Kündigung wegen Krankheit. Ist nach 3 1/2 Jahren Anstellung im gleichen Betrieb ein befristeten Vertrag immer noch rechtens?

7 Antworten

1.) Ist, nach Berücksichtigung der "langen" Anstellungszeit von über 3 1/2 Jahren ein befristeter Vertrag noch rechtens?

Das kommt darauf an, ob es eine Befristung mit Sachgrund oder eine ohne (nur zeitlich befristet) ist. Befristungen mit Sachgrund kann man immer wieder machen und das über viele Jahre (Kettenbefristungen). Ohne Sachgrund hätte Dein Freund einen unbefristeten Arbeitsvertrag falls er schon 3,5 Jahre so arbeitet (ohne Ausbildung). Dazu muss er aber den befristeten Arbeitsvertrag beim Arbeitsgericht "entfristen" lassen.

2.) und die damit verbundene Kündigung rechtkräftig?

Ein befristeter Arbeitsvertrag kann nur gekündigt werden, wenn dies vertraglich oder durch anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist. Ansonsten endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der Befristung. Das ist dann aber keine Kündigung.


Da stimmt wohl was nicht. Du schreibst, "er steckt in einem unbefristeten Vertrag, der am 30.6 geendet haette". Da kann ja was nicht stimmen, ein unbefristeter Vertrag kann kein Enddatum haben, denn ist er ja befristet.

Es geht also nur entweder oder, entweder unbefristet oder befristet bis 30.6. .

Ich gehe mal von letzterem aus, dass er eben bis 30.6 befristet beschaeftigt war und dass keine Verlaengerung erfolgt ist. Das bedeutet, der Vertrag hat am 30.6 geendet. Einer Kuendigung bedarf es hier nicht, obwohl viele Firmen das trotzdem machen. Und 3,5 Jahre sind keine lange Beschaeftigungszeit. Vor kurzem war ein Fall im Fernsehen, die Frau hatte 18 Jahre lang einen befristeten Vertrag bei der Post und wurde dann krank und ihr Vertrag nicht verlaengert.

Es gab nie eine Kuendigung, er hatte nur einen befristeten Vertrag, daher war das auslaufen vollkommen rechtskraeftig. Auch wenn das mit den befristeten Vertraegen grundsaetzlich eine Sauerei ist, die Leute so hinzuhalten.

Die einzige Frage waere, ob die Befristung an sich noch rechtens war. Hier gibt es diverse Regelungen und da kommt es eben drauf an, ob alles Hieb und Stichfest war bei der Verlaengerung. Das kann man nur von einem Anwalt fuer Arbeitsrecht beurteilen lassen. Oft unterlaufen bei der Befristung dem Arbeitgeber Fehler, wodurch eine befristete Beschaeftung defakto bereits zu einer unbefristeten wurde.

Da muss er sich aber ran halten, denn der Vertrag lief ja schon zum 30.6 aus und man hat nur 3 Wochen Zeit fuer eine Klage vorm Arbeitsgericht.

Ausbildungsvertrag und Arbeitsvertrag sind 2 Verschiedene Sachen . In diesem Fall liegt eine Zweckbefristung vor und die kann auch über 2 Jahre ständig mit anderem Grund sein. 

Ja der Vertrag ist Abgelaufen. Er ist Arbeitslos und hätte sich 3 Monate Vor Vertragsende und am ersten Arbeitslosentag beim Arbeitsamt melden müssen.

Wenn er Pech hat hat er jetzt auch noch ne Arbeitslosengeldsperre.

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