Kündigung vor Arbeitsantritt / unklare Fristangabe im Arbeitsvertrag

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4 Antworten

Eine Probezeit von sieben Monaten ist gesetzlich nicht vorgesehen. Sie ist nach § 622 Abs. 3 auf sechs Monate beschränkt. Die Kündigungsfrist beträgt dann zwei Wochen und die in Deinem Fall zum Monatsende.

Mit dem Mindesturlaub liegst Du richtig. Das Bundesurlaubsgesetz schreibt in § 3 Abs. 1 einen Mindesturlaub von vier Wochen vor. Da kann vertraglich kein geringerer Urlaub vereinbart werden.

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Das mit dem zu geringen Urlaub wurde erst nach Vertragsunterzeichnung klar. Die Anzahl der Urlaubstage ist dort zwar korrekt angegeben (15, da TZ mit meist 3 Tagen Einsatz pro Woche). Aber im nachhinein erst wurde mir gesagt, dass ich 5 Tage Urlaub für eine Woche nehmen muß und daher nur 3 Wochen Urlaub habe. Und man ließ auch nicht mit sich reden.... Wäre dies ein rechtmäßiger Grund für eine außerordentliche Kündigung meinerseits?

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EveryoneElse 24.03.2013, 12:16

Danke, diese Seite hatte ich mir auch schon angesehen, bin daraus aber leider nicht schlau geworden. Normalerweise steht in den AV explizit, zwei Wochen oder 4 Wochen zum Monatsende. Aber in meinem Fall ja nicht. Gilt dann diese Regelung mit den zwei Wochen (unabhängig vom Monatsende)? Oder kann ich aufgrund des zu geringen Urlaubes auch außerordentlich kündigen? Ich habe die Stelle ja auch noch nicht angetreten. Das mit dem Urlaub wurde erst nach Vertragsunterzeichnung klar. Die Anzahl der Urlaubstage ist dort zwar korrekt angegeben (15, da TZ mit meist 3 Tagen Einsatz pro Woche). Aber im nachhinein erst wurde mir gesagt, dass ich 5 Tage Urlaub für eine Woche nehmen muß und daher nur 3 Wochen Urlaub habe.

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Eine Probezeit besteht aus 6 Monaten und nicht 7 Monate.

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