Kündigung vor 6 Monaten, aber die Mieterin zieht nicht aus

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Die Vermieterin hat auf Wunsch der Mieterin die Kündigung geschrieben?!Das hieße ja das die Mieterin selber gekündigt hat !
Der Vermieter kann nur kündigen auf Eigenbedarf oder wenn Mietschulden von mindesten 2 Monatsmieten vorhanden sind.Eine Räumungsklage kann bis zu einem Jahr dauern und es ist oft ein steiniger und vor allem teurer Weg.Es gibt nur wenig Mögichkeiten die Nachbarin zum ausziehen zu bewegen.Die Frage ist ob der Druck aus dem Umfeld erhöht wird oder ob die Nachbarin krank ist und unter Betreuung steht ? Auch dann ist alles langwierig.Keine erfreulichen Nachrichten

Natürlich MUSS sie ausziehen, aber ob sie es tut ist fraglich.Um sie aus der Wohnung zu klagen, kann es nicht nur Jahre dauern sondern wird den Vermieter auch sehr viel Geld kosten.Von Mahnungen bis zur Anzeige, über Räumungsklage und Zwangsräumung ist es ein sehr langer Weg. Deswegen sind die meisten Vermieter ja so vorsichtig und misstrauisch wenn es um ihre Mieter geht. Weil es nicht einfach ist einen " Mietnomaden " aus der Whg zu kriegen.

Das hört sich nach einer Mietnomadin an und wird sicherlich langwierig bis zum Auszug.Wenn die so dickfällig ist, dann kann das bis zu 1 Jahr dauern bevor das alles über die bürokratische Schiene gelaufen ist. Rechtsanwalt,Gerichtsvollzieher und Zwangsvollstreckung wird richtig teuer für den Vermieter.Und wenn bei dieser Person nichts zu holen ist bleibt sie wirklich auf ihren Schulden sitzen.Die Möglichkeit die ich sehe ist...vielleicht das Jugendamt einzuschalten und über die Kinder versuchen zu schlichten.Wahrscheinlich vernachlässigt sie diese sowieso und es wäre hier ein Ansatzpunkt sie friedlicher zu halten durch Androhung die Kinder zu entziehen wenn sie keinerlei Verantwortung übernimmt.

Was ich machen würde wäre zuerst beweis Fotos schießen das mit dem Bierflaschen und so und würde dann sie Anzeigen,wegen Lärm usw.Mit dem Fotos hättste dann beweise.

Um eine Räumungsklage - die tatsächlich teuer, langwierig und mit nicht allzu viel Aussicht auf Erfolg verlaufen würde - zu vermeiden, gibt es noch den Weg der "normalen Gerichtsbarkeit".

Dabei können auch andere Mieter mit machen, nicht nur die Vermieterin - denn "Dauerlärmer" etc. kann man auch anzeigen und auf Unterlassung klagen! Und wenn´s zu laut wird - dann kann man auch ruhig mal die Polizei rufen.

Meist wird es solchen "Mietern" dann irgend wann zu viel und sie räumen das Feld. Gerade wenn noch wegen einrrt einstweiligen Verfügung das Gericht mit Maßnahmen droht.

Außerdem... wenn sie dauernd die Kleinen nachts unbeaufsichtigt lässt, oft betrunken ist und viel Männerbeuch mit nach Hause nimmt - für so etwas interessiert sich auch das Jugendamt!

Es gibt also einige Möglichkeiten, der "Dame" das Leben auch schwer zu machen - bis sie´s irgend wann einsieht.

Du beantwortest deine Frage selbst. Selbst mit einer Räumungsklage ist nicht gewährleistet, daß sie ausziehen muss. Kann niemand verlangen, daß sie mit ihren 2 Kindern auf der Straße wohnt.

Diese Person muss ganz klar ausziehen.Hatten wir in Wirtschaft

Dann hat man Euch da höchstens die Hälfte gelehrt... ;-)

0

Was möchtest Du wissen?