Kündigung unzurecht und mobing

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10 Antworten

Deine Freundin muss schnellstens zu einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht gehen. Um so einen zu finden, am besten so googeln und den Wortort hinzufügen.

Mit dem Rechtsanwalt wird dann besprochen, ob eine Kündigungsschutzklage eingereicht werden kann. Diese muss dann Innerhalb von drei Wochen beim Gericht sein. Es eilt also. Ist die Klage nicht rechtzeitig bei Gericht eingereicht, gilt die Kündigung, und dagegen kann Deine Freundin dann nichts mehr machen.

Wenn Deine Freundin in der Gewerkschaft ist, ruft sie dort am besten an und lässt sich mit der Rechtsabteilung verbinden. Die Gewerkschaft vertritt ihre Mitglieder auch in Arbeitsrechtssachen so wie Rechtsanwälte.

Wenn Deine Freundin noch nicht in der Gewerkschaft ist, sich aber gerne von ihr beraten und vertreten lassen möchte, dann ruft sie auch am besten dort an und fragt, ob sie Rat und Vertretung bekommen kann, wenn sie sofort in die Gewerkschaft eintritt.

cyracus 17.04.2013, 01:07

Danke fürs Sternchen ღ ҉ (¯`'•.¸Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ¸.•'´¯) ҉ ღ

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Das läuft halt so, wenn die "chefin vor ort (objektleitung)" fast genauso viel Ahnung hat von Arbeitsrecht und Führung wie Du. Dann macht jeder, was er will, und keiner was er soll. Weil in dem Forum wirklich keine konkrete Hilfe möglich ist, solltest Du Dich an den Betriebsrat oder an die Gewerkschaft wenden oder eben einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Nur als Hinweis: auch eine unwirksame Kündigung wird nach 21 Tagen wirksam, wenn nicht dagegen Klage erhoben wird.

Ganz ehrlich: Überdenk mal das was du geschrieben hast und schreib's neu... Ließ es mal durch und sag mir ob du das sofort verstehen würdest und ob du das so einem Anwalt erzählen würdest.

Um das hier bewerten zu können gibt's zu wenige Infos. ZB wäre es schön zu wissen wie lange deine Freundin schon in dem Unternehmen tätig ist, weswegen sie gekündigt wurde, ob sie vorher abgemahnt wurde, ... Vorher wird dir hier niemand was konkretes sagen können. Und falls doch, dann saugt er sich gerade was aus den Fingern.

jonas50 25.01.2013, 10:09

ja, reichlich wirre Darstellung, unbrauchbar für eine fachlich richtige Antwort. Handelt es sich jetzt um eine Art Änderungskündigung oder nur um Einsatz an einem anderen Arbeitsplatz? Ist die "Chefin vor Ort, Objektleiterin" überhaupt bereichtigt, Kündigungen auszusprechen bzw. zu unterschreiben? (siehe auch Antwort von stelari) Viele Fragen, die es zu klären gilt, bevor du richtigen Rat erhalten kannst. Krankfeiern ist jedenfalls nicht die richtige Problemlösung und dies möglicherweise dem Arbeitgeber anzudrohen, schon gar nicht.

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Offensichtlich hat der Laden mehr als 10 Mitarbeiter, daher dürfte hier m.E. das Kündigungsschutzgesetz greifen. Daher würde ich unbedingt sofort den Fall einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht vorstellen.

Das Thema "Mobbing" (schreibt sich mit 2 "b"...) ist ein rechtlich sehr umstrittenes Thema, ich würde da nicht allzu sehr drauf rumreiten und mich an die nüchternen Fakten halten, die hier aber auch schon gegen den Arbeitgeber zu sprechen scheinen. Z.B. ist eine fristlose Kündigung "wegen Krankheit" arbeitsrechtlich kaum möglich, erst recht nach einer bereits ausgesprochenen Kündigung zu einem Termin. Damit kommt der AG vor keinem Gericht durch.

Bitte aber nichts in Eigenregie machen. Das beste ist: Klappe halten. Tätigkeiten, die normalerweise von Männern durchgeführt werden, darf sie sicherlich dann ablehnen, wenn die Tätigkeiten einen hohen, für Frauen regelmäßig nicht zumutbaren Krafteinsatz erfordern. Mit Anwalt besprechen.

Mobbing ist das nicht, denn dann müsste das über einen längeren Zeitraum sein.

Erpressung auch nicht. Da deine Freundin noch bezahlt wird und somit auch dafür arbeiten muss, sofern sie nicht krank ist. Man könnte der Cheffin höchstens mangelndes Taktgefühl unterstellen, und das ist nicht strafbar.

Wenn deine Freundin unzufrieden mit der Kündigung ist, kann sie dagegen klagen. Ist sie in der Gewerkschaft, kostet sie das glaub nichtmal was, da die Gewerkschaft die Kosten übernimmt und eigene Juristen für Arbeitsrecht unterhält. Die Gewerkschaft kann sie auch beraten, die sind aber recht offt für klagen, auch wenns auf keiner wirklichen Begründung fußt

talladin 25.01.2013, 02:12

Da muss ich dich korrigieren, Erpressung ist es nicht aber die Aussage "sie brauch nicht krank zu feiern denn das heißt fristlosekündigung und sie könne ihre nächste arbeitsstelle erschweren" stellt eine Nötigung da.

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Maximilian112 25.01.2013, 05:57
@talladin

"krank feiern" kann durchaus ein Grund für eine Kündigung sein und eine fristlose erschwert eben die Suche nach Arbeit

Ich kann hier keine Nötigung sehen, eher eine Warnung.

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jonas50 25.01.2013, 10:16
@talladin

eine unqualifizierte strafrechtliche Meinung zum Nötigungstatbestand! Wer dem Arbeitgeber androht, ohne wirklich arbeitsunfähig zu sein, einfach krank zu "feiern" und dafür Lohnfortzahlung zu kassieren, der handelt unrechtmäßig und muss sich die Belehrung gefallen lassen, dass das eine Kündigung zur Folge haben kann.

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Und jetzt? Wir kennen die genauen Umstände nicht. Genau dafür gibt es Anwälte und Arbeitsgerichte, damit die genau herausfinden, was passiert ist und wer Recht kriegt.

Eine Kündigung muss niemals nimmernicht gegengezeichnet werden - es ist eine einseitige Willenserklärung!

  1. Wer hat die Kündigung handschriftlich unterschrieben?
  2. Ist diese Person überhaupt berechtigt Personal zu kündigen?
  3. Nur zur Kündigung berechtigte Personen dürfen eine Kündigung auch aussprechen

Ist die Kündigung von einer Person unterschrieben, die nicht kündigen darf, so ist die Kündigung nicht ausgesprochen und damit nicht wirksam. Ob durch anschließendes Krankfeiern eine außerordentliche Kündigung gerechtfertigt ist muss ggf ein Arbeitsgericht entscheiden.

  • Was bitte ist die "oberste" Abteilung?

  • Und wieso kann die "Objektleiterin" eine Kündigung im Auftrag überreichen, wenn die "oberste" Abteilung doch etwas anderes gesagt hatte? Da sollte sie "oben" nachfragen!

  • Eine Kündigung wird in diesem Fall allein vom AG unterschrieben, niemals aber von ihr selbst.

  • Und den Satz mit dem Krankfeiern verstehe ich überhaupt nicht.

Ich sehe es als einen Fall für das Arbeitsgericht.

Hallo Theiss!

Ihr ist überlassen eine minderwertige arbeit zu machen was normal in diesem laden nur Männer machen <

Was genau bitte meinen Sie damit?

Gruß Navvie

Navvie 26.01.2013, 03:56

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