Kündigung rechtswirksam?

9 Antworten

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@PJwollemaus, 

ob die Kündigung in diesem Fall rechtswirksam ist, weiß ich nicht, aber zur Versendung habe ich eine Anmerkung.

Ein Einschreiben mit Rückschein erscheint mir in diesem Fall die falsche Art der Versendung gewesen zu sein.

Es ist zweckmäßiger und wirksamer, wenn man in diesem Fall ein Einwurfeinschreiben wählt.

Der Brief wird vom Zusteller in den Briefkasten eingelegt und gilt damit als zugestellt. Datum und Uhrzeit wird vom Zusteller rechtswirksam dokumentiert. Die Verantwortung liegt jetzt ganz und gar beim Empfänger. 

Die Kündigungsfrist wurde eingehalten und die Kündigung wird wirksam.

Nein, das ist auch nicht so einfach, leider. Der Empfänger kann behaupten, dass es kein Kündigungsschreiben gewesen ist, sondern ganz was anderes. Die Beweislast liegt beim Absender. Oder aber er kann auch sagen, dass kein Brief im Briefkasten gewesen ist.....machen sie auch gerne...., die Post kann hinschreiben, was sie mag. Es ist kein Beweis.

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@lindgren

Das mit dem weißen Blatt Papier oder dem Einkaufzettel im Umschlag mal außer acht gelassen, bei Einwurfeinschreiben gibt es einen verfolgbaren Beleg. Da schreibt die Post nicht irgend was, das wird eingescannt.

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@lindgren

@lindgren, 

es mag sein, dass du recht hast.

Allerdings war ich bei der Post angestellt und so wurde ich in der Ausbildung unterrichtet.

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@lindgren

Dein Argument "der Empfänger kann behaupten, dass es kein Kündigungsschreiben gewesen ist" würde dann aber auch bei einem Einschreiben mit Rückschein gelten. Das Problem, das du jetzt hast, wäre mit einem Einwurfeinschreiben nicht entstanden.

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@lindgren

und was denn Anderes? Das ist Unsinn, derartige Argumente werden heute nicht mehr akzeptiert. Außerdem müsste das der Empfänger beweisen.

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Nein, die Kündigung ist nicht wirksam.

Der Empfänger hatte nur die Karte, aber nicht das Schreiben in seinem Briefkasten. Deswegen hat ihn die Kündigung nicht erreicht und gilt als nicht zugegangen.

Besser ist in solchen Fällen ein "Einwurf-Einschreiben". Bei diesem wird der Brief eingeworfen und der Einwurf wird dir bestätigt. Dies gilt als Zugang und du wärst damit auf der sicheren Seite.

Du wirst nicht umhin kommen, die Kündigung erneut abzuschicken.

Das Kündigungsschreiben ging an die im Mietvertrag angegebene Adresse des Vermieters.Dort hatte dieser vor geraumer Zeit eine Immobilienfirma-welche es aber nicht mehr gibt.Name des Vermieters ist noch am Postkasten.Nach Umhören wurde bekannt das der Vermieter tatzächlich eventuell in einer anderen Stadt wohnt.Er ist telefonisch nicht erreichbar.Was passiert wenn Kündigung wiederholt abgeschickt wird an die Adresse und wieder nicht abgeholt wird??

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@PJwollemaus

Schick sie, wie mehrfach geraten, per EINWURFeinschreiben. Da muß der Empfang nicht quittiert werden.

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@anitari

Das nutzt in dem Fall garnichts, da der Vermieter dort nicht mehr postalisch erreichbar ist, da Wohn- bzw. Firmensitz verlegt wurde. Hier hilft nur der Gang zum Einwohnermeldeamt. Dort kann man die Adresse unter Vorlage des Mietvertrages zum Beweis des berechtigten Interesses erfragen.

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@PJwollemaus

Wenn Du nicht weißt, wo der Vermieter wohnt und Du deshalb nicht an ihn herankommen kannst, stell die Mietzahlungen ein, dann wird er sich schon selber melden. Tu das Geld nur gut weg, denn Du wirst es ja später nachzahlen müssen. Nur so kann man an solch einen "Verschwindibus" herankommen.

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@PJwollemaus

Aber jetzt, nachdem Du weißt, dass die Adresse nicht mehr aktuell ist, wieder da hin schicken, würde ich definitiv nicht tun. Das Risiko, dass die Kündigung erneut nicht greift, ist zu groß. Recherchiere die neue Adresse und schicke gleich an die. Teile dem Vermieter mit, dass Du nichts von seinem Umzug wissen konntest und er möge doch deshalb die Frist Ende Februar 2016 akzeptieren. Vielleicht geht er darauf ein.

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@albatros

Hallo nochmal, ich ahbe beim Einwohnermeldeamt nun recherchiert.es stellte sich heraus dass der Vermieter schon bei Mietvertragunterzeichnung seine alte Firmenadresse eingetragen hat,welche zu diesem Zeitpunkt schon 2 Jahre nicht mehr aktuell war.Die Firma wurde nicht verlegt sondern "aufgegeben".Neuer Wohnsitz ist nicht bekannt.Über Handy Email ist er nciht erreichbar.Was tun??

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Der Brief konnte also nicht zugestellt werden - da nicht abgeholt. Somit ist die Kündigung nicht angekommen, also unwirksam. Von daher würde ich vielleicht nochmal hinschreiben, bzw. vielleicht sogar selbst die Kündigung mit einem Zeugen hintragen. Oder aber den Gerichtsvollzieher mit der Zustellung beauftragen. Hier habe ich was für dich gefunden: http://www.anwaltseiten24.de/rechtsirrtuemer/einschreiben-mit-rueckschein.html


Omg....habe es befüchtet...

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