greift der Mutterschutz unabhängig der Probezeit. Ein befristeter Arbeitsvertrag behält aber volle Gültigkeit. 

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Kommentar von Familiengerd
11.07.2016, 22:20

schätze

Warum so "vorsichtig"? ;-)

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Sobald du deinen AG über die Schwangerschaft in Kenntnis setzt, greift das MuschG. Dieses beinhaltet auch den Kündigungsschutz und greift auch in der Probezeit.

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Eine Kündigung ist nur möglich, solange deine Chefin nichts von deiner Schwangerschaft weiß; dann ist Kündigung in der Probezeit jederzeit ohne Grund möglich.

Sobald du ihr die Schwangerschaft mitgeteilt hast, ist eine Kündigung nicht mehr möglich; und Kündigungen bis zu 2 Wochen vor der Mitteilung der Schwangerschaft sind unwirksam. Dieser Kündigungsschutz endet erst 4 Monate nach der Entbindung.

(Hieße, wenn sie dir heute kündigen würde, könntest du noch 2 Wochen vergnügt zu Arbeit gehen und dann um 16:59 zu ihr sagen: "Ätsch, bin schwanger, ich komme also morgen trotzdem zu Arbeit"; klug ist so ein Verhalten aber nicht unbedingt)

Dieser Kündigungsschutz kann höchstens bei extremen Fehlverhalten deinerseits umgangen werden, also z.b. wenn du  ernsthaft klaust, prügelst oder andere dem Vertrauensverhätnis extrem abträgliche Dinge tust.

Dieser Kündigungsschutz hat ferner keinerlei Wirkung hinsichtlich des Endes eines befristeten Vertrages; also wenn dein Vertrag innerhalb der Schutzfristen endet, gibt es keine Pflicht für deine Chefin, dir einen Folgevertrag anzubieten.

Gemäß Gesetz "solltest" du übrigens deine Schwangerschaft bald mitteilen; wenn du das aufschiebst, passiert dir aber auch nichts schlimmes, aber deine Chefin kann dann natürlich auch keine Rücksicht auf deine Schwangerschaft nehmen, womit es vor allem von deiner Tätigkeit abhängig ist, ob und wann du es mitteilen solltest, besser früher als später.

Eine mündliche Mitteilung genügt zwar, sollte aber den voraussichtlichen Tag der Entbindung umfassen und die Chefin kann die Vorlage eines Zeugnisses eines Arztes oder einer Hebamme verlangen, dass du auch wirklich schwanger bist; dafür genügt meines Wissens der Mutterpass, kann aber auch anders schriftlich seitens des Arztes erfolgen.

@Familiengerd: gut, dass irgendwer die ganzen falschen Antworten korrigiert

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Grundsätzlich darf der AG innerhalb der Probezeit ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von zwei Wochen kündigen.

Aber sobald du schwanger bist und deinen AG darüber informiert hast, greift das Mutterschutzgesetz - auch in der Probezeit.

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§ 9 MuSchG gilt auch während der Probezeit.

Im Gesetz stehst Du nicht - da werden eher selten Personen namentlich genannt. Trotzdem ist es für Dich anwendbar.

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Du kannst jederzeit in der Probezeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. 

Für den Mutterschutz muss erstmal zweifelsfrei feststehen das du schwanger bist, sprich einen Mutterpass hast , und deine Chefin muss es dann natürlich auch wissen. 

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Kommentar von Familiengerd
11.07.2016, 22:14

Du kannst jederzeit in der Probezeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Aber nicht bei Schwangerschaft!!

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Du kannst auch grundlos und angabenlos jederzeit in der Probezeit gekündigt werden! Außer es ist eine Kündigungsfrist auch in der Probezeit im Vertrag vermerkt z.B. 2 Wochen vorher also bevor er dich kündigt muss er dich davon in Kenntnis setzten.

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Kommentar von Familiengerd
11.07.2016, 22:08

Das ist falsch!

Bei Schwangerschaft ist eine Kündigung auch in der Probezeit nicht erlaubt.

Die Schwangerschaft ändert aber nichts am Ende eines befristeten Arbeitsverhältnisses!

Warum macht Su Dich nciht kundig, bevor Du einfach etwas offensichtlich "aus dem hohlen Bauch heraus" falsch beantwortest?!?!

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Kommentar von DarthMario72
12.07.2016, 08:46

Das ist falsch. Auch in der Probezeit gilt das MuSchG.

Außer es ist eine Kündigungsfrist auch in der Probezeit im Vertrag vermerkt

Auch das ist falsch. Fristlos nur in der Ausbildung, ansonsten - gerade dann, wenn nichts arbeits- oder tarifvertraglich geregelt ist (!) - gilt immer die Frist von zwei Wochen.

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In der Probezeit kannst du jeder Zeit gekündigt werden. Da hilft meiner Meinung nach auch keine schwangerschaft. Würde es an der arbeit auch nicht gleich erzählen wenn du schwanger bist. Es sei denn die Tätigkeit kann der Schwangerschaft schaden.

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Kommentar von Familiengerd
11.07.2016, 22:12

Da hilft meiner Meinung nach auch keine schwangerschaft.

Deine "Meinung" ist da zum Glück völlig irrelevant - und außerdem auch falsch!

Bei Schwangerschaft ist eine Kündigung auch in der Probezeit nicht erlaubt.

Die Schwangerschaft ändert aber nichts am Ende eines befristeten Arbeitsverhältnisses!

Warum macht Du Dich nicht kundig, bevor Du einfach etwas offensichtlich "aus dem hohlen Bauch heraus" falsch beantwortest?!?!

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Kommentar von RobertLiebling
11.07.2016, 22:13

Gleich zwei falsche Infos in einer Antwort. Respekt!

Tipp: §§ 5 und 9 MuSchG lesen.

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Du kannst leider gekündigt werden. In der Probezeit kannst du ohne Angaben von Gründen gekündigt werden, daher können sie dir einfach kündigen und müssen das nicht mal mit der Schwangerschaft in Verbindung bringen. 

Geh am besten erstmal zum Arzt, schau ob du wirklich Schwanger bist, bevor du es überhaupt weißt. Dann kannst du dir immer noch Gedanken darüber machen. Vorher würde ich mich aber deswegen nicht verrückt machen. 

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Kommentar von Familiengerd
11.07.2016, 22:13

Das ist völlig falsch!

Bei Schwangerschaft ist eine Kündigung auch in der Probezeit nicht erlaubt.

Die Schwangerschaft ändert aber nichts am Ende eines befristeten Arbeitsverhältnisses!

Warum macht Du Dich nicht kundig, bevor Du einfach etwas offensichtlich "aus dem hohlen Bauch heraus" falsch beantwortest?!?!

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Kommentar von DarthMario72
12.07.2016, 12:58

daher können sie dir einfach kündigen und müssen das nicht mal mit der Schwangerschaft in Verbindung bringen.

Das ist falsch. Auch in der Probezeit greift das MuSchG.

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Familiengerd

 Bezüglich zu deinem Kommentar.

Dazu muss die Chefin erstmal wissen das sie schwanger ist. 

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Kommentar von RobertLiebling
11.07.2016, 22:27

Laut Überschrift hat die Fragestellerin Angst, wegen der Schwangerschaft gekündigt zu werden. Da setze ich voraus, dass dem Arbeitgeber die Schwangerschaft bekannt sein muss.

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Kommentar von peterobm
11.07.2016, 22:35

es gibt die Mitteilungspflicht seitens der MA d.h. unverzüglich, die Schwangerschaft und der zu erwartende Geburtstermin reichen, notfalls eine Kopie des Mutterpasses

oben steht nur was von Befürchtung, also es KANN sein dass ..

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Kommentar von Familiengerd
11.07.2016, 22:46

@ Fairy21:

Das ist selbstverständlich richtig.

Aber auch nach Ausspruch einer Kündigung muss diese vom Arbeitgeber zurück genommen werden, wenn die Schwangere ihm die Tatsache der Schwangerschaft innerhalb von 14 Tagen nach Ausspruch der Kündigung mitteilt.

Das Kündigungsverbot gilt übrigens nicht, wenn die Gekündigte erst nach der Kündigung Schwanger geworden ist.

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Du stehst im Mutterschutzgesetz. Die dürfen dir nicht kündigen

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