Kündigung Stromanbieter wegen Umzug

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Na ja, hier gibt es schon Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun.

Finanztest 09/2000

Energieunternehmen dürfen mit ihren Kunden keine Stromverträge mit einer festen Laufzeit von 36 Monaten abschließen. Das entschied das Landgericht Frankfurt am Main nach einer Klage des Verbraucherschutzvereins (VSV) gegen die Stadtwerke Viernheim (Az. 2/2 O 128/99).

Die Stadtwerke hatten in den Bedingungen für ihren neuen Tarif festgelegt, dass der Kunde den Vertrag erstmals zum Ende der dreijährigen Laufzeit kündigen kann. Die Bundestarifordnung Elektrizität und die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung sehen dagegen vor, dass der Kunde längstens für ein Jahr an den Vertrag gebunden ist und ihn anschließend mit einer Frist von nur einem Monat kündigen kann. Die Verdreifachung der gesetzlich vorgesehenen festen Laufzeit benachteiligt den Kunden unangemessen und ist unwirksam, entschieden die Frankfurter Richter. Die Klausel behindere die eingeleitete Liberalisierung des Strommarkts, die gerade einen leichteren Wechsel des Stromanbieters voraussetze

http://www.test.de/themen/umwelt-energie/meldung/Stromvertraege-Stromvertraege-Drei-Jahre-Laufzeit-sind-zu-lang-18539-18539/

Um deinem Geld nicht hinterher zu laufen, würde ich den Vertrag kündigen und die angefangenen Monate ausgleichen, dann machst Du den Stromanbieter auf das "Urteil" aufmerksam und bietest ihnen an dich zu verklagen, Sie werden sich hüten.

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@Astroprofiler

Kündigung bei Auszug Wer aus einer Wohnung auszieht, der kann seinem Stromanbieter jederzeit kündigen. Hierfür gibt es keine festen Fristen. Schließlich ist kaum jemand gewillt, den Stromverbrauch seines Nachmieters zu bezahlen, nur weil man aus dem Vertrag nicht heraus kommt. Dies haben auch die Stromanbieter eingesehen.

Eine Kündigung des Vertrages sollte immer schriftlich vorgenommen werden. In der Regel reicht ein einfaches Schreiben, in welchen man die Adresse, Zählernummer sowie den Zählerstand angibt und um eine entgültige Abrechnung bittet. Sofern man bald umzieht, sollte man die neue Adresse und eventuell eine neue Bankverbindung bekannt geben, für den Fall, dass ein Schreiben des Anbieters eintrifft oder aber eine Erstattung vorgenommen werden muss.

Wer sicher gehen möchte, dass seine Kündigung beim Versorger eingegangen ist, der sollte den Brief als Einschreiben mit einem Rückschein versenden. Dies ist bei einer Kündigung in der Regel immer sinnvoll. Sofern man den Rückschein übersandt bekommt, weiß man, dass die Kündigung eingegangen ist. Dies hat den Vorteil, dass hinterher niemand behaupten wird, dies sei nicht der Fall gewesen. Schließlich hat man einen Nachweis, auf dem sogar eine Unterschrift des Emfängers zu finden ist.

Lass dich nicht durch die Kommentare verunsichern.

:-)))

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ich bin mir nicht sicher, ob du die Sachlage verstanden hast, er wird doch frühzeitig wegen Auszug aus dem Vertrag entlassen!

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@fs112

Ja habe ich, aber Du anscheinend meine Antworten nich richtig???

es kommt auf die Formulierung an.

"Schließlich ist kaum jemand gewillt, den Stromverbrauch seines Nachmieters zu bezahlen, nur weil man aus dem Vertrag nicht heraus kommt. Dies haben auch die Stromanbieter eingesehen."

Bei Umzug, Auszug besteht ein Sonderkündigungsrecht, der Anbieter will aber offensichtlich die Vorauszahlung für 2012 einbehalten, das wäre in diesem Falle unzulässig.

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@Astroprofiler

Ob hier deshalb wegen der Sonderkündigung der Bonus (Vertragsbestandteil) zurückgezahlt werden "muss" kann ich nicht beurteilen, da Gerichte oft auch immer Fallbezogenurteilen.

Eine Gesetzliche Regelung ist dagegen immer einzuhalten.

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@Astroprofiler

Bisher haben die mir nicht mal eine Rechnung für die Vorauszahlung 2012 geschickt ...

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@Catweazle66

Kündigungsgrund angeben, Abmeldung beifügen und per Einschreiben an den Stromanbieter schicken.

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@Astroprofiler

@Astroprofiler und Catweazle66

Wenn der Bonus an die Vertragslaufzeit gebunden war, dann, bei Wirksamkeit des von Dir genannten Urteils, eher nicht.

War dieser aber an eine Abnahmemenge gebunden - und dies lese ich aus der oben gestellten Frage, "...Paket ...", dann ja, muss zurückgezahlt werden.

Mir scheint hier aber entscheidend, ob ein Paket, also eine bestimmte Abnahmemenge vereinbart wurde oder nur die viel zu lange Laufzeit zum tragen kommen soll. Welche offensichtlich nicht der Rechtsauslegung entspricht.

Wenn es sich um ein Paketvertrag handelt, wird die Erfüllung des Vertrages wohl nur schwerlich zu umgehen sein.

Gruß und viel Erfolg Catweazle66!

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@hsbgefragt

Den Bonus wird das Unternehmen evtl. zurückfordern, wenn er als Paketbestandteil angeführt wird, müsste aber dann im Vertrag aufgeführt sein. Den Vertrag kann Sie dennoch zum nächsten Monat kündigen, da hier dass Sonderkündigungsrecht greift. Daran gibt es nichts zu rütteln.

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Du hast einen Vertrag abgeschlossen über 3 Jahre mit Vorauszahlung (würde ich niemals machen, das Risiko hätte dir da schon bewusst sein müssen). Entsprechend günstig war das Paket, bzw. du hast einen Bonus erhalten, der aber natürlich nur unter der Voraussetzung gewährt wird, dass der Vertrag eben auf 3 Jahre abgeschlossen wird. Nun kündigst du vorzeitig aus Gründen, die nur du zu verantworten hast. Der Lieferant würde gerne auch am neuen Wohnort liefern, das wird von dir aus bestimmten Gründen aber abgelehnt.

Eine Unverschämtheit von Seiten des Anbieters kann ich hier nicht erkennen. Die Umstände hast allein du zu verantworten, nicht der Anbieter.

Falls du von Flexstrom redest: Die versuchen mit allen Mitteln an Geld zu kommen. Da kannst du noch froh sein, nicht bei Teldafax unterschrieben zu haben. Das weiß man aber beim Vertragsabschluss, dass der billigste Anbieter nicht die besten Konditionen hat. Du kannst sie nur mit ihren eigenen Verträgen schlagen. So, wie es in deinem Falle aber aussieht, sind sie ausnahmsweise im Recht. Den Bonus gibt es nur, wenn du Strom bis zu dem und dem Termin beziehst.

nein, StromIstBillig .... letztendlich sind sie alle nicht gut, war schon bei mehreren. Solange man nichts hat, läuft es, aber wehe dem, man hat irgendwelche (Ver)Änderungen

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