Kündigung oder Aufhebungsvertrag was ist in meiner Situation besser?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die Firma auf die Kündigungsfrist von 7 Monaten besteht, ist das ihr gutes Recht. Der Zusatz im Arbeitsvertrag, dass sich die Kündigungsfrist des AN der des AG angleicht ist rechtens. Die Kündigungsfrist eines AN darf lt. § 622 BGB nur nicht höher als die des AG sein.

Wenn Du einen neuen Job hast, ist ein Aufhebungsvertrag kein Nachteil sondern die einzige Chance, früher aus dem Arbeitsvertrag rauszukommen. Du hast Glück, wenn der AG sich darauf einlässt. Er könnte Dich z.B. auch bis zum Ende der regulären Kündigungsfrist freistellen. Das würde zwar bedeuten, daß er Dich bis dort zu bezahlen hat, obwohl Du nicht mehr arbeitest, Du dürftest dann aber auch die neue Stelle zum 1. Juli nicht antreten, da Du dann noch offiziell MA der alten Firma wärst.

warum sollte er in der Freistellung kein 2. Arbeitsverhältnis eingehen können?

Steuerklasse 6, Info an AG, wenn es kein Konkurrenzbetrieb ist wird das gehen?!

0
@Maximilian112

Viele AG machen Freistellungen ohne Festlegung der Unwiderruflichkeit. Sollte sich der AG das mit der Freistellung anders überlegen, kann er den AN in der Freistellung wieder zurück an den Arbeitsplatz holen.

1

In diesem Falle wäre der Aufhebungsvertrag die beste Alternative - für beide Seiten. Nachteile entstehen Dir keine - dennoch natürlich den Aufhebungsvertrag genau lesen.

Die Verlängerung der Kündigungsfrist für Dich ist rechtens. Sie wird im Arbeitsrecht sogar als Vorteil für Dich gewertet, auch wenn Du das im Moment gar nicht so siehst.

Sollte Dein AG eine unwiderrufliche Freistellung erteilen dann kannst Du mE auch im neuen Betrieb schon anfangen. Eine Zustimmung muß der alte AG nicht geben. Er kann sich allerdings dagegen verwehren wenn es ein Konkurrenzbetrieb ist.

Bedeutet mE mit Einschränkung oder mit Erlaubnis ? Du sagst eine Zustimmung muss der alte AG nicht geben. Wie soll ich das verstehen worauf bezieht sich mE?

0

Kündigungsfrist. Arbeitsvertrag oder Betriebszugehörigkeit?

Hallo,

kurze Frage: Evtl. möchte ich bei meinem Unternehmen kündigen. Meine Betriebszugehörigkeit beträgt 13 Jahre. Im meinem Arbeitsvertrag steht (letzter Vertrag von 2014):

"es gibt eine beiderseitige Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende. Sollten sich die Fristen aufgrund von zwingend gesetzlicher oder tariflicher Vorschriften ändern, so gelten diese Fristen für beide Vertragspartner."

Heißt das nun ich habe eine Frist von einem Monat oder aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit eine längere Frist?

Ich freue mich auf Eure Hilfe :)

...zur Frage

Gilt die Ausbildung als Beschäftigungszeit? GIlt die 25-Jahre-Regel noch? (Kündigungsfrist)

Hallo ich habe eine Frage zu meiner Kündigung, denn aufgrund der § kann ich nicht klar sehen, wie lang sie nun ist. Folgende Sachlage:

Ich bin seit 6 Jahren bei dem Unternehmen und habe da auch meine Ausbildung gemacht. Somit 3 Jahre in einem normalen Beschäftigungsverhältnis und 3 Jahre Ausbildung. Ich bin jetzt 28 Jahre alt und im Arbeitsvertrag gibt es keine gesonderte Regelung was meine Kündigungszeit anbelangt.

Wie lang ist nun meine Kündigungsfrist? 4 Wochen zum 15. oder Monatsende? Oder doch schon 2 Monate weil ich über 6 Jahre da bin?

Würd mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte.

LG

...zur Frage

Kündigungsfrist bei Jobwechsel nicht einhalten.

Hallo, ich habe eine Kündigungsfrist von 5 Monaten zum Quartalsende. Mei neuer Arbeitgeber würde mich aber gerne schon früher einsetzen.

Ich werde versuchen einen Aufhebungsvertrag zu erwirken. Was ist, wenn mein jetziger Arbeitgeber sich nicht darauf einlässt ?

Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich nach angemessener Ankündigungsfrist einfach wechsele ? Würde gerne nach 4-8 Wochen gehen.

Vertragsstrafen sind in meinem Arbeitsvertrag nicht vereinbart. Einzig meine Gratifikation ist zurückzuzahlen.

Können Schadensersatzansprüche gegen mich geltend gemacht werden ?

...zur Frage

Arbeitgeber verweigert Annahme der Kündigung, was soll ich tun?

Hallo, meine Lieben.

Mein Mann hat heute seine Kündigung abgegeben, schriftlich versteht sich. Aufgeführt wurde die Kündigung zum 15.08.15 per heutigem Datum. Keine Probezeit mehr.

Der Arbeitgeber verweigert die Annahme mit der Begründung, das die Kündigung nicht rechtens sein. Lt. Arbeitsvertrag gelten gesonderte Regelungen, die eine Kündigung erst zum 30.08.15 rechtfertigen würden.

Im Arbeitsvertrag jedoch steht unter:

*§3 Kündigungsfristen

...die Probezeit beträgt 3 Monate.Innerhalb der Probezeit beträgt die Kündigungfrist 5 Arbeitstage. Danach richtet sich die Kündigungsfrist nach der gesetzlichen Regelung. *

Die Firma bietet ihm jetzt einen Aufhebungsvertrag an, jedoch bin ich entschieden dagegen, das er diesen annimmt. Denn es gibt Resturlaubsansprüche fürs gesamte Jahr, da die erste Jahreshälfte rum ist.

Meine Frage: Gelten besondere Regelungen in Sachen Kündigung? Kann ich nicht mehr zum 15. oder 30. eines Monats kündigen? Hat sich das Gesetz geändert?

Die Firma macht von Beginn an, was sie will. Ob gesetzlich vertretbar oder nicht. Ihm wird ebenso gedroht, stimmt er dem Aufhebungsvertrag nicht zu, kommt er vor dem 31.08.15 nicht raus - muss ggfs. sogar mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Er soll aber nicht finanziell auf die Nase fallen.

Die Weiterbeschäftigung in der Firma ist für uns nicht mehr zumutbar, nachdem mein Mann grundlos von einem Kollegen zusammengeschlagen und schwer verletzt wurde. Nachdem er Anzeige gegen den Kollegen erstattet hat und der Betrieb Post von der BG bekam, gab es eine Lohnkürzung für die Zeit der Krankschreibung und eine Abmahnung, weil er angeblich den Betriebsfrieden durch sein schuldhaftes Verhalten bei der Prügelei störte. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht. In so einem gestörten Betriebsklima muss man sich das nicht mehr antun.

Da die Lohnkürzung nicht rechtens ist, wollen wir natürlich dagegen vorgehen. Nur kann man das NACH einem Aufhebungsvertrag auch noch?

Hilfe :-(

...zur Frage

Befristeteter Arbeitsvertrag, Vertragsverlängerung und Kündigungsfrist

Ich hatte 2010/2011 einen befristeten Arbeitsvertrag, in diesem steht, dass die Fortsetzung des Vertrages schriftlich zu erfolgen hat, dies geschah allerdings entgegen dieser Formulierung nur mündlich und ich arbeite immer noch dort (also knapp 4 Jahre nach Ablauf des befristeten Vertrages) Jetzt geht es darum, dass ich meinen Arbeitsvertrag kündigen möchte - laut befristetem Arbeitsvertrag gilt die verlängerte Kündigungsfrist für beide Parteien - aber gilt dieser Arbeitsvertrag denn so überhaupt, da er nicht schriftlich (wie im Vertrag ausdrücklich angegeben), sondern nur mündlich verlängert wurde? Oder gilt für mich dann die "Standard-Kündigungsfrist"?

Danke, Steffi.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?