Kündigung per Einschreiben?

6 Antworten

Obwohl es ungewöhnlich klingt: besser immer OHNE Rückschein, nicht nur weil's preiswerter ist. :-)

Schickst Du den Brief per Einschreiben mit Rückschein muß der Briefträger dem Empfänger das Schreiben persönlich übergeben, der Empfänger muß die Entgegennahme des Schreibens per Unterschrift quittieren. Dadurch wird der Adressat allerdings auf den Eingang eines "unangenehmen" Schreibens aufmerksam gemacht und könnte die Annahme verweigern, oder er öffnet dem Briefträger in Erwartung des Schreibens erst gar nicht die Tür. Dann hättest Du ein Problem...

Schickt man das Schreiben nun als Einschreiben ohne Rückschein, dokumentiert der Briefträger daß er das Schreiben in den Briefkasten des Empfängers geworfen hat. Rechtlich gesehen gilt das Dokument damit als "zugestellt", der Adressat kann sich dann nachher nicht darauf herausreden das Schreiben abgelehnt und somit nicht bekommen zu haben.

Aus diesem Grund schicken Gerichte etc. ihre wichtige Post immer als Einschreiben ohne Rückschein.

Du bekommst bei der Post einen Bon mit Identnummer , die Zustellung kann man Online verfolgen

Sinniger ist Einwurfeinschreiben. Da quittiert der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten. Per Sendungsverfolgung kann man sehen wann das Schreiben dem Empfänger zugestellt wurde.

Mit Rückschein ist immer so eine Sache. Wird versucht das Schreiben zuzustellen wenn das Büro nicht besetzt ist könnte es nicht fristgerecht ankommen.

Ohne Einschreiben kein Nachweis.

Außer man hat das Schreiben persönlich mit Zeugen übergeben oder in den Briefkasten eingeworfen. Die Zeugen sollten dann auch sinnigerweise den Inhalt bestätigen.

Entweder ein Einwurfeinschreiben oder persönlich übergeben.

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