Kündigung Pflegeheim nach Ableben des Bewohners?

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3 Antworten

Laut Link nicht, daher den Vertrag sorgfältig durchlesen evtl. einen Rechtsanwalt einschalten.

Tod des Heimbewohners

Die Heimleitung sollte durch den Heimvertrag zusichern, die Angehörigen eines Bewohners zu informieren, wenn dieser ernsthaft erkrankt bzw. so krank ist, dass mit seinem Tod gerechnet werden muss. In den Heimvertrag gehört möglichst auch die Verpflichtung der Einrichtung, die Hinterlassenschaft eines verstorbenen Bewohners sicherzustellen. Das Vertragsverhältnis endet mit dem Tod der Bewohnerin bzw. des Bewohners. Es kann jedoch nach dem Heimgesetz (§ 4 Abs. 3 WBVG) vereinbart werden, dass das Vertragsverhältnis bis zu zwei Wochen über den Sterbetag hinaus weiter gilt. In diesen Fällen muss das Entgelt um den Wert der vom Träger ersparten Aufwendungen ermäßigt werden.

http://www.bundesanzeiger-verlag.de/betreuung/wiki/Altenheim#Tod_des_Heimbewohners

Die Heime haben da sehr unterschiedliche Regelungen. Drei Monate sind aber völlig unrealistisch. Eher drei Tage. In der Zeit muss das Zimmer neu hergerichtet und geputzt werden. Dabei ist auch entscheidend, wann das Zimmer geräumt wurde. Die genau Zeit ist im Heimvertrag zu finden.

Die Situation ist für mich auch völlig unlogisch. Allerdings kenne ich den Vertrag nicht. Wenn von den Erben des Verstorbenen noch 3 Monatsmieten bezahlt werden müssen, darf das Pflegeheim das Zimmer nicht neu vermieten. Denn sonst hätte es ja doppelte Mieteinnahmen. Das Zimmer würde den Erben folglich 3 weitere Monate zur Verfügung stehen, was keinen Sinn macht.

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