Kündigung vor Rente?

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8 Antworten

Entweder beantragst du jetzt die Rente mit Abzügen (da musst du dich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen-

Oder du bist arbeitslos und stehst für eine neue Stelle zur Verfügung. 

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Wenn das mit der Kündigung so klappt, dann gibt es wirklich keine Sperrzeit. Allerdings gibt es beim Arbeitslosengeld das Problem. Allerdings prüfen die die Rechtmaessigkeit der Kündigung (bei größeren Unternehmen mit Sozialplan) und verlangen die Klage gegen die Kündigung, wenn das Aussicht auf Erfolg hat. 

 Und zwar kann man ja die Rente mit Abschlägen bis zu 3 Jahre früher beantragen. (bei 45+ Jahren kann man 2 Jahre früher ohne Abschlag gehen). 

Wenn man arbeitslos ist, dann verlangt das Amt leider von einem, dass man einen Rentenantrag stellt, auch mit Abschlägen (lebenslang). Ansonsten wird die Zahlung eingestellt. 

Das ist unheimlich bescheuert meiner Meinung nach, aber leider derzeit geltendes Recht. Im Ernstfall bedeutet das ggf. wenn dir noch ein paar Monate fehlen zur vollen Rente (mit 45 Arbeitsjahren), dass du dann entweder monatelang kein Geld vorher erhältst oder eben mit über 10 % Abschlägen in Rente gehen musst. 

Das gilt auch, wenn die Person nachher Grundsicherung beantragen muss, wenn durch den Abschlag das Geld nicht mehr ausreicht. 

Lass dich auf alle Fälle gut beraten (sag halt, eine Kündigung steht wegen Arbeitsmangel im Raum.).

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Kommentar von rathi59
13.08.2016, 10:41

Danke mal..Nur eines verstehe ich nicht...Das mit den 45+...2jahre früher...?Ich habe nächstes jahr im November 45 Jahre voll.

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Hallo,

die Wartezeiterfüllung wird um die Monate für frühere renten ausgesetzt und nicht mitgezählt, kann zu höheren Abzügen führen.

Beste Grüße

Dickie59

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wenn du gekündigt wirst, gibt es keine sperrzeit - nur wenn du dich durch eigenes "verschulden" in die arbeitslosigkeit entlässt. also durch fristlose kg aufgrund eines vorfalls, eigenkündigung oder einvernehmliche aufhebung.


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Kommentar von rathi59
12.08.2016, 07:19

ja das ist mir schon bekannt,aber mir geht es darum ob jemand weiss wie es kurz vor der Rente istß Aber Danke für die Antwort

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Hallo rath59,

Sie schreiben:

Kündigung vor Rente?

Hallo,vielleicht weiss jemand bescheid oder ist selber davon betroffen. Wie ist es wenn mann 18 monate vor der Rente gekündigt wird,aber in Absprache vom Chef,so das man keine Sperrzeit beim Arbeitsamt bekommt

Antwort:

Sobald Ihnen von Ihrem Arbeitgeber die schriftliche Kündigung vorliegt, marschieren Sie damit schnellstmöglich zu Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit und beantragen selbstverständlich ALG 1!

Ihr zuständiger Sachbearbeiter wird Sie dann weiter beraten, wie es weitergeht!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von rathi59
13.08.2016, 07:22

Herzlichen Dank für die Antwort.Es geht bei mir darum..ich wurde versetzt,ich schaffe im Einzelhandel.Da ich weder Auto noch Führerschein besitze und auf den Bus oder Taxi angewiesen bin,weiss ich mir keinen Rat mehr.Die Arbeitsstelle ich 28 km weiter weg,die Monatskarte für den Bus kostet 109 €.Wir schaffen in der Wechselschicht,also früh oder Spät .In der Spätschicht habe ich keinerlei Möglichkeiten nach Hause zu kommen,also kommt ein Taxi.Ich habe ein Preis ausgehandelt von 30 € pro fahrt und das mal sechs =180€ in der Woche.Und Spätschicht hat man in der Regel alle 14Tage.Also habe ich eine Gesamtsumme von 470€.Deswegen dachte ich das ich mich mit meinem Chef einige das er mich kündigt.Ich gehe genau am 01.04.2018 in Rente .

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das hat nichts damit zu tun, ob du kurz vor der rente stehst

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Ich eürde das in keinem Fall machen. Grade die letzten Jahre sind zur Berechnung der Rentenhöhe wichtig.

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Kommentar von Hardy3
12.08.2016, 08:01

Die letzten Jahre sind nicht wichtiger als die anderen, die Höhe der Rebte ergibt sich aus der Zahl der erworbenen Rentenpunkte. Man bekommt nicht mehr oder weniger Rentenpunkte für die eingezahlten Beiträge.

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Kommentar von kevin1905
12.08.2016, 11:28

Entscheidend ist der Bruttoverdienst im Verhältnis zum Gesamtbrutto aller Versicherten (36.267,- €)

Wenn der Verdienst gleich bleibt, aber der Durchschnitt im nächsten Jahr steigt, ist das gleiche Gehalt weniger wert im Bezug auf die Rente.

Deine Aussage stimmt für das Anlagesystem bei einer privaten oder betrieblichen Vorsorge, nicht aber im gesetzlichen Umlageverfahren.

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Dann beantragst du ALG1 und danach gehst du in Rente.

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