Kündigung per Post - Einschreiben oder Einschreiben + Rückschein?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Für die Kündigung ist der Fristgerechte Zugang wichtig. Einschreiben + Rückschein hat den Nachteil das der Empfänger evtl. nicht angetroffen wird und das E+R erst Tage später von der Post abholt/abholen kann. Dann könnte die Frist, bis wann die Kündigung zugegangen sein muß, verstrichen sein.

Besser ist Einwurfeinschreiben. Da quittiert der Zusteller den Einwurf.

Um Negative Überraschungen zu vermeiden sollte man sich von möglichst neutralen Zeugen noch den Inhalt des Kündigungsschreibens bestätigen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nightstick
22.08.2012, 12:40

Zitat: "Um Negative Überraschungen zu vermeiden sollte man sich von möglichst neutralen Zeugen noch den Inhalt des Kündigungsschreibens bestätigen lassen." ......................................................................................................................................................

Dies ist nur dann notwendig, wenn man die Kündigung persönlich zustellt (gute und sichere Variante - hier wegen der Entfernung jedoch aus Kostengründen nicht gewünscht).

0

Versende die Kündigung als Einwurfeinschreiben ,die Zustellung wird vom Zusteller bestätigt,und der Arbeitgeber kann die Annahme in diesem Fall nicht verweigern.

Eine Kündigung durch Zustellung per Einwurfeinschreiben wird als zugestellt von den Gerichten anerkannt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du solche Bedenken hast, dann verschick doch die Kündigung 3 fach. 1 x Einschreiben/Rückschein, 1 x Einwurf-Einschreiben und 1 x mit normaler Post (gleiche Schreiben und Unterschrift nicht vergessen!). Ich würde noch einen Absatz zum Kündigungsschreiben hinzufügen: "Damit Sie sicher meine Kündigung erhalten, versende ich sie 1 x Einschreiben/Rück- schein usw. . Die Schreiben wurden im Beisein eines Zeugen einkuvertiert und zur Post gebracht". Das Porto dafür würde ich investieren. Wetten, der Zugang der Kündigung wird nicht bestritten. Die Lösung mit dem Gerichtsvollzieher ist halt um einiges noch teurer und wäre wirklich nur für ganz harte Fälle zu empfehlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit Rückschein hat den Vorteil, dass Du direkt was in der Hand hast und auch die Unterschrift von dem, der das Schreiben entgegen genommen hat. Das ist ein klarer Beweis, dass das Schreiben angekommen ist.

Kommt der Rückschein nicht, ist auch klar, dass das Schreiben z.B. verloren gegangen ist.

Generell ist es beim Einwurfeinschreiben nicht anders. Da Unterschreibt nur der Postbote und das Formular wird bei der Post hinterlegt. Nur behaupten sie dann, dass sie es nicht bekommen haben, musst Du erst mal die Bestätigung bei der Post einholen, dass es auch wirklich angekommen ist. Dies kann weitere Kosten zur Folge haben, die Du erst mal auslegen musst.

Ganz sicher ist also der Rückschein. Da kann sich keiner raus reden und Du hast das Teil direkt mit Unterschrift und Datum bei dir liegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Immer mit Rückschein. Sonst hast du keinen Nachweis, dass das Schreiben in Empfang genommen wurde

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bandi88
22.08.2012, 12:24

Was ist, wenn der Arbeitgeber einfach verweigert den Brief vom Postzusteller anzunehmen? Also, wenn er sagt: "nein, ich werde diesen Brief nicht empfagen!".

0
Kommentar von LanaXX
22.08.2012, 12:26

Das stimmt nicht. Wenn man einen Brief per Einwurf-Einschreiben schickt, hat man den Nachweis dass die Sendung zugestellt wurde und das reicht dann vollkommen aus. Beim Rückschein kann es sein, dass die Sendung nie als zugestellt gilt, wenn der AG keine Lust hat zu unterschreiben.

0

ganz ehrlich ? investier die 2-3 Euro und geh lieber auf Nummer sicher! per einschreiben ist immer sehr gut- wenn du noch mit Rückschein nimmst hat du auf jeden fall die volle Absicherung.... wenns har auf hart kommt bist du im RECHT =)

lg, jojo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LanaXX
22.08.2012, 12:29

Wenns hart auf hart kommt, unterschreibt der AG den Rückschein nicht und dann gilt die Kündigung nicht als zugestellt. Du bist immmer im Recht wenn du die Kündigung per Einwurf-Einschreiben hast, damit hast du einen ausreichenden Nachweis, dass die Kündigung zugestellt wurde.

0

Einwurf-Einschreiben ist besser. Dann bist du nicht darauf angewiesen, dass der AG das Schreiben persönlich entgegennimmt. Wenn dein AG fies ist, kann er einfach nicht unterschreiben und dann gilt die Kündigung nicht als zugestellt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Andreaslpz
22.08.2012, 12:23

Hallo? Genau das soll der Arbeitgeber ja.....

0

Erstmal musst du schauen, ob dazu etwas genaueres im Arbeitsvertrag steht. Aber prinzipiell würde ich da auch eher auf Nummer sicher gehen mit einem Rückschein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LanaXX
22.08.2012, 12:28

Das hat nichts mit dem Arbeitsvertrag zu tun. Auf Nummer Sicher geht man, wenn man den Brief per Einwurf-Einschreiben verschickt, da man nicht auf die Mitwirkung (Unterschrift) des AG angewiesen ist.

0

Ich würde per Einschreiben mit Rückschein machen, dann hast du den Nachweis, dass die Firma das Schreiben erhalten hat.... mehr bedeutet es nicht. Ich weiß nicht was du mit schlechte Sachen meinst

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bandi88
22.08.2012, 12:24

Was ist, wenn der Arbeitgeber einfach verweigert den Brief vom Postzusteller anzunehmen? Also, wenn er sagt: "nein, ich werde diesen Brief nicht empfagen!".

0
Kommentar von kevin1905
22.08.2012, 12:33

Um genau zu sein hat man keinen Nachweis, dass das Schreiben eingegangen ist, sondern nur, dass ein Briefumschlag zugestellt wurde.

0

In der Regel wird ein "Einwurfeinschreiben" rechtlich anerkannt.

Ganz sicher ist eine Übergabe des Schreibens durch den Gerichtsvollzieher (ca. 30 Euro Gebühr).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bandi88
22.08.2012, 12:29

Was ist, wenn der Arbeitgeber einfach verweigert den Brief vom Postzusteller anzunehmen? Also, wenn er sagt: "nein, ich werde diesen Brief nicht empfagen!".

0

Ich würde es per Einschreiben + Rückschein senden. Ein Arbeitgeber hat i.d.R. keinen Grund, die Annahme eines E+R zu verweigern. Für einen Arbeitgeber ist es ganz normal, daß hin und wieder ein Arbeitnehmer kündigt.

Du kannst auch vorab die Kündigung per Fax versenden, mit dem Vermerk "vorab per Fax". Dann hast Du auch noch den Sendebericht als Nachweis für die Zustellung. Dieser Nachweis wird von manchen Gerichten zwar nicht anerkannt - in Deinem Fall "Kündigung" geht es ja aber um eine vergleichsweise kleine Angelegenheit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Einschreiben+Rückschein, sicher ist sicher!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bandi88
22.08.2012, 12:23

Was ist, wenn der Arbeitgeber einfach verweigert den Brief vom Postzusteller anzunehmen? Also, wenn er sagt: "nein, ich werde diesen Brief nicht empfagen!".

0

Was möchtest Du wissen?