Kuendigung nichts rechtsgultig wegen falsche datum

6 Antworten

Durch den Zusatz :"...hilfsweise zum nächstmöglichen Termin" ist die Kündigung gültig. Gegen das falsche Datum musst Du allerdings beim Arbeitsgericht klagen. Tust Du das nicht, gilt das falsche Datum obwohl das nicht rechtens ist.

Klage kannst Du kostenlos bei der Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts einreichen. Dort hilft man Dir auch bei der Formulierung. Gegen die Kündigung an sich kannst Du leider nichts machen, da der Kündigungsschutz erst nach 6 Monaten greift. Beachte aber, dass Du die Klage innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung einreichen musst.

üblich sind eigentlich 6 Monate Probezeit. Das steht normal im Vertrag drin. Wenn du nicht mehr in der Probezeit bist, verlängert sich die Frist von 2 auf 4 Wochen.

Was üblich ist, zählt nicht. Probezeit ist immer individuell zu vereinbaren. Ohne ausdrückliche schriftliche Vereinbarung im Arbeitsvertrag gibt es überhaupt keine Probezeit.

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Das ist schon richtig, aber die Frage ist doch, welche Kündigungsfristen würden denn im Anstellungsvertrag vereinbart? In welcher Branche arbeitest du, denn im gewerblichen Bereich gibt es kürzere Fristen als im Angestelltenbereich.

Danke fuer ihren antwort!

In mein Arbeitsvertrag steht folgendes:

Unter Vertragsdauer und Kuendigungsveraussetzungen steht das volgende:

(1) Die ersten drei monate des Arbeitsverhaeltnis gelten als Probezeit. Waehren dieser Zeit ist beiderseits die schriftliche Kuendigung des Arbeitsverhaeltnisses unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen moeglich.

(2) Wird das Arbeitsverhaeltnis ueber die Probezeit hinaus fortgesetzt, kann das Arbeitsverhaeltnis waehrend der Dauer der Befristung von beiden Parteien gekuendigt werden. Es gelten die gesetzlichen Kuendigungsfristen.

(3) Die Kuendigung des Antellungsverhaeltnisses vor Vertragsbeginn ist ausgeschlossen.

(4) Das recht zur fristlosen Kuendigung aus wichtigem Grund bleibt unberuehrt.

(5) Der Arbeitgebver kann im Fall einer Kuendigung den Arbeitnehmer im Rahmen von noch bestehenden Urlaubsanspruechen oder sonstigen Freizeitausgleichsanspruechen und in konkreter Anrechnung von solchen freistellen. Darueber hinaus kann der Arbeitgeber im Falle einer Kuendigung des Arbeitnehmer unter Fortzahlung der Verguetung ganz oder teilweise von der Arbeit freistellen, soweit sein interesse an der Freistellung das Interesse des Arbeitnehmers an der Beschhaeftigug ueberwiegt. Die Freistellung nach Abschluss des Urlaubs ist wiederruflich.

(6) Soweit der Arbeitnehmer ausserhalb des Urlaubszeitraumes waehrend einer Freistellung anderweitigen Verdienst erzielt, ist dieser aus das Arbeitsentgelt anzurechnen.


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@ddavidd99021

Welche Branche? Man muss doch wissen, welche gesetzlichen Kündigungsfristen gelten, das ist unterschiedlich?

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@HawaiiMyLove

Ich glaube es gibt nur einen § der die gesetzlichen Fristen beinhaltet §622 BGB. Da ist nicht viel mit Unterschiedlich

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Laut BGB § 622 gelten einheitliche gesetzliche Kündigungsfristen - siehe auch http://www.gesetze-ganz-einfach.de/bgb/bgb622.htm

Abweichende kürzere Fristen können nicht individuell, sondern nur in Koalitionsverträgen (z.B. Tarifvertrag) vereinbart werden. Wenn Du das meinst mit "im gewerblichen Bereich gibt es kürzere Fristen", dann trifft das für einige gewerbliche Bereiche durchaus zu. Allerdings gelten auch dann gemäß Tarifvertrag für alle Arbeitnehmer die gleichen Fristen.

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