KÜNDIGUNG, Text in Ordnung? - primacall

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3 Antworten

allo, haben nur Probleme mit primacall und wir haben nie einem Angebot zugestimmt (telefonisch!). Dennoch sind wir dort zwangsmäßig gebunden, weil die meinen wir hätten am Telefon zugesagt.

Dann muss das belegbar sein (Aufzeichnung mit Zustimmung).

Einen Anwalt können wir uns leider nicht leisten.

Erstens braucht ihr dazu keinen, zweitens ist die Aussage Unsinn. Für solche Fälle gibt es die Prozesskostenhilfe. Beratungsschein beim Amtsgericht holen gegen € 10.-- Gebühr, fertig.

Was haltet Ihr vom Text?:

Wenig. Es genügt völlig zu schreiben:

"Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit kündige ich zum nächstmöglichen Termin meinen Vertrag (Vertragsnummer....). Bitte bestätigen Sie mir schriftlich den Erhalt der Kündigung und das endgültige Kündigungsdatum. Ich widerspreche jeglicher weiterer telefonischer Kontaktaufnahme; die erteilte Lastschriftermächtigung werde ich zum Vertragsende widerrufen. Zusätzlich fordere ich Sie auf, mir den bereits seit März 2014 mehrfach angemahnten Retourenschein für den defekten Router zuzusenden zwecks Austausch. Mit freundlichen Grüßen..."

Dieses Schreiben per Fax und Einschreiben versenden.

Hallo^^

Also erstmal bist du nirgendswo gebunden. Man kann vllt in der Theorie einem Vertrag mündlich zustimmen, aber in der Praxis funktioniert das nicht und die könn dir ohne einem Anständigen Vertrag mit deiner unterschrift garnix. Das hat uns mein damaliger Lehrer einmal klip und klar gesagt Und wenn du sagst es wurde nie zugestimmt was wollen dir die machen? Die können absolut nix nachweisen und wären doch Idioten damit irgenwo hinzugehen und klage oder weiß der geier was gegen dich einzureichen XD Dein Kündigunsschreiben find ich sehr gut^^ Es klingt nach einer Drohung :) Allerdings weiß ich auch nich so recht wie sich sowas anzuhören hat. Ich wünsch dir viel Glück dabei und vergiss nicht dass das Idioten sind und du im Recht bist.

FordPrefect 22.10.2014, 08:35
Man kann vllt in der Theorie einem Vertrag mündlich zustimmen, aber in der Praxis funktioniert das nicht

Aha., Du unterschreibst also jeden Tag ein mehrseitiges Konvolut, wenn Du Dir ein Brötchen beim Bäcker holst?

Selbstverständlich kann man mündlich Verträge schließen; Schriftform wird nur gesetzlich nur für sehr wenige und genau bestimmte Vertragsformen vorausgesetzt. Und ein Dienstanbieterverrtrag gehört nicht dazu; hier ist es im Gegenteil so, dass Abschlüsse per Telefon (mit Aufzeichung nach Zustimmung) sogar die Regel darstellen.

Die können absolut nix nachweisen

Dafür genau gibt es die Aufzeichung des Gesprächs (Mitschnitt). Ob die im Einzelfall tatsächlich vorliegt, steht auf einem anderen Blatt. Das müsste der Anbieter nachweisen können.

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Moin,

du solltest zur öffentlichen Rechtsberatung gehen, wenn du dir keinen Anwalt leisten kannst. Dem dann den Sachverhalt erklären und schauen, wie es weitergeht. Hier wird dir niemand einen guten Rat geben können, wie du aus der Nummer rauskommst. Da muss wirklich ein Anwalt her, der den Schriftverkehr führen kann.

LG

Gunnar

FordPrefect 22.10.2014, 08:31
du solltest zur öffentlichen Rechtsberatung gehen, wenn du dir keinen Anwalt leisten kannst.

Jein; die Rechtsberatung setzt zum Einen die örtliche Verfügbarkeit, und zum Anderen einen Nachweis der Geringfügigkeit der Einkünfte voraus (zumindest in Bayern ist das so). Das ist nicht zwingend der Fall, nur weil man sich keinen Anwalt leisten kann.

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GunnarSocial 22.10.2014, 10:01
@FordPrefect

In Hamburg ist es so, dass man sich dort immer beraten lassen kann. Dabei muss man jedoch einen Beitrag zahlen, der sich danach bemisst, wie hoch das Einkommen ist. Zumindest kann der Fragesteller sich bei Bedarf an die Rechtsauskunft wenden und nachfragen, wie der Ablauf ist.

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