Kündigung vom Vermieter weil er nicht in die Wohnung kann?

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10 Antworten

Unser Vermieter "will" unsere Wohung besichtigen um sich ein Bild vom Zustand der Wohnraüme zumachen. Er hatte uns Schriflich aufgefordert Ihm éinen Termin für März auszusprechen.

Das Recht auf Besichtigung hat er.

 Leider ist es durch unseren Urlaub (4Wochen) in Dubai nicht möglich. Dieses Teilte ich Ihm Schriflich mit und bot ihm einem Termin im April an!

Richtig gemacht.

 Er meldete sich Patzig, Beleidigend und unfreundlich zurück das er es nicht einsehe und forderte uns Ultimativ auf Schriflich oder Telefonisch einen Termin im März Abzusprechen ansosnten Kündigt er unseren Mietvertrag!

Der Vermieter hat sich mit dem Mieter abzusprechen, wenn ein Termin aus wichtigem Grund im März nicht möglich ist, dann halt etwas später.

Zudem liegt hier kein Notfall vor wie z.B. Wasserschaden.

 Dieser flatterte nun auch zuhause ein, den meine Schweigermutter uns per Whatsapp schickte. Müssen wir nun mit unseren 3 Kindern ausziehen und auf der Straße mit Sack und Pack sitzen? Darf er das einfach?

 Einfach gar nicht reagieren und immer schön pünktlich die Miete zahlen.

Du musst nicht auf die Kündigung reagieren, Sollter er versuchen eine Räumungsklage einzuleiten, wird er garantiert verlieren.

Die Unterlagen für den Urlaub und falls die ultimative  Aufforderung auch schriftlich kam ebenfalls aufbewahren.

Sollte er einen Anwalt einschalten wird dieser ihm hoffentlich sagen, dass er damit nicht durchkommt.

Sollte Euch ein Anwalt auffordern die Mieträume zu übergeben, dann könnt Ihr einen Anwalt einschalten und der wird dann alles regeln.

MfG

johnnymcmuff

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Ein Kündigungsgrund wäre das nur, wenn ihr ihm permanent den Zugang verwehren würdet.

Ihr müsst zwar dem Vermieter alle 1 - 2 Jahre Zutritt zur Wohnung gewähren, aber er kann euch keinen Termin aufs Auge Drücken. Termine werden abgesprochen.

wenn ihr 4 Wochen in Urlaub seid, hat er in eurer Wohnung nichts zu suchen.

Hauptsache ihr habt geklärt, dass die Wohnung in einem Notfall betreten werden kann. Z.B. Wasserrohrbruch.

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Unser Vermieter "will" unsere Wohung besichtigen um sich ein Bild vom Zustand der Wohnraüme zumachen.

Das kann er auch noch nach Eurem Urlaub.

ansosnten Kündigt er unseren Mietvertrag! Dieser flatterte nun auch zuhause ein,

Mit welchem Kündigungsgrund?

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Tatsächlich hat der VM ein Ansehungsrecht, § 809 BGB, wonach er zeitnah beanspruchen kann, "dass der Besitzer ihm die Sache zur Besichtigung vorlegt oder die Besichtigung gestattet."

Als M wäre man tatsächlich verpflichtet, bei eigener Verhinderung über einen derart langen Zeitraum jemanden mit Durchführung zu beauftragen - Mutti, vertrauensürdige Nachbarn oder Bekannte haben bestimmt einen Schlüssel, um zu lüften, heizen, Wasser zirkulieren zu lassen, was ihr als mietvertrgliche Obliegenheitspflicht zur Schadensabwehr an der Bausubstanz gerade in der derzeit sehr kalten Jahreszeit sicherzustellen habt :-O

Natürlich darf euch der VM außerordentlich fristlos kündigen, wenn "die Rechte des Vermieters dadurch in erheblichem Maße verletzt [wurden], dass [der Miter] die Mietsache durch Vernachlässigung der ihm obliegenden Sorgfalt
erheblich gefährdet", § 543 Abs. 2 Nr. 2 BGB. Auch, wenn "Verletzung einer Pflicht aus dem Mietvertrag trotz einer Frist oder Abmahnung offensichtlich keinen Erfolg verspricht", § 543 Abs. 3 BGB.

Inwiefern die hier durchdringt, weil ihm durch eure faktische Weigerung "unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist (...) nicht zugemutet werden kann", käme auf die Beweiswürdigung der Umstände im konkreten Einzelfall an.

Gegen eine hilfsweise mit ausgesprochene ordentliche Kündigung n. § 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB wärt ihr machtlos.

Auch gegen den richtertlichen Beschluss, mit den sich der VM mit GV und Schlüseldienst sein Besichtigungsrecht während eurer Abwesenheit verschaffen könnte.

G imager761

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ihr seid nicht da, da kann er trommeln wie er will. Ein müdes Lächeln, die Kündigung hat keinen Bestand. Ihr bietet ihm einen Termin im April an; Fertig.

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Die Kündigung mit diser Begründung wäre / ist unzulässig. Etwas anderes wäre es, wenn du ihm grundsätzlich den Zutritt verweigern würdest. Selbst dann bedürfte es zuvor einer Abmahnung.

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Der Vermieter darf ohne Einverständnis des Mieters nicht in die Wohnung rein. Er muss außerdem die Kündigung begründen können.

Kündigungsgründe sind:

1) verspätete oder gar keine Zahlung der Miete

2) wenn der Vermieter die Wohnung für den Eigenbedarf braucht (das muss er allerdings nachvollziehbar begründen können)

3) wenn der Vermieter wirtschaftliche Nachteile durch einen weiteren Bestand des Mietvertrages hätte (z.B. wenn ein sanierungsbedürftiges Haus abgerissen werden soll)

Darüber hinaus muss die Kündigungsfrist eingehalten werden, die mindestens 3 Monate beträgt.

http://www.immonet.de/umzug/wissenswertes-rechtliches-mietvertrag-kuendigung-vermieter.html

http://www.immonet.de/umzug/wissenswertes-rechtliches-mietvertrag-kuendigungsfrist-mietvertrag.html

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Ich behaupte jetzt mal das die Kündigung ungültig ist. (Alles andere würde mich wundern.)

a. Das er nach einen Termin fragt ist ja schon mal ganz nett. Doch wenn ihr nicht könnt, dann könnt ihr nicht. Und schon gar nicht wenn man im Urlaub ist. Dann muss er zu einem späteren Zeitpunkt die Wohnung besichtigen.

b. Die Wohnung zu kündigen weil er er das jetzt so will funktioniert nicht. Schon gar nicht wenn ihr sonst allen euren Pflichten nachkommt und auch nicht im Rückstand der Miete seit.

Ich empfehle entweder gleich einen Anwalt oder einen Besuch beim Mieterschutzbund. 

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So einfach kann man einen Mietvertrag nicht kündigen. Es sei denn es liegen Mietrückstände, vorsätzliche Sachbeschädigung, Verwahrlosung, Ungeziefer, oder Wandalismus vor.

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1. der Vermieter kann sich nur in akutem Notfall (zb Wasserrohrbruch) Zugang erzwingen. Ne Wohnungsbesichtigung kann er verlangen, und wenn ihr im Urlaub seid, dann nennt ihr ihm einen alternativen Termin - schriftlich, für euch als Beweis.

2. Natürlich kann er euch kündigen, aber nicht über wattsapp, auch nicht übers Handy, auch nicht aufn Bierfilzer. Sondern es muss eine förmliche Zustellen sein, also schriftlich, auf Papier. Dieser Kündigung widersprecht ihr, ebenso förmlich, am besten n Brief vom Anwalt.

3. Dann muss er klagen. Müsste. Denn ich glaub nicht, dass er ernsthaft so nen Prozess durchziehen wird, der von vornherein null Chancen hat.

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Kommentar von peterobm
10.03.2016, 04:03

Dieser flatterte nun auch zuhause ein, den meine Schweigermutter uns per Whatsapp schickte

Überlesen? Brief ging nach Hause

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