kündigung während ich krank war?

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8 Antworten

Während der probezeit kann das Arbeitsverhältnis ohne Angabe von gründen fristgerecht gekündigt werden.

Natürlich muss die Firma den Arbeitsunfall noch ordnungsgemäß abwickeln.

Und du erhältst auch die Lohnfortzahlung durch die Berufsgenossenschaft

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In Ausbildung während der Probezeit kann von beiden Seiten fristlos gekündigt werden.

In Arbeit und Probezeit mit 14-Tägiger Frist seitens des Arbeitgebers möglich.

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Kündigung während der Probezeit trotz Arbeitsunfall rechtmäßig

Viele neu abgeschlossene Arbeitsverträge sehen eine sogenannte Probezeit vor. Sie dient dazu, dass der Arbeitgeber die Arbeitsleistung seines neuen Mitarbeiters besser einschätzen kann. Stellt sich dabei raus, dass die Arbeitskraft des neuen Arbeitnehmers nicht den Vorstellungen des Arbeitgebers entspricht, kann dieser binnen kurzer Frist (mindestens jedoch 2 Wochen) gekündigt werden.

Das Arbeitsgericht Solingen (ArbG Solingen, Urteil v. 10.05.2012, Az.: 2 Ca 198/12) hat sich nun kürzlich mit einem Fall befasst, in dem ein Arbeitnehmer während einer solchen Probezeit gekündigt wurde, nachdem er sich bei einem Arbeitsunfall schwer verletzte. Hiergegen klagte der Arbeitnehmer. Die Klage blieb jedoch ohne Erfolg.

Der Arbeitgeber gab im Prozess nämlich an, er habe nicht wegen des Arbeitsunfalls und des krankheitsbedingten Arbeitsausfalls, sondern wegen der schlechten Arbeitsleistung die Kündigung erklärt. Dabei sei er schon vor der Verletzung und dem krankheitsbedingten Ausfall des Arbeitnehmers zur Kündigung entschlossen gewesen.

Der gekündigte Arbeitnehmer berief sich hingegen auf eine Treuwidrigkeit der Kündigungserklärung nach § 242 BGB. Damit konnte der Gekündigte allerdings nicht durchdringen. Der Einwand der Treuwidrigkeit soll nach Auffassung des Gerichts bei einer Kündigung nach einem Arbeitsunfall nämlich nur dann verfangen, wenn der Arbeitnehmer seinen Mitarbeiter treuwidrig Gefahren mit hohem Verletzungspotential aussetzt, um ihn dann zielgerichtet wegen einer Verletzung zu kündigen. Dies war hier aber nicht der Fall. Die Kündigung war damit rechtmäßig.

Wenn dein Arbeitgeber dich also nicht fahrlässig Gefahren ausgesetzt hat, wirst du leider keine Chance haben. Gemein das.

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Kommentar von Familiengerd
30.10.2015, 13:20

Das ist ja alles richtig!

Aber warum teilst Du nicht mit, von welcher Internet-Seite Du diesen Text kopiert/abgeschrieben hast, und kennzeichnest ihn als Zitat (statt den Eindruck zu erwecken, der Text wäre Ergebnis Deines eigenen Wissens)?

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Nein, kannst Du nicht, ist völlig korrekt! Auch wenn Du das ungerecht findest...es ist nunmal nicht gerade der Traum eines Arbeitgebers, einen gerade eben erst eingestellten Mitarbeiter gleich in den ersten Unfall zu verabschieden...darauf hat kein Arbeitgeber Lust.

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Kommentar von Familiengerd
30.10.2015, 13:23

darauf hat kein Arbeitgeber Lust

Der Arbeitnehmer ganz sicher auch nicht!

Mein Verständnis für einen so handelnden Arbeitgeber hält sich - beschönigend formuliert - in Grenzen.

Eine Kündigung ist zwar rechtlich nicht in Frage zu stellen, sie ist aber weder menschlich noch objektiv nachvollziehbar!!

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Während der Probezeit darf man dich grundlos kündigen. Sowas ist ziemlich unschön..

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Da du Probezeit hattest glaube ich eher nicht aber bin da auch nicht so gut informiert

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Nein, ,da kannst du wohl nichts machen.

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Kommentar von metidjani
29.10.2015, 21:43

ist schon irgendwo ungerecht oder? naja hätte nicht gedacht das das arbeitsrecht so unfair ist

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Da wirst Du machtlos sein. Es ist ja innerhalb der Probezeit. Scheint halt ein rechter Sklaventreiber zu sein, Dein Arbeitgeber...

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Kommentar von youarewelcome
29.10.2015, 23:58

Sklaventreiber?? Hast Du mal auf den Kalender geschaut...die Person hat mehr Kranktage als Arbeitstage seit Einstellung...sowas kann sich kein Betrieb leisten..sorry!

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