Kündigung Probezeit Vertragsstrafe (Job AG)?

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3 Antworten

Kündigungsfristen sie da, um eingehalten zu werden. Auch in der Probezeit :-O Etwa damit der Gekündigte sich einen neuen Mitarbeitet suchen kann. Nur weil du meinst, er hätte davon mehr als genug, ist das im Einzelfall irrelevant.

De jure kann dein Freund garnicht sofort irgendwo anfangen, denn zwei Arbeitsverhältnisse zu gleicher (Arbeits-)Zeit sind logischerweise unmöglich.

Insofern schuldet er der Job AG Schadensersatz, etwa den Lohn für den Springer, der für ihn eine Woche seine von der Fa. zugesagte Arbeit machen muss :-O.

Insofern hat 'die Dame' völlig recht, und über das unverschämte Verhalten deines Freundes darf man schimpfen.

Klar kann man dafür auch noch einen Anwalt bezahlen: Wenn der nicht an sein Honorar denkt und das Blaue vom Himmel lügt, um es zu bekommen,  wird er zu dem Sachverhalt nur nichts anderes sagen können.

G imager761


Wer bitte ist denn JOB AG?

Und wenn es Arbeit gibt, fliegt der Patient ja sofort aus der üppigen Förderung heraus.

Da kann es also kein Problem geben, allenfalls eine Strafe, falls Aufstockung beantragt und nicht abbestellt wurde.

Wie sind die Kündigungsfristen denn im Vertrag mit der Job AG?

1 Woche, er war noch in der Probezeit. Ich kenne das nur so, dass man in der Probezeit kündigen kann ohne Angaben von Gründen und ohne, dass man dann etwas bezahlen muss...er ist ja 1:1 ersetztbar und es gibt somit keine finanziellen Einbußen für die JOB AG

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@Berlinerkind7

Maßgeblich ist, was im Vertrag steht und nicht was du meinst zu kennen.

Auch die Kündigungsfristen in der Probezeit stehen im Vertrag.

Und wenn er diese nicht eingehalten hat, muss er halt die Folgen daraus tragen

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@FGO65

Ja das stimmt. Okay, dann ist es schade für ihn, 1 Woche umsonst gearbeitet

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@Berlinerkind7

Eine Strafzahlung darf nur dann verlangt werden, wenn sie vertraglich in angemessener Höhe auch vereinbart worden ist - und dann auch in dieser Höhe!

Keine Vereinbarung - keine Strafe!

Eine Vereinbarung in unangemessener Höhe führt zur Nichtigkeit der gesamten Vertragsstrafenklausel (angemessen ist z.B. eine Strafe von 1/2 Monatsentgelt, wenn eine Kündigungsfrist von 2 Wochen in der Probezeit nicht eingehalten wird, 1 Monatentgelt bei einer Kündigungsfrist von 4 Wochen).

Ansonsten ist Dein Freund selbstverständlich für die Woche zu bezahlen, die er gearbeitet hat.

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@Familiengerd

Welche Strafzahlung? Er verweigert eine Woche während der vereinbarten Kündigungsfrist seine geschuldete Arbeitsleistung und hat den dadurch verursachten Schaden, Lohn incl. Zuschlag für einen notwendigen Springer, selbstverständlich zu ersetzen :-O

Das man den nicht einklagt, sondern gegen seinen ausstehenden Lohn verrechnet, ist nachvollziehbar und gesetzeskonform.

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