Kündigung wegen Schadensersatz

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Mir wurde von Tele Columbus gekündigt zwecks eines nicht bezahlten Schadensersatzes da ich Geräte zu spät zurück geschickt habe. Nun wurde aus Kulanz der Schadensersatz zurückgezogen. Somit existiert der Grund der Kündigung nicht mehr.

Versteh ich nicht.

Läuft der Vertrag jetzt weiter und du hast keine Endgeräte um diesen zu nutzen oder wie verstehe ich das?

Was kann ich dagegen tun um die Forderung nicht zahlen zu müssen?

Dem Inkassobüro einen schriftlichen Widerspruch schicken. Ich sehe hier nämlich bei deiner Schilderung - die etwas konfus ist - keinen Schaden der erstattet werden könnte, außer evtl. ein paar Cent Zinsen und Porto.

Ich habe wieder einen Neuvertrag gemacht bei denen.

0

Gehe am besten zum anwalt den wen ein inkasso geld von dir will liegt ein titel oft vor erstmal nichts zahlen und zum Anwalt gehen und Notfals dennen deine kosten in rechnung stellen. Of wird man an Den Hotleitnen nur vertrößtet oder es passiert nichts bzw wird man angeloigen.Wen du Es Schriftlich mit der kulanz hast können sie auch keinen schadensersatz vordern.

Wie kommst du darauf, dass hier ein Titel vorliegt? Das ist das ganz normale (und total überflüssige) Mahnbriefchen eines Inkassos.

0

Vorallem der Grund der Kündigung existiert nicht mehr und somit auch keine Forderung oder?

0

Das ist wieder typisch Tele Klimbim. Da weiß die rechte Hand nicht was die linke tut. Die Forderungen sind wohl zwischenzeitlich an die Inkassofirma verkauft worden. Damit hast Du einen neuen Gläubiger und der will natürlich das Geld sehen. Da solltest Du jetzt mal mit einem Anwalt reden.

Ich versteh deine Frage nicht. Ganz am Anfang schreibst du, dass die Schadensersatzforderung aus Kulanz ausgesetzt wird. Dann fragst du, ob du die Forderung bezahlen musst.

Das widerspricht sich völlig.

Also: der Kündigungsgrund war eine nicht gezahlte Schadensersatz Zahlung. Dieser Schadensersatz wurde jetzt nach der Kündigung aus Kulanz erlassen. Mir wurde mitgeteilt ich müsse die 172€ nicht zahlen es gäbe keinen Schadensersatz mehr. Somit ist doch die Kündigung hinfällig oder?

0
@tomspiegelhauer

Wieso solltest du denn Geräte zurückschicken? Laut AGB muss man ausschließlich bei Ende des Vertrages Geräte zurückschicken. Wenn aber der Vertrag weiterlief, ergibt das keinen Sinn. Erzähl nochmal chronologisch, was wann passiert ist. Sonst kann man keinen vernünftigen Tipp geben.

Oder gab es zwei Verträge und nur einer wurde von dir gekündigt, dann kam es zur verspäteten Rücksendung und die haben die kurzerhand auch den zweiten gekündigt?

0
@tomspiegelhauer

Nein. Die Kündigung ist ein separates Rechtsgeschäft. Erst wenn die Kündigung zurückgezogen wird und du damit einverstanden bist, dann hat die keine Gültigkeit mehr.

Die Zahlung hat ja eigentlich nur was mit dem Nichtzurückschicken der Geräte zu tun. Und die hat man dir nun kulanterweise erlassen.

Die Kündigung erfolgte aber, da du gegen die Vertragsbestimmungen verstoßen hast. Aber das hast du ja auch schon als Brief bekommen. Eben dass die Kündigung verhindert werden hätte können, wenn du entweder vorher bezahlt hättest oder die Zahlungsforderung schon viel früher ausgesetzt worden wäre.

Du musst also nochmal dort anrufen und fragen, ob sie die Kündigung zurücknehmen.

Übrigens solltest du das auch noch mit dem Inkassobüro und Tele Columbus abklären, wie das nun mit der verkauften Forderung weitergeht. Das ist oft gar nicht so trivial.

0
@qugart

Gegen die Vertragsbestimmungen habe ich nicht verstoßen. Die monatlichen Beiträge für den Vertrag bis zur Kündigung wurden alle gezahlt.

0

Also: Ich hatte einen normalen Receiver und habe gewechselt auf einen mit Festplatte. Den alten sollte ich zurück schicken. Leider 2 Tage zu spät. Tele Columbus wollte nun einen Schadensersatz von mir für den alten Receiver. Ich meldete mich bei TC und Erfuhr das der Sachverhalt an die Fachabteilung weiter gegeben wird. Als Reaktion erhielt ich knapp 2 Wochen später die Kündigung. Dieser habe ich widersprochen und bis gestern von der Angelegenheit nichts mehr gehört. Gestern kam dann das Schreiben des Inkasso Büros wie oben beschrieben. Daraufhin rief ich bei TC an. Dort teilte man mir dann mit das der ursprüngliche Schadensersatz für den Receiver erlassen wurde. Also somit auch die Zahlung des Schadenersatzes für den Receiver. Dadurch gibt es jetzt im Nachhinein auch keinen Grund für eine Kündigung oder?

0
@tomspiegelhauer

Das heißt, dass du eine Kündigung erhalten hattest zum Zeitpunkt als der Receiver längst bei denen eingegangen war? Schau mal in die Online-Paketverfolgung und drucke dir das aus, sicherheitshalber (die Post hebt das nicht ewig auf).

Wenn der Receiver beispielsweise am 1.6. bei denen eingeht und die Kündigung am 18.6. erfolgt ist, dann gab es für die Kündigung absolut keine rechtliche Grundlage mehr und überschnitten hat sich da auch nichts. Da gibt es auch nichts dran kulanterweise zurückzunehmen o.ä.

Ich würde denen ein Einschreiben schicken: "Wertes Inkasso. Die durch ihre Mandantin ausgesprochene Kündigung ist widerrechtlich erfolgt. Es gab zu dem Zeitpunkt weder eine offene Forderung noch durfte etwas gefordert werden, da die Hardware längst bei ihrer Mandantin eingegangen war, bevor sie kündigte. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Aufgrund der widerrechtlichen Kündigung verzichte ich auf eine Weiterführung des Vertrages und spreche behelfsweise meinerseits eine fristlose Kündigung wegen schwerem Vertrauensbruch aus."

Und danach einen Bogen um den Anbieter machen. Er hat nicht kündigen dürfen, so einfach ist das.

Kommt ein gerichtlicher Mahnbescheid einfach widersprechen.

0

Was möchtest Du wissen?