Kündigung schreiben ohne folgegespräch?

6 Antworten

Du schreibst einfach
"hiermit kündige ich mein Arbeitsverhältnis fristgemäß zum ..[DATUM] "

Eine Begründung musst Du nicht geben. Oder denk' Dir etwas unverbindliches aus, wie "aus persönlichen Gründen" oder so.

Wichtig erscheint mir, '
- dass Du die Kündigung aussprichst (schriftlich)
- dass Du vielleicht auch nachweisen kannst, DASS Du diese Kündigung geschickt hast, und WANN (=> z. B. Einschreiben)
- dass Du Deinen Chef in sofern fair behandelst, dass Du die Kündigungsfrist einhälst.

Trotz Deiner Kündigung brauchst Du auch ein Arbeitszeugnis von Deinem Chef.

Es wäre auch gut, wenn Du schon eine neue Arbeitsstelle in Aussicht hättest.
Wenn Du kündigst, dann müsstest Du wahrscheinlich eine Sperrfrist wirtschaftlich überstehen, in der Du vom Jobcenter noch kein Arbeislosengeld bekommst.

Ich habe nächste Woche schon einige Vorstellungsgespräch. Wenn die nicht klappen sollten habe ich dank Kontakten aber eine sichere neue Stelle. Ja fristen halte ich ein meine Arbeit werde ich auch bis zum letzten Tag wie immer erledigen. Das Zeugnis lasse ich überprüfen. Aber danke

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Du brauchst deine Kündigung nicht zu begründen.

Hast du bedacht, dass du eine 3-monatige Sperre vom Jobcenter bekommst, wenn du selbst kündigst? Es wäre weiser, wenn du dir ZUERST einen neuen Job suchst, und erst kündigst, wenn du einen vom neuen Arbeitgeber unterzeichneten Arbeitsvertrag vorliegen hast.

Spare dir den Anwalt! Wenn das Arbeitsverhältnis beendet ist/wird, dann sind derartige Unterstellungen nicht mehr wichtig. Außerdem würdest du nichts erreichen, sondern nur Anwaltshonorare bezahlen müssen.

Ich kann deinen Zorn verstehen, aber es bringt nichts, noch extra Geld auszugeben.

Einen neuen Job hätte ich in der Tasche das ist also kein Problem mehr. Den Anwalt kenn wir schon und es geht auch erstmal nur um ein erstgespräch also kostet noch nichts. Er beantwortet mir dann fragen und sagt ob es sich lohnt haben wir telefonisch so besprochen.Er überprüft dann auch kostenfrei mein Arbeitszeugnis.

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Datum (wichtig)

Sehr geehrter Herr/Frau ................................,

hiermit kündige ich meine Arbeitsstelle als .................... zum xx.xx.xxxx.

Da mir noch xx Tage Urlaub zustehen, stelle ich diese dem Kündigungsdatum voran, so dass mein letzter Arbeitstag der xx.xx.xxxx ist.

Ich wünsche dem Betrieb weiterhin alle Gute.

Mit freundlichen Grüßen

XXX XXX

solange Du im Betreib bist, kann der Chef selbstverständlich versuchen ein Gespräch mit Dir zu führen - das kannst Du kaum verhindern

im Übrigen brauchst Du sicher auch noch ein Zeugnis von diesem Betrieb (für Weiterbewerbungen) allein deswegen solltest du Dich anwaltschaftlich und / oder gewerkschaftlich beraten lassen

bei Eigenkündigung solltest Du auch die Gefahr einer Sperrzeit bei Alg1 bedenken (falls du nicht schon eine andere Stelle in Petto hast)

Ja deswegen dachte ich ja ich könne in der Kündigung schon schreiben das er sich das bitte erspart. Denn mir blöde Sprüche anzuhören und mich blöd anmachen zu lassen brauche ich nicht. Ich wüsste oder weiß einfach das es nichts bringen würde und meine Meinung definitiv nicht ändern würde.

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Ich könnte jetzt genau erläutern wieso aber ich erspar [Ihnen] das.

Hier scheint das doch prächtig zu funktionieren. Alle bedauern dich, keiner wagt es, deine Einschätzung in Frage zu stellen...

Auf mich wirkt das eher, als hättest du Angst, eine andere Meinung zu hören...

Nein ich fürchte mich nicht andere Meinungen oder so anzuhören das das habe ich/wir schon. Wir wurden vor der kompletten Firma bloß gestellt haben uns nicht mehr gewehrt weil es nichts gebracht hätte. Ich will auch nicht bedauert werden oder etc. Ich bin eben nur kein Mensch der Angst hat in ein neuen Job zu gehen und mir aus dessen Gründen von meinem Chef alles gefallen lasse. Ich bin ja nicht die einzige die kündigt.

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Selbst wenn es so wäre, diese Einschätzung obliegt nicht uns. Hier gibt jeder so viel preis, wie er für richtig hält.

Es hat auch nicht jeder eine so starke Persönlichkeit, Kritik gut zu verkraften. Er/Sie hat eine klare Frage gestellt.

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Kündigung bei der Schülerhilfe als Nachhilfelehrer ohne einmal unterrichtet zu haben?

Hallo liebe Leute!

Ich habe mich im Januar bei der Schülerhilfe in meinem Ort als Aushilfelehrerin beworben und wurde auch "eingestellt".

So, ich mache gerade eine normale 3-jährige Ausbildung und habe im Sommer Abschlussprüfung. Ich habe Schichtdienst (bin schon 20) und habe natürlich viel zu tun auch im Hinblick mit der Vorbereitung auf meine Abschlussprüfung. Die Idee mit der Schülerhilfe kam deshalb, weil ich davor 2 Jahre auf ner Sprachschule ne Dolmetscherausbildung gemacht habe, und ich mit meinem guten Englisch mich nützlich machen wollte und wenn ich nicht arbeite dann wird mir zuhause schnell langweilig ;)

So, ich hatte seit Januar noch keine einzige Unterrichtsstunde, und der "Chef" dort fragt auch nie, ob und wie ich Zeit habe. Anfangs gabs auch ein kleines Missverständnis zwecks der Öffnungszeiten der Schülerhilfe, und seitdem bekomme ich auch keine Anfragen, obwohl ich groß im Gespräch war, in meinem 1-wöchigen Urlaub im Februar und in den Faschingsferien jetzt Unterricht zu halten, aber von seiner Seite aus kam nichts.

Tja, meine Ausbildung steht natürlich an erster Stelle und ich habe gemerkt, dass des zeitlich mit der Schülerhilfe nicht so hinhaut. Ich müsste ja für meinen Arbeitgeber noch ein Nebentätigkeitsformular ausfüllen, aber da ich iwie nie angefragt werde, habe ich mich entschlossen meinen "Arbeitsvertrag" bei der Schülerhilfe zu kündigen.

Jetzt ist die Frage, wie schreibe ich eine Kündigung, wenn ich da noch nie gearbeitet habe in dem Sinn? Kommt des nicht bisschen blöd?

Kann mir jmd vllt Tipps geben, wie ich da am besten die Kündigung schreibe? Ich freu mich auf Antwortenn. :)

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